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Die besten PC-Upgrades - CPU, RAM und Mainboard September 2018

Es muss nicht immer gleich ein kompletter neuer PC sein. Wir empfehlen CPU-Upgrade-Pakete zum Aufrüsten mit Intel Core i- oder AMD Ryzen-Prozessoren in verschiedenen Preiskategorien.

von Christoph Liedtke, Nils Raettig,
31.08.2018 12:06 Uhr

Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um euch den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um euch den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.

CPU-Upgrades September 2018 - Core i9 9900K in Sicht

Nils Raettig
@nraettig

Wer zum aktuellen Zeitpunkt plant, seinen PC mit einem Kombi-Paket aus CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher und Kühler fit für die Zukunft zu machen, der muss eine Entscheidung treffen: Auf die vermutlich innerhalb der nächsten Wochen erscheinenden Core-i-9000-Prozessoren von Intel warten? Oder jetzt zu einem Vorgänger beziehungsweise zu einer Ryzen-CPU von AMD greifen?

Meiner Meinung nach spricht nicht allzu viel dafür, zu warten, vor allem nicht mit Blick auf einen Spiele-PC. Die neuen Top-Modelle mit acht Kernen (Core i9 9900K und Core i7 9700K) werden voraussichtlich mit Preisen von über 500 Euro beziehungsweise über 400 Euro sehr teuer, während in unserem aktuellen CPU-Testsystem schon zwischen dem Vierkerner Core i7 7700K und dem Sechskerner Core i7 8700K nur ein geringer Leistungsunterschied in Spielen besteht.

Die neuen Intel-Modelle bieten zwar voraussichtlich auch durch höhere Taktraten bei Last auf allen Kernen ein gewisses Leistungsplus (was wohl durch den Einsatz von Indium-Lot statt Wärmeleitpaste zwischen CPU-Die und Heatspreader ermöglicht wird). Als Spieler ist man aber sehr wahrscheinlich auch auf längere Sicht noch mit sechs (oder auch »nur« vier) flotten Kernen gut aufgestellt. Und wer viele Kerne und Threads braucht, der bekommt sie bei AMDs Ryzen-Prozessoren klar günstiger als bei Intel.

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220-Euro-Paket

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Pentium Gold G5400


Die Pentium-Prozessoren von Intel verfügen seit einiger Zeit über Hyperhtreading und virtuelle Kernverdoppelung. Deshalb führt für Spieler, die ein eher kleines Budget haben, kaum ein Weg an den Pentium-CPUs vorbei. Den lange Zeit empfohlenen Pentium Gold G4560 haben wir dank der nun endlich verfügbaren günstigeren Mainboard-Chipsätze mit dem aktuellen Coffee-Lake-Modell Pentium Gold G5400 für rund 55 Euro ersetzt.

Die insgesamt vier Threads des G5400 takten mit 3,7 GHz, der L3-Cache ist 4,0 MByte groß. Über Intels Turbo-Boost für höhere Taktraten unter Last verfügen die Pentium-Prozessoren nicht, insgesamt bieten sie aber trotzdem zum kleinen Preis eine ordentliche Leistung in Spielen.

Ebenfalls eine Option: Die Ryzen-3-Prozessoren von AMD. In Spielen sind sie meist ähnlich flott wie der Pentium, dafür verfügen sie aber über vier Kerne. Trotz fehlender virtueller Kernverdoppelung erreichen sie in Anwendungen deshalb meist eine spürbar höhere Leistung als die Pentium-Prozessoren. Ihr Preis ist dafür aber mit ungefähr 95 Euro (Ryzen 3 2200G) respektive 105 Euro (Ryzen 3 1300X) auch höher.

Der 2200G verfügt dabei über eine relativ flotte integrierte Grafikeinheit, mit der das Spielen in niedrigen bis mittleren Details in Full HD meist möglich ist – bei geringen Ansprüchen an die Optik kann man sich dadurch den Kauf einer zusätzlichen Grafikkarte sparen (wobei die im Falle eines CPU-Upgrades für einen Spiele-PC ohnehin bereits meist vorhanden sein dürfte).

Für ein günstiges CPU-Upgrade stellen außerdem die neuen i3-Prozessoren von Intels Coffee-Lake-Generation (Core i3 8000) eine mögliche Wahl dar. Sie besitzen wie die Ryzen-3-CPUs vier echte Kerne, allerdings liegt der Preis beim momentan günstigsten Modell mit 110 Euro wie bei den AMD-Modellen höher als beim Pentium.

• Prozessor-Kühler – Intel Boxed-Kühler

Beim günstigsten Upgrade-Paket verzichten wir aus Kostengründen auf einen separat erworbenen Kühler und verwenden stattdessen das beim Prozessor mitgelieferte Boxed-Modell. Wer etwas mehr Geld ausgeben kann, der greift aber besser zu einer leiseren Alternative wie zum Beispiel dem Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 für ungefähr 17 Euro.

• Mainboard Sockel 1151 – Asus Prime B360M-A

Das günstige Asus-Board mit dem neuen B360-Chipsatz überzeugt trotz des kompakten Micro-ATX-Formats mit guter Ausstattung inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.1-Schnittstellen (Typ-A) sowie einen USB-Typ-C-Anschluss (USB 3.0).

Das Mainboard unterstützt entsprechend Intels Vorgaben maximal DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.666 MHz und besitzt einen M.2-Port, der dank vier PCIe-3.0-Leitungen entsprechende SSDs besonders schnell anbindet. Falls euch die Leistung des vorgeschlagenen Pentium-Prozessors in der Zukunft nicht mehr ausreicht, könnt ihr auch andere Prozessoren der Core-i-8000-Generation (Coffee Lake) nachrüsten.

Wer sich für eine Ryzen-3-CPU entscheidet, der kann als Mainboard das ähnlich ausgestattete MSI B350 PC Mate für ebenfalls etwa 80 verwenden. Fragt im Falle des Ryzen 3 2200G aber zur Sicherheit vorher bei eurem Händler nach, ob für das Board eine aktuelle BIOS-Version bereitsteht, da diese CPU erst Anfang des Jahres erschienen ist, während es das Mainboard schon deutlich länger gibt.

• Arbeitsspeicher DDR4-2666 – Crucial Ballistix Sport LT / 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um ausreichend flüssig zocken zu können. Einige Titel machen mit nur 4,0 GByte RAM aber schon keinen Spaß mehr. Daher setzen wir im 200-Euro-Paket auf 8,0 GByte, auch wenn Arbeitsspeicher in letzter Zeit eher teurer wird, da die weltweiten Produktionskapazitäten ausgelastet sind und die Nachfrage hoch ist.

Der Crucial-Speicher ist dabei mit 2.666 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

Solltet ihr euch für die Ryzen-CPU und das passende Mainboard entscheiden, empfehlen wir Corsairs etwas teureres Vengeance LPX-Kit (CMK8GX4M2B3200C16) mit einer höheren Taktrate von 3.200 MHz, das sich auf der offiziellen Liste des unterstützten RAMs der Hauptplatine befindet.

Hinweis:

Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

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