XMG erweitert sein Portfolio an High-End-Gaming-Laptops um ein 18-Zoll-Gerät mit WQXGA-Auflösung (2560x1600 px). Damit ist das XMG PRO 18 VE ideal für Spieler, die Wert auf mehr Übersicht und Immersion legen und deren Gaming-Laptop ohnehin selten bis gar nicht die Wohnung verlässt. Für die starke Gaming-Performance sorgt neben der GeForce RTX 5070 Ti auch ein Intel Core Ultra 7 270HX Plus und mit den 32 GB DDR5-RAM braucht ihr euch auch in absehbarer Zeit absolut keine Sorgen und Speicherknappheit machen.
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Ich durfte das Gerät ausgiebig ausprobieren und habe die Performance in Benchmark-Form für euch festgehalten. Wollt ihr direkt zu den Ergebnissen, findet ihr hier die Schnellnavigation:
Direkt zum XMG PRO 18 VE bei BestwareDiese Hardware steckt drin
Im XMG PRO 18 VE steckt viel Performance für Gaming und kreatives Arbeiten. Ein Intel Core Ultra 7 sorgt für potente Rechenperformance und eine GeForce RTX 5070 sorgt für reichlich Grafikpower. Typisch für XMG-Notebooks läuft die Grafikkarte mit ihrer maximalen TGP (Total Graphics Power) – ist also nicht gedrosselt. Außerdem lassen sich sowohl RAM und SSD tauschen und erweitern und auch der Akku ist wechselbar.
- CPU: Intel Core Ultra 7 270HX Plus (8x bis zu 5,3 GHz, 12x bis zu 4,7 GHz)
- Grafik: Nvidia GeForce RTX 5070 Laptop (12 GB, 100 W TGP + 15 W Dynamic Boost)
- RAM: 32 GB DDR5-5600 (2x 16 GB, tausch- und erweiterbar)
- SSD: 1.000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD (tauschbar, mit Slot für zweite SSD)
- Display: 18" IPS, 2560×1600 px (16:10), 180 Hz, 500 Nits, 100 % sRGB/DCI-P3, VRR, non-glare
- Akku: Wechselbarer 99,8 Wh Lithium-Polymer-Akku (intern verschraubt)
- Maße und Gewicht: 400 x 291,5 x 26,5 mm (B x T x H), ca. 2,82 kg
Kleiner, großer Unterschied
Zwei Zoll Differenz klingt auf dem Papier erst einmal nach nicht viel, macht bei einem Gaming-Laptop dann aber doch mehr aus, als man meinen möchte. Das Gerät hat dadurch insgesamt etwas mehr Gewicht und höhere Abmessungen, was es etwas weniger portabel macht. Dafür bekommt man aber eben ein insgesamt größeres Bild, was beim Erkennen feiner Details und kleiner Schriften hilfreich ist. Persönlich sind mir das höhere Gewicht und die größeren Abmessungen egal, da ich meinen Gaming-Laptop ohnehin zu 99% daheim benutze und wenn er dann doch mal mit auf Achse genommen wird, ist das in diesen Einzelfällen für mich locker verschmerzbar.
Größerer Bildschirm heißt hier aber nicht auch größerer Bildausschnitt, denn das IPS-Display des XMG PRO 18 VE hat genauso wie das PRO 16 VE eine Auflösung von 2560x1600 (WQXGA). Das Display hat also eine etwas niedrigere Pixeldichte, als das 16-Zoll-Display, was mir aber beim Arbeiten und Spielen am Gaming-Laptop nie aufgefallen ist. Das Bild ist scharf, bis zu 500 Nits hell und die Farben satt. Auch die Bildwiederholrate ist mit 180 Hz identisch zum kleineren Modell mit 16 Zoll Bilddiagonale und VRR wird ebenfalls unterstützt.
Gaming-Benchmarks
Das größte Bild hilft nichts, wenn die Performance nicht stimmt. Darum habe ich das XMG PRO 18 VE durch einen Benchmark-Marathon bestehend aus Anno 117, Cyberpunk 2077, The Blood of Dawnwalker, Resonance: A Plague Tale Legacy und Star Wars Zero Company gescheucht. Und der Gaming-Laptop hat dabei wirklich gut abgeschnitten.
