Ich drücke mich ja immer vor Windows-Updates. Wenn im Startmenü steht »Aktualisieren und Herunterfahren« denke ich mir: »Och nö, heute nich’« – und klicke auf Herunterfahren
.
Gestern habe ich mich dann doch durchgerungen und Windows bescherte mir zum zweiten Mal in diesem Jahr ein winziges Feature, das mir das Leben immens erleichtert.
Gedankenstriche per Tastenkombi.
Endlich hat sich jemand Gedanken um den Gedankenstrich gemacht
Gedankenstriche könnt ihr seit dem neuesten Windows-Update mit der Tastenkombination [Win] + [-] machen.
Für viele von euch mag es vollkommen trivial klingen, dass man jetzt schnell und einfach Gedankenstriche schreiben kann. Für mich als Autor und Redakteur ist das eine riesige Zeitersparnis.
Klicken, wenn der Deutschunterricht schon ein paar Jahre her ist.
- Bindestriche (-) nutzt man für:
- Zusammengesetzte Wörter: E-Mail, Fantasy-Roman, GameStar-Artikel
- Eigennamen und Zahlen: Goethe-Gymnasium, 19.-Jahrhundert-Technik
- Mehrteilige Zusammensetzungen: Vater-Tochter-Beziehung, Schwarz-Weiß-Malerei
- Gedankenstriche (–) nutzt man für:
- Einschübe und Nachträge: TVs – meist in 55 oder 65 Zoll – stehen in fast jedem Wohnzimmer, RAM ist günstig – bis jetzt
- Plötzliche Wendungen: Sie wollte vor dem Monster fliehen – doch es war zu spät.
- Statt »bis« bei Spannweiten: Seiten 45–64, von 1998–2025
Bisher habe ich Gedankenstriche über [Win] + [.] gemacht. Es taucht ein Kontextmenü auf, über welches man den Gedankenstrich manuell über den Reiter Sonderzeichen setzen kann.
Alternativ lassen sich Gedankenstriche auch mit der Tastenkombination [ALT] + 0150 erstellen.
Beide Möglichkeiten gehören für mich jetzt der Vergangenheit an!
Weil es vermutlich einige anmerken werden: Ja, manche Schreibprogramme ändern Bindestriche automatisch in Gedankenstriche ab, zum Beispiel Microsoft Word oder Open Office. Das ist allerdings nur eine Handvoll und in E-Mails oder Messengern muss man nach wie vor selbst den Gedankenstrich setzen.
Das ist jetzt schon das zweite Mini-Feature, mit dem mich Windows dieses Jahr glücklich gemacht hat.
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Auf das Update des Snipping Tools habe ich seit Jahren gewartet
Ich bin jemand, der das Snipping Tool exzessiv nutzt. Klar, zum einen für Artikel hier auf GameStar, aber auch immer wieder Screenshots von Text aus Social Media zu machen, über den wir dann in unserer Schreibgruppe sprechen.
Vorher sah ein markierter Absatz von mir so aus:
Natürlich könnt ihr jetzt über mein Ästhetikbewusstsein schmunzeln. Ist doch nur ein oller Screenshot. Seit dem Frühjahr lassen sich allerdings endlich Kästen und Kreise mit dem Snipping-Tool ziehen.
Sogar Pfeile lassen sich mit einem Klick erstellen. Darüber hinaus kann man die Formen auch nachträglich anpassen, verkleinern und vergrößern. Ein Segen und vor allem eine immense Zeitersparnis.
Noch mehr nützliche Windows-Shortcuts:
- Es gibt 189 Tastenkombinationen in Windows 11: Ihr müsst nur meine 3 Shortcuts kennen
- Windows-Shortcuts: 7 nützliche Tastenkombinationen für Windows, die ihr kennen solltet
Es sind die kleinen Freuden, die mich glücklich machen. Hübsche Screenshots für Artikel erstellen ist dieses Jahr einfacher geworden; Gedankenstriche muss ich nicht mehr umständlich über ein zusätzliches Menü einfügen.
Welche Funktion – bei welcher App auch immer – haben euch zuletzt glücklich gemacht? Welche Features braucht Windows noch, um euch zu überzeugen – oder nicht? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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