Vorsicht bei Whatsapp: Finanzaufsicht warnt vor neuer Betrugsmasche und spricht eindeutige Empfehlung aus

Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Finanzprodukte über WhatsApp und eine Webseite angeboten werden.

Aktuell gibt es eine neue Betrugsmasche bei der Finanzprodukte auch über WhatsApp angeboten werden. (Bildquelle: WhatsApp) Aktuell gibt es eine neue Betrugsmasche bei der Finanzprodukte auch über WhatsApp angeboten werden. (Bildquelle: WhatsApp)

Die Beliebtheit von WhatsApp wird in regelmäßigen Abständen auch von Personen ausgenutzt, die keine guten Absichten haben.

In den letzten beiden Monaten gab es eine Reihe von Fällen, bei denen Betrüger unter anderem an eure Identität kommen wollten oder euch in WhatsApp-Gruppen einladen, um dann über Gewinnspiele, Investmentversprechen oder Jobangebote an euer Geld oder eure Daten zu gelangen.

Das ist passiert: Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor einer neuen Betrugsmasche, die auch über WhatsApp abläuft.

Im Detail:

  • Es geht um Angebote in Gruppen wie SCA Investmentforum oder SCA Zukunftsplan, sowie auf einer Webseite.
  • Dort werden Nutzern Finanzprodukte im Bereich Krypto und Aktien mit hohen Renditeversprechen angeboten.

Die BaFin spricht den Verdacht aus, dass »die unbekannten Betreiber ohne Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten«.

Finanzaufsicht und Anwalt sprechen Empfehlungen aus

In einem Rechtstipp auf der Webseite Anwalt.de werden weitere Details genannt.

So sollen die Betreiber in einer Testphase kleinere Beträge an Beteiligte auszahlen, um dann „deutlich höhere Summen“ einzufordern. Sofern man sich weigert, soll man »von den Administratoren blockiert« werden. Die bisher eingezahlten Guthaben sollen daraufhin gesperrt oder gelöscht werden.

Rechtsanwalt Eser, spricht davon, dass bisher 170 Fälle aktenkundig geworden sind. Teilweise sollen Betroffene Zahlungen im sechsstelligen Bereich getätigt haben.

Für den Rechtsanwalt ist schnelles Handeln am wichtigsten. Es können »Rückforderungsrechte, Stornierungen oder Schadensersatzansprüche bestehen«, vor allem, wenn keine Regulierung oder Transparenz vorliege.

Betroffene sollten sofort Maßnahmen einleiten:

  • Keine weiteren Zahlungen leisten.
  • Sämtliche Daten, inklusive Chats, Zahlungsbelege und Mails, sichern.
  • Die Hausbank über den Verdacht des Betrugs informieren.
  • Bei der Polizei Strafanzeige erstellen.

Die Finanzaufsicht empfiehlt zudem, immer vorab zu prüfen, ob ein Unternehmen die Genehmigung besitzt, in Deutschland Finanzgeschäfte zu tätigen.

Einfach geht das über die Suche in der Unternehmensdatenbank der BaFin. Hier kann unter anderem nach Namen von Unternehmen gesucht werden. Alphabetische Listen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Aktuelle Warnungen finden sich zudem auf der offiziellen Webseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Sie empfiehlt, vor dem Abschluss von Transaktionen oder der Weitergabe von Daten aktiv zu recherchieren.

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