WhatsApp ist einer der beliebtesten und meistgenutzten Messenger der Welt. Trotzdem verdient Meta mit der Anwendung seit Jahren kaum Geld. Das soll sich 2026 auf die eine oder die andere Art ändern.
WhatsApp bringt Werbung und Abo-Modell
Wie WABetaInfo vor wenigen Tagen berichtet hat, findet sich in der neuesten Beta-Version des Messengers erstmals auch ein Hinweis auf ein geplantes, kostenpflichtiges Abo. Im Laufe des Jahres dürfte das Feature dann auch in die reguläre Version aufgenommen werden.
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Das Abo soll etwa 4 Euro pro Monat kosten und eine Alternative zu den ebenfalls in diesem Jahr erwarteten Werbeeinblendungen darstellen. In der EU müssen Nutzer die Wahl zwischen der Datennutzung für Werbung und einem solchen Abo haben.
WhatsApp testet Werbung direkt im Messenger schon seit dem vergangenen Jahr in einigen Märkten, vor allem in den USA.
Werbung wird dabei nicht direkt im Chat, sondern in der Übersicht angezeigt. So wie etwa bei Instagram Werbeposts zwischen den »normalen« Posts im Feed auftauchen, sollen dann eben auch Einblendungen zwischen den Chats eingeführt werden.
Da WhatsApp den Nutzern eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit hoher Sicherheit verspricht, taucht die Werbung auch nicht in den Chats auf. Der Standort und die gewählte Sprache sollen dennoch personalisierte Anzeigen ermöglichen.
Wer WhatsApp weiter wie bisher nutzen möchte, muss dann eben das Abo abschließen und knapp vier Euro im Monat zahlen. Abgerechnet wird die Zahlung einfach als In-App-Kauf im Play Store oder im App Store. Das Abo soll monatlich kündbar sein.
WhatsApp wurde schon 2009 gegründet. 2014 wurde das Unternehmen dann von Meta (damals noch Facebook) aufgekauft. Der Messenger gehört zu den meistgenutzten weltweit und hat mit anderen, ähnlichen Anwendungen, die SMS nahezu vollständig abgelöst.
Bis 2016 kostete die Nutzung von WhatsApp in Deutschland jährlich 89 Cent. Angesichts der großen Nutzerzahl sind die Einnahmen für Meta offenbar ziemlich gering. Das soll sich durch Werbeeinblendungen und Abos in Zukunft ändern.
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