Windows 10 verwendet sogenannte »Credential Provider«, um die Identität von Nutzern beim Einloggen in das Betriebssystem zu bestätigen. Zum Lieferumfang von Windows 10 gehören laut Bleeping Computer einige Standard-Provider, die das Einloggen mit einem Passwort, mit Windows Hello, einer PIN oder einer Smartcard erlauben. Microsoft bietet aber Drittentwicklern auch an, ihre eigenen Credential Provider zu erstellen und diese dann zu registrieren, damit Nutzer dann über andere Möglichkeiten identifiziert werden können.
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Im Code des Teams, das für das Chromium-Projekt und damit auch für den Google-Browser Chrome zuständig ist, wurde nun ein Hinweis auf einen Credential Provider von Google für Windows entdeckt. Diese Funktion nutzt das System »Google Accounts and ID Administration« (GAIA), das Google selbst für viele seiner Dienste einsetzt.
Laut dem Bericht scheint aber Google Chrome für die Verwendung des neuen Windows-Logins notwendig zu sein, obwohl das bei vielen Google-Diensten nicht der Fall ist. Der Grund dafür ist noch nicht bekannt. Für Nutzer von Google-Angeboten wäre das neue Login in Windows 10 vermutlich recht praktisch, da dann automatisch auch das Login bei Google-Diensten durchgeführt würde. Datenschützer dürften eine solche Verbindung zwischen Windows und Google-Diensten vermutlich etwas kritischer sehen.
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Für Google könnte das neue Login eine Möglichkeit sein, die eigene G-Suite mit Gmail, Google Docs, Google Drive, Google Kalender und mehr für Unternehmer interessanter zu machen, deren Mitarbeiter dann ebenfalls recht einfach Windows- und Google-Login miteinander verknüpfen könnten. Bleeping Computer hat auch versucht, von Entwicklern oder Google mehr Informationen zu erhalten, blieb bislang aber erfolglos.
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