Windows 11: Das neue Update ist besonders für Spieler interessant

Der jüngste KB5028185-Patch von Microsoft bringt eine versteckte Verbesserung für Windows 11, die vor allem für Spieler interessant ist.

Windows und seine Updates: Das Betriebssystem wird regelmäßig im Rahmen der sogenannten Patchdays mit neuen Aktualisierungen versorgt. Im Juli war dies für Windows 11 22H2 der KB5028185-Patch.

Dieser richtet sich primär an Sicherheitsverbesserungen, Bugfixes und dem Hinzufügen neuer Funktionen, die Microsoft in seinen offiziellen Release Notes zusammenfasst.

Ein neues Feature hat euch Microsoft allerdings verschwiegen, wie das Portal WindowsLatest berichtet.

Weniger Stottern bei hoher Abtastrate

Dem Bericht zufolge äußerte sich ein Microsoft-Entwickler zum Thema Gaming-Mäuse, die mit dem KB5028185-Patch Eingaben bei hoher Abtastrate deutlich ruckelfreier verarbeiten sollen.

So habe das Unternehmen etwa bei der Verwendung eines Surface Laptop Studio in Verbindung mit einer 1.000-Hz-Maus signifikantes Stottern bei beliebten Spielen beobachtet.

Mit dem Update, welches eine effizientere Eingabeverarbeitung über die Drosselung und Zusammenlegung der im Hintergrund laufenden MouseListener-Prozesse verspricht, seien diese Probleme behoben.

Dadurch konnte dieselbe Konfiguration ein reibungsloses und ununterbrochenes Spielerlebnis liefern, was auch bei regulären Gaming-PCs zu beobachten sein soll.

Hintergrundwissen: Was ist mit der Abtastrate gemeint?

Mit der Abtastrate ist das Abfrage-Intervall gemeint, also wie oft der Maus-Treiber neue Informationen von der anfordert. Je höher die Abtastrate, desto öfter und schneller werden Mausklicks und Bewegungen verarbeitet.

Insbesondere in kompetitiven Spielen ist das von Vorteil, schließlich sind hier schnelle Reaktionen erwünscht.

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Allerdings sollte die Abtastrate nicht mit der DPI-Angabe verwechselt werden - mit DPI ist nämlich die Auflösung der Maus gemeint, also die Empfindlichkeit der Maus.

Zurück zur Abtastrate: Angegeben wird diese in der Regel mit der Hertz-Einheit: 1.000 Hertz bedeuten etwa eine Abfrage pro Millisekunde.

Wer wissen möchte, in welchem Millisekunden-Intervall die jeweils genutzte Maus ihre Abfragen abfeuert, nimmt schlicht den Kehrwert der spezifizierten Hertz-Angabe.

Um diese zu ändern, findet sich im Normalfall die jeweilige Einstellung in der entsprechenden Treiber-Software der Maus, etwa Corsair iCue oder Razer Synapse.

Genau hier liegt jedoch auch der Stolperstein, um den sich Microsoft mit dem aktuellen Patch gekümmert haben will: Ist die Abtastrate zu hoch gewählt, kann es vorkommen, dass der Treiber mit der Verarbeitung der Eingaben nicht mehr hinterherkommt - Ruckler bei schnellen Bewegungen und verzögerte Eingaben sind die Folge.

Habt ihr den aktuellen Windows-Patch installiert und einen Unterschied im Mausverhalten bemerkt? Welche Maus nutzt ihr aktuell mit welcher Abtastrate? Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren da!

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