YouTube will wieder Videos mit KI verbessern – aber diesmal mit einer wichtigen Einschränkung

Creators sollen die volle Kontrolle über das Feature haben.

YouTube nutzt KI, um Videos zu verbessern. (Bildquelle: microstock77 via Adobe Stock) YouTube nutzt KI, um Videos zu verbessern. (Bildquelle: microstock77 via Adobe Stock)

Im August hatte es einen Aufschrei gegeben, weil herauskam, dass YouTube heimlich Videos mit KI »verbessert«. Jetzt kehrt diese Funktion zurück, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung. Creators können sich nämlich auch dagegen entscheiden.

YouTube skaliert Videos automatisch hoch

In einem Blog-Artikel hat YouTube eine Reihe von neuen Funktionen vorgestellt, die sich speziell um die Nutzung auf TV-Bildschirmen drehen. Darunter eben auch die angesprochenen Verbesserungen von Videos:

Wir führen außerdem eine neue KI-gestützte Funktion ein, die automatisch höhere Auflösungen für Videos generiert. Wir beginnen mit Videos, die mit einer Auflösung von weniger als 1080p hochgeladen wurden, und skalieren sie von SD auf HD hoch, mit dem Ziel, in naher Zukunft Auflösungen bis zu 4K zu unterstützen. Die Urheber behalten die vollständige Kontrolle über ihre Bibliothek, da sowohl die Originaldateien als auch die ursprüngliche Videoauflösung erhalten bleiben und eine klare Option zum Deaktivieren dieser Verbesserungen vorhanden ist. Die Zuschauer können die Videos der Urheber weiterhin in der ursprünglich hochgeladenen Auflösung ansehen, da die verbesserte Auflösung in den Einstellungen deutlich gekennzeichnet ist.

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In einem parallel veröffentlichten Support-Dokument für Creators werden die so vorgenommenen Verbesserungen näher beleuchtet. Demnach werden neben der Bildschärfe auch die Helligkeit und die Farben des Videos angepasst. Zudem wird auch die Tonqualität überarbeitet.

Wer nicht möchte, dass YouTube Inhalte automatisch verbessert, kann dies in den Kanaleinstellungen verbieten. Standardmäßig wird das Feature hingegen aktiviert sein.

Besonders der letzte Punkt dürfte vielen Webvideoproduzenten wichtig sein. An sich ist das Feature ja keine schlechte Sache, wenn dadurch etwa ältere Inhalte hochskaliert werden. Die Kontrolle über solche Veränderungen sollte aber eben bei den Erstellern der Inhalte liegen.

YouTube verzeichnet offenbar einen stetigen Anstieg von Nutzern, die den Dienst auf Smart-TVs nutzen. Dort fällt eine niedrige Auflösung natürlich nochmal stärker auf als etwa auf einem Smartphone-Display. Entsprechend soll möglichst die gesamte Bibliothek zumindest auf HD-Niveau gehievt werden.

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