Windows 11: Microsoft testet überarbeitetes Startmenü, das eine oft gewünschte Option erlaubt

In den aktuellen Vorschauversionen von Windows 11 versteckt sich ein Feature, das die »Empfohlen«-Sektion im Startmenü komplett deaktiviert.

In Vorschaubuilds von Windows 11 findet sich eine oft geforderte Änderung im Startmenü wieder. In Vorschaubuilds von Windows 11 findet sich eine oft geforderte Änderung im Startmenü wieder.

Das Startmenü in Windows 11 ist seit dem Release des Betriebssystems in seinen Grundzügen unverändert geblieben. Scheinbar geht es dem Menü aber in einem kommenden Update an den Kragen.

Wie der Nutzer »phantomofearth« auf Bluesky erklärt, testet Microsoft derzeit eine größere Überarbeitung des Startmenüs von Windows 11. Die wichtigsten Änderungen gestalten sich wie folgt:

Größeres und flexibleres Layout

Das neue Startmenü ist größer und bietet Platz für bis zu zwei Reihen mit je acht angehefteten Apps. Ihr könnt diese Ansicht erweitern, um mehr Apps gleichzeitig sichtbar zu machen.

Unterhalb der angehefteten Apps befindet sich eine scrollbare Liste aller installierten Programme, die direkt zugänglich ist, ohne dass ein separater Bereich geöffnet werden muss.

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Abschaltbare »Empfohlen«-Sektion

Eine der am meisten kritisierten Funktionen des bisherigen Startmenüs war die »Empfohlen«-Sektion, die häufig als störend empfunden wurde. Mit dem neuen Design könnt ihr diese Sektion (endlich!) vollständig deaktivieren und stattdessen nur angeheftete Apps sowie die vollständige App-Liste anzeigen lassen.

Verbesserte Anpassungsmöglichkeiten

Das neue Menü erlaubt es euch, Apps in verschiedenen Formaten darzustellen: als alphabetische Liste, als Raster oder nach Kategorien sortiert (etwa Produktivität, Unterhaltung). Außerdem können mehr Apps gleichzeitig angeheftet werden, was die Organisation erleichtert.

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Das überarbeitete Startmenü ist derzeit in den Insider-Builds von Windows 11 verfügbar, unabhängig davon, ob es sich um 23H2 oder 24H2 handelt. Allerdings müsst ihr die Features unter Umständen über das ViveTool freischalten, wenn Microsoft euch nicht im aktuellen Rollout berücksichtigt hat.

Sobald ihr das kleine Tool heruntergeladen und installiert habt, müsst ihr nur noch die jeweiligen Feature-IDs aktivieren. In der ViveTool-Kommandozeile genügt es, »vivetool /enable /id:FEATURENUMMER« einzugeben und mit jeweils folgenden IDs zu bestätigen:

  • 49221331
  • 47205210
  • 49402389

Sollte sich nach der Aktivierung der IDs keine Änderung im Startmenü einstellen – was laut phantomofearth vorkommen kann –, müsst ihr auch die ID 48433719 freischalten.

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