Microsoft hat Anfang des Monats das große Funktionsupdate in Form von Windows 11 24H2 veröffentlicht.
Neben neuen Features – und Problemen – haben sich die Entwickler auch den Updateprozess als solchen angesehen.
Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt, wurde dieser »signifikant verbessert«. Insgesamt drei Punkte sind die Entwickler im Vergleich zum vorherigen Updateablauf angegangen.
- So werden Manifest-Dateien künftig parallel verarbeitet; auch grundsätzlich soll diese Verarbeitung mittels eines eigenen Zwischenspeichers (Cache) effizienter vonstattengehen.
- Zudem wird der Zugriff auf den Arbeitsspeicher verbessert, der nun skalierbar von Windows Update genutzt werden kann und sich gewissermaßen so immer den RAM nimmt, der gerade zur Verfügung steht.
Zwei verschiedene Testszenarien mit ähnlichen Ergebnissen
Um zu ermitteln, welche Verbesserung der neue Updateprozess mit sich bringt, zieht Microsoft einen Vergleich zu Windows 11 22H2 heran. Für 23H2 nennen die Entwickler keine Werte, da sich die beiden Versionen im zugrunde liegenden Updatesystem nicht voneinander unterscheiden sollen.
- Wie die Entwickler erklären, soll das Installieren von Sicherheitsupdates nun 45,6 Prozent schneller vonstattengehen.
- Die Neustartzeit wurde ebenfalls um 39,7 Prozent verbessert.
- Auch die CPU-Auslastung profitiert Microsoft zufolge vom neuen System und soll 15,3 Prozent geringer ausfallen.
In einem zweiten Test wurde zudem überprüft, wie sich das neue System bei Rechnern verhält, die über einen längeren Zeitraum keine Updates erhalten haben. Im konkreten Fall gab Microsoft einen »Update-Stillstand« von 18 Monaten vor.
- Hier soll die Installationszeit um 43,6 Prozent sowie die Neustartzeit um 33,5 Prozent verbessert sein; die CPU-Nutzung soll indes ganze 25 Prozent geringer sein.
Was passiert, wenn ihr euren PC trotz Warnung während eines Updates neu startet, seht ihr im folgenden Video:
5:00
Wir ignorieren die Windows-Warnung, den PC nicht auszuschalten und es passieren merkwürdige Dinge
Das neue Updatesystem von Windows 11 24H2 stand indes schon vorher im Fokus: Ein »Bug« sorgte für einen nicht entfernbaren 8,63 GByte großen Update-Cache. Wie die Entwickler bestätigen, soll es sich hierbei allerdings nur um einen Anzeigefehler handeln.
Dieser wurde inzwischen im jüngst erschienenen optionalen KB5044384-Patch behoben. Entsprechend sollte der Anzeigefehler im Rahmen des kommenden Patchdays am 12. November für alle Nutzer von Windows 11 24H2 der Vergangenheit angehören.
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