Hat Nvidia die Founders Edition der RTX 5090 eingestellt? Das Unternehmen klärt auf

Die Founders Edition der RTX 5090 ist aus dem Nvidia-Shop verschwunden. Was steckt dahinter?

Die Founders Edition der RTX 5090 ist seit ein paar Tagen »verschwunden«. (Bild: Nvidia) Die Founders Edition der RTX 5090 ist seit ein paar Tagen »verschwunden«. (Bild: Nvidia)

Neben Modellen von Herstellern wie Asus, Gigabyte oder MSI bietet auch Nvidia selbst die eigenen Gaming-GPUs als sogenannte »Founders Edition« an. Nachdem zuletzt einige Modelle aus den Shops verschwunden waren, gibt es jetzt Entwarnung.

Nvidia äußert sich zur Founders Edition der RTX 5090

Die Founders Editions neuer Grafikkarten fallen durch ihr minimalistisches Design auf und sind stark nachgefragt. Der Verkauf erfolgt in erster Linie über Nvidias eigenen Marketplace, die GPUs tauchen aber immer wieder auch bei anderen Händlern auf.

Video starten 0:30 RTX 5060: Nvidia zeigt die neue Einsteiger-GPU

Auf eben jenem Marketplace von Nvidia werden die Founders Editions der RTX 5090 und der RTX 5080 aktuell nicht mehr gelistet. Nur die FE der RTX 5070 kann dort bestellt werden. Im UK-Shop sieht es genauso aus, in den USA ist immerhin auch die RTX 5080 bestellbar.

In der Vergangenheit hatte es natürlich schon öfter den Fall gegeben, dass die Grafikkarten schlicht nicht lieferbar waren. Dann hatte Nvidia sie im Shop so markiert, sie wurden aber weiterhin angezeigt.

Einige Beobachter vermuteten daher, dass Nvidia die Founders Editions still und leise in den Ruhestand geschickt hätte und nur noch Restposten abverkaufen würde. So würde man auch Platz in den Lagern schaffen, der dann von den im Januar erwarteten Super-Modellen eingenommen werden könnte – so die Theorie.

Dem ist allerdings nicht so. Auf Anfrage von WCCFTECH bestätigte der Hersteller jetzt, dass die Founders Editions der »RTX 50«-Serie auch weiterhin produziert werden. Aktuell gäbe es aktuell einfach keine ausreichenden Bestände.

Laut dem Portal ist Nvidia aber auch schon bei den »RTX 40«-Modellen ganz ähnlich verfahren. Ausverkaufte Grafikkarten wurden von der Liste genommen und wieder hinzugefügt, wenn sie wieder verfügbar waren.

Warum es im Shop dann zusätzlich den Hinweis gibt, dass bestimmte Modelle aktuell nicht lieferbar sind, wird dadurch freilich nicht erklärt. Immerhin ist das Rätsel um die »verschwundenen« Grafikkarten nun gelöst.

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