Wie gewonnen, so zerronnen: Vor wenigen Tagen erst hat Microsoft das Windows-11-Startmenü mit einer viel gewünschten Änderung angekündigt – der Empfohlen-Bereich lässt sich bald endlich komplett ausblenden.
Das neue Startmenü für Windows 11 erhält zudem eine einzige scrollbare Ansicht im XXL-Format. So könnt ihr acht Apps pro Zeile bei beliebiger Anzahl an Zeilen nach euren Wünschen anordnen.
Doch eine weitere Neuerung könnte für Unmut sorgen.
Automatische Kategorisierung mit Grenzen
Es gibt eine automatische Kategorisierung der installierten Anwendungen - und genau hier liegt der Haken.
Zunächst geht es aber an die Bereiche, die von einem lokalen JSON-System automatisch in vordefinierte Kategorien einsortiert werden:
- Dienstprogramme und Tools: Windows-Einstellungen, Uhren-App, Kalender, Taschenrechner
- Produktivität: Browser wie Edge und Chrome; KI-Apps wie Copilot, Outlook, Datei-Explorer
- Spiele: Xbox-App, (vor-)installierte Spiele
- Soziales: Telegram, Signal, WhatsApp
- Unterhaltung: Windows Media Player, Netflix, Prime Video, Apple Music
- Kreativität: Paint, Kamera, Fotos
- Information und Lesen: Wetter, MSN, Karten
- Sonstiges: Alle Apps, die nicht in andere Kategorien passen
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So sieht es aus, wenn ihr Datei- und Ordnernamen nutzen wollt, die Windows bis heute nicht erlaubt
Die Einschränkung: Keine benutzerdefinierten Kategorien
Trotz der neuen Kategorisierungsfunktion hat Microsoft eine Einschränkung implementiert: Ihr könnt keine eigenen Kategorien erstellen, wie Windows Latest erklärt.
- Zusätzlich gelten strenge Regeln für die Anzeige der Kategorien: Eine Kategorie wird nur dann angezeigt, wenn mindestens drei Apps zugeordnet sind.
- Habt ihr beispielsweise nur die Paint-App installiert und alle anderen Kreativprogramme entfernt, verschwindet die gesamte Kreativ-Kategorie – Paint wird hingegen in die Kategorie »Sonstiges« verschoben.
Immerhin bleibt für die Entwickler noch etwas Zeit, um euch mehr Kontrolle über die Kategorisierung zu geben, denn zur Stunde befindet sich das neue XXL-Startmenü nur in einer Testphase im Windows Insider Programm.
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