Benchmarks zu Anno 117
Mehr Details, größerer Wuselfaktor und bessere Beleuchtung: Ultra Hoch verlangt nicht zuletzt dank Raytracing viel Leistung. Auf Sehr hoch bekommt ihr mehr FPS ohne dramatische Einschnitte bei der Grafik. (Bildquelle: Maximilian Schütz | GameStar PC)
Das neueste Anno ist ein echter Performance-Gierschlund. Nicht grundlos, es sieht schließlich wirklich schick aus, aber um es auf Ultra Hoch flüssig zu spielen, bedarf es so einiges an Rechenpower. Mit DLSS lässt sich hier gut mehr Leistung herauskitzeln, um höhere Detailstufen verwenden zu können. Meine Empfehlung wären hier hohe Details bei aktiviertem DLSS zu verwenden, um das Gewusel in eurer Stadt flüssig bestaunen zu können.
Anno 117, DLSS
WQXGA (2560 x 1600), DLSS Qualität
- durchschnittliche FPS
- 0,0
- 24,0
- 48,0
- 72,0
- 96,0
- 120,0
In Bezug auf Frame Generation tanzt Anno 117 etwas aus der Reihe. Mittlerweile haben die allermeisten Spiele, die Upscaling per DLSS 4.5 anbieten, auch eine Option für Frame Generation. Diese Option fehlt in Anno 117 bis heute. Ob das jemals nachgereicht wird, ist, Stand heute, ungewiss.
Direkt zum XMG PRO 18 VE bei BestwareBenchmarks zu The Blood of Dawnwalker
Auf Niedrig gibt's weniger zu Essen – ok, nicht wirklich, es gibt aber weniger Getreide zu sehen. Auch Büsche, Gräser und Wiesen sind weniger voll und auch der Trampelpfad hat weniger Details. (Bildquelle: Maximilian Schütz | GameStar PC)
Hach ja, die Unreal Engine 5 – Fluch und Segen zugleich. Sie kann wunderschöne Grafik fabrizieren, aber die hat eben auch ihren Preis – wenn man sie nicht zähmt einen besonders hohen. Das Studio hinter The Blood of Dawnwalker hat sie aber besser im Griff, als manch anderer Entwickler (siehe den Absatz zu Zero Company). Mit DLSS lässt sich das Rollenspiel-Highlight wunderbar auf hohen Detaileinstellungen spielen und die Open World bewundern.
The Blood of Dawnwalker, Frame Generation
WQXGA (2560 x 1600), DLSS Qualität, Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0,0
- 22,0
- 44,0
- 66,0
- 88,0
- 110,0
Auch hier wird Frame Generation angeboten, wodurch sich das Spiel auch auf Ultra flüssig spielen lässt. Persönlich würde ich eine Stufe darunter wählen, da der optische Unterschied zu Ultra gering ist. Dafür nehme ich lieber eine noch bessere Bildrate mit.
Direkt zum XMG PRO 18 VE bei BestwareBenchmarks zu Star Wars Zero Company
Von den höheren Detailstufen profitiert insbesondere die Beleuchtung enorm. Charaktere und Level-Objekte werden davon wenig bis gar nicht beeinflusst. (Bildquelle: Maximilian Schütz | GameStar PC)
Ich finde Star Wars Zero Company großartig – wirklich! Aber es dürfte nicht so viel Performance fressen, wie es tut. Es hat keine Open World, wie Dawnwalker, die Kamera ist zumeist weit weg vom Geschehen aber nicht so weit, dass man ein gigantisches Areal sehen würde, also wo kommt dieser Leistungshunger her? Aber egal. Das Spiel lässt sich trotz mindestens mau optimierter Unreal Engine 5 sehr gut auf dem leistungsstarken XMG PRO 18 VE spielen.
