Alle Jahre Wieder!

Ach, Assassins Creed... Seit Jahren spiele ich jeden Teil der Serie und immer wieder erstaunt mich Ubisoft, mal negativ, mal positiv. In dieser Rezension...

von DalemannxD am: 08.12.2015

Ach, Assassins Creed...

Seit Jahren spiele ich jeden Teil der Serie und immer wieder erstaunt mich Ubisoft, mal negativ, mal positiv. In dieser Rezension möchte ich erklären, was ich diesmal von Ubisofts Werk halte.

 

Assassins Creed Syndicate beