Eine der größten Alternativen zu Whatsapp verspricht: Bei uns gibt es keine KI und keine Werbung

Während Meta personalisierte Werbung in WhatsApp einführt, geht Signal einen anderen Weg: Die Präsidentin verspricht, dass es weder Reklame noch KI im Messenger geben wird.

Signal gibt das Versprechen ab, dass der Messenger (im Gegensatz zu WhatsApp) keine KI und keine Werbung einführen werde. Signal gibt das Versprechen ab, dass der Messenger (im Gegensatz zu WhatsApp) keine KI und keine Werbung einführen werde.

Erst kürzlich hat der Meta-Konzern bestätigt, dass nach der Einführung der »Meta AI« in WhatsApp auch Werbung in den Messenger integriert wird. Naturgemäß ist kaum ein Nutzer glücklich darüber – und auch die Konkurrenz bringt sich in Stellung.

So hat Meredith Whittaker, Präsidentin der Signal Foundation, auf verschiedenen sozialen Medien wie BlueSky ein klares Statement abgegeben:

Benutzt Signal. Wir versprechen, keine KI-Überflüssigkeiten, keine Werbung - egal, was der Rest der Branche macht.

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Der Hintergrund: WhatsApps neue Werbestrategie

Meta hat Mitte Juni angekündigt, erstmals Werbung in WhatsApp einzuführen. Die Anzeigen werden im Reiter »Aktuelles« erscheinen, wo der Status von Kontakten aufgeführt wird – die Hauptchats, also die persönlichen Konversationen, bleiben vorerst werbefrei.

  • Die Werbung soll anhand von Informationen zum Standort des Nutzers, der abonnierten Channels und der Reaktionen auf Anzeigen personalisiert werden.
  • Meta betont, dass für die Personalisierung keine Inhalte aus den Ende-zu-Ende verschlüsselten Chats, dem eigenen Status oder den Telefonaten herangezogen werden.

Diese Entwicklung steht im Kontrast zu früheren Aussagen: Vor der Übernahme durch Facebook im Jahr 2014 hatte WhatsApp-Mitgründer Brian Acton noch den Slogan »Keine Werbung! Keine Spiele! Keine Gimmicks!« (via Tumblr - ja, das gibt’s noch) geprägt.

Vor zwei Jahren gab es zudem ein klares Dementi über Berichte nach einer möglichen Werbeeinführung seitens Will Cathcart, dem aktuellen Leiter von WhatsApp: »Wir tun das nicht.«

Grundsätzlich positioniert sich Signal schon seit seiner Ankunft im Messenger-Markt als Non-Profit-Modell. Die Signal Technology Foundation – gemäß US-amerikanischem Recht eine gemeinnützige Organisation – überwacht die Entwicklung und den Betrieb des Signal-Messengers.

Die Finanzierung erfolgt entsprechend durch Spenden und Zuschüsse – ausgerechnet der erwähnte WhatsApp-Mitgründer Acton gilt als einer der zahlungskräftigsten Unterstützer.

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