Star Wars Zero Company, Frame Generation
WQXGA (2560 x 1600), DLSS Qualität, Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0,0
- 36,0
- 72,0
- 108,0
- 144,0
- 180,0
Per Multi Frame Generation erreicht der Gaming-Laptop über 130 FPS und selbst »nur« mit DLSS lässt es sich flüssig auf hohen und Ultra-Einstellungen spielen. Da wir hier keinen Shooter vor uns haben, bei dem schnelle Reflexe und FPS-Werte Pflicht sind, kann man ruhigen Gewissens die schicke Grafik auskosten, während man über seinen nächsten Zug grübelt.
Benchmarks zu Resonance: A Plague Tale Legacy
Auf Niedrig sind die Texturen deutlich verwaschener und alles wirkt flach. Insbesondere der Steinblock im Vordergrund wirkt, als würde er schweben. (Bildquelle: Maximilian Schütz | GameStar PC)
Resonance: A Plague Tale Legacy läuft auch auf höchsten Settings butterweich mit über 60 FPS. Es gibt also keinen Grund, die detailverliebte Welt mit niedrigeren Einstellungen zu entstellen. Falls euch die Bildrate nicht hoch genug ist, könnt ihr DLSS und Multi Frame Generation hinzuschalten, um das 180-Hz-Display auszureizen. Allerdings ist gerade die Implementierung von Multi Frame Generation hier eigenartig gelöst oder vermutlich sogar Fehlerhaft.
Resonance: A Plage Tale Legacy, Frame Generation
WQXGA (2560 x 1600), DLSS Qualität, Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0,0
- 44,0
- 88,0
- 132,0
- 176,0
- 220,0
Das Spiel bietet bei Frame Generation lediglich die Einstellungen »Dynamisch« und »Auto«, verrät dem Spieler aber nirgends, was die Einstellungen zu bedeuten haben und mit welchem Multiplikator gearbeitet wird. Wer die Benchmarks aufmerksam studiert hat, dem wird auch aufgefallen sein, dass unter der Einstellung »Dynamisch« die FPS entgegen der Erwartung immer niedriger werden, je niedriger die verwendete Detailstufe ist.
Ich habe die Messungen mehrmals geprüft, es scheint sich also entweder um einen Bug oder eine wirklich seltsame Konfiguration seitens der Entwickler zu handeln. Um sicherzugehen, solltet ihr lieber die Einstellung "Auto" benutzen. Dort verhält sich die Bildrate zumindest den Erwartungen entsprechend – einen optischen Unterschied konnte ich nicht feststellen.
Direkt zum XMG PRO 18 VE bei BestwareBenchmarks zu Cyberpunk 2077
Auf RT Overdrive kommt Pathtracing zum Einsatz, das viel Performance kostet, aber das beeindruckendste Bild abliefert. Hier sind DLSS und Multi Frame Generation Pflicht. (Bildquelle: Maximilian Schütz | GameStar PC)
Klar, Cyberpunk darf auch hier nicht fehlen. Und der Besuch in Night City läuft richtig gut auf dem PRO 18. Dreistellige FPS sind mit Multi Frame Generation locker drin – und das selbst mit Pathtracing. Empfehlen würde ich aber dennoch lieber auf Raytracing Ultra zu stellen, damit ihr mehr Performance-Spielraum habt, wenn's mal heiß hergeht.
Cyberpunk 2077, Frame Generation
WQXGA (2560 x 1600), DLSS Automatisch, 4x Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0,00
- 54,00
- 108,00
- 162,00
- 216,00
- 270,00
Steht ihr mit Multi Frame Generation auf Kriegsfuß, empfehle ich DLSS und die Voreinstellung »Ultra«. Dort erreicht das Spiel gute 70 FPS und spielt sich hervorragend. Klar, die Beleuchtung mit Raytracing wäre noch einmal ein Sahnehäubchen auf der Cyberpunk-Torte, aber das RPG sieht selbst ohne das zum Anbeißen gut aus.
Direkt zum XMG PRO 18 VE bei BestwareWarum ein Gaming-Notebook von XMG?
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