WhatsApp bekommt demnächst ein neues Menü – wir erklären alle Einstellungen

Spam-Anrufe, unerwünschte Gruppen und kein Backup? WhatsApps neues Menü soll dafür sorgen, dass euch das seltener passiert. Wir zeigen, was ihr dort einstellen könnt.

Die richtigen Einstellungen für mehr Privatsphäre bei WhatsApp sollt ihr mit dem neuen Menü leichter treffen können. Die richtigen Einstellungen für mehr Privatsphäre bei WhatsApp sollt ihr mit dem neuen Menü leichter treffen können.

In den vergangenen Monaten hat sich bei WhatsApp einiges getan. Vor allem beim Thema Sicherheit und Schutz der Privatsphäre hat der Messenger ordentlich nachgearbeitet – etwa mit neuen Schutzmaßnahmen gegen Spam-Anrufe und der Möglichkeit, sensible Chats zu verstecken.

Jetzt will man all die dazugehörigen Einstellungen unter einem Dach vereinen und den Nutzerinnen und Nutzern vor allem verständlicher näherbringen. Dafür ist in der Beta-Version für Android ein neues Menü aufgetaucht, in dem ihr eure Privatsphäre-Einstellungen auf einen Blick überschaut. Wir erklären euch im Folgenden, was die einzelnen Optionen bringen.

Im Detail: Das neue Menü hört auf die Bezeichnung Datenschutz-Check. Zu finden ist es ab der Beta-Version 2.24.13.12.

Um den Datenschutz-Check zu öffnen, begebt ihr euch in das Datenschutz-Menü. Dort wird euch der Check ganz oben in einer grünen Box angezeigt.

Ihr wisst selbst immer als Erste Bescheid, wenn sich etwas bei WhatsApp, Android oder iOS tut? Auf eurem Rechner stapeln sich Software-Geheimtipps und eure Finger flitzen als Keyboard-Ninjas über die Tastatur? Dann seid ihr genau, wen wir suchen:

WhatsApp Privacy Checkup: Alle Einstellungen erklärt

Den Datenschutz-Check unterteilt WhatsApp in vier Menüs: Kontaktaufnahme, persönliche Daten, Chats und Kontosicherheit.

Kontaktaufnahme

Die Kontaktaufnahme-Einstellungen finden sich unter Wähle aus, wer dich kontaktieren kann. Drei Einstellungen könnt ihr hier vornehmen:

  1. Gruppen: Entscheidet, wer euch zu Gruppen hinzufügen darf: Alle, eure Kontakte oder nur bestimmte Kontakte? Ausgeschlossene Admins können euch immer noch eine Privatnachricht mit einer Einladung zur Gruppe schicken.
  2. Anrufe von Unbekannt stummschalten: Entscheidet, ob ihr Anrufe von unbekannten Rufnummern erhalten wollt oder ob diese stummgeschaltet werden sollen.
  3. Blockierte Kontakte: Überprüft, welche Nummern ihr blockiert habt. Blockierte Kontakte können euch nicht mehr anrufen und euch keine Nachrichten schicken.

Video starten 0:08 Video-Anleitung: So funktioniert das Screensharing in WhatsApp

Persönliche Daten

Die Einstellungen zu euren persönlichen Daten finden sich unter Behalte die Kontrolle über deine persönlichen Daten. Auch hier könnt ihr drei verschiedene Einstellungen vornehmen.

  1. Profilbild: Entscheidet, wer euer Profilbild sehen darf: Alle, eure Kontakte, nur bestimmte Kontakte oder niemand?
  2. Zuletzt online/Online: Hier gilt es gleich zwei Entscheidungen zu treffen: Wer kann sehen, wann ihr zuletzt online wart (Alle, eure Kontakte, bestimmte Kontakte oder niemand) und wer kann sehen, ob ihr gerade online seit (Alle oder die gleiche Einstellung wie bei Zuletzt online)?
  3. Lesebestätigungen: Entscheidet, ob bei euren Chats die Lesebestätigung (grüner Haken) aktiviert wird, sobald ihr eine Nachricht gelesen habt.

Chats

Die Einstellungen zu euren Chats finden sich unter Mehr Datenschutz für deine Chats. Hier gibt es lediglich zwei Entscheidungen zu treffen.

  1. Standard-Nachrichtendauer: Entscheidet, ob eure Chats nach einer bestimmten Dauer automatisch von den Handys der Chatteilnehmer gelöscht werden sollen. Auswählbare Intervalle sind nie, 24 Stunden, sieben Tage oder 90 Tage. Beachtet, dass Chats immer noch per Screenshot abfotografiert werden können.
  2. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Backups: Hier könnt ihr das Backup eurer Chats aktivieren. Dieses könnt ihr dann per Passwort oder 64-stelligem Schlüssel sichern. Ende zu Ende bedeutet, dass auch WhatsApp keinen Zugriff auf die verschlüsselten Daten erlangen kann.

In vier Bereichen will euch WhatsApp stärker durch die Einstellungen führen. In vier Bereichen will euch WhatsApp stärker durch die Einstellungen führen.

Kontosicherheit

Zuguterletzt findet ihr die Einstellungen zu eurem Konto unter Mache dein Konto sicherer. Auch hier gibt es zwei Einstellungen, die ihr vornehmen könnt:

  1. App-Sperre: Legt fest, ob WhatsApp nach dem Öffnen erst per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung entsperrt werden muss.
  2. Verifizierung in zwei Schritten: Aktiviert die Zweifaktorauthentifizierung für WhatsApp. Wenn die Telefonnummer erneut bei WhatsApp registriert wird, muss erst eine vierstellige PIN eingegeben werden, was euch vor Identitätsdiebstahl schützen soll.

Um die Einstellungen schon jetzt auszuprobieren, müsst ihr euch zuerst per Google Play Store bei der Beta von WhatsApp anmelden und dann sicherstellen, dass die nötige Version des Messengers installiert wurde. Mit welcher Version das Feature in den Live-Betrieb übernommen wird, ist noch nicht bekannt – üblicherweise erfolgt ein Nachziehen aber zeitnah.

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