Windows 10 Mai-2019-Update ist da und niemand muss es installieren

Microsoft hat das neueste Feature-Update für Windows 10 offiziell veröffentlicht. Neben diversen kleineren Neuerungen beinhaltet die Version eine lang erwartete Anpassung.

von Sara Petzold,
22.05.2019 18:29 Uhr

Microsoft hat das Mai-Update für Windows 10 offiziell freigegeben. (Bildquelle: Microsoft)Microsoft hat das Mai-Update für Windows 10 offiziell freigegeben. (Bildquelle: Microsoft)

Microsoft hat für Windows 10 hat das neueste Feature-Update 1903 auch bekannt als Mai 2019-Update veröffentlicht. Jeder kann es installieren, muss sich aber nicht mehr der automatischen Installation beugen, wenn er lieber mögliche Bugs und Probleme mit dem Update abwarten will.

Denn mit der aktuellen Version ändert Microsoft seine Update-Politik für Windows. Bislang ließen sich die sogenannten Feature-Updates für Windows 10 nicht umgehen. Nutzer, denen bestimmte Neuerungen nicht gefielen, mussten das Update trotzdem installieren (oder manuell auf Umwegen das Update verbieten).

Kein Update-Zwang

Der bisherige Update-Zwang verärgerte die Windows-Community aber besonders, als Microsoft mit dem Oktober-Update im vergangenen Herbst ein Update-Fiasko mit Rückruf und monatelangen Verschiebungen erlebte.

Mit dem Mai-2019-Update heißt es stattdessen: Aufschieben erlaubt. Denn wer keine Lust auf 1903 hat, kann in den Systemeinstellungen unter Update und Sicherheit -> Windows Update die Aktualisierung von Windows 10 auch in der Home-Version bis zu 18 Monate aufschieben.

Das ist das Support-Limit, das Microsoft für die zwei großen jährlichen Feature-Updates gewährt. Nach Ablauf wird dann wieder automatisch wie gehabt aktualisiert.

Neue Features im Mai 2019 Update

Aber das Mai-2019-Update hat neben neuem Update-Management noch einige weitere Neuerungen zu bieten:

  • Light Theme mit hellerer Benutzeroberfläche als Kontrast zum Dark Theme
  • Cortana befindet sich nicht mehr in der Suchleiste, sondern lässt sich über ein eigenes Icon in der Task-Leiste aufrufen.
  • Windows Sandbox als virtuelle Maschine
  • überarbeitetes UI für Windows Hello
  • Nutzer können einen Default Tab für den Task Manager einstellen.
  • Windows Security Center informiert bei Bedarf, wenn ein Programm oder ein Nutzer die Sicherheitseinstellungen ändert. Außerdem zeigt eine Übersichtsseite vergangene verdächtige Aktivitäten an.

Wer sich über den Status des Updates und bekannte Probleme informieren möchte, kann das übrigens auf der offiziellen Windows-Support-Webseite tun.

Hier bietet Microsoft eine Übersicht für die verschiedenen Windows-Updates an und informiert über Fortschritte bei eventuellen Problemlösungen.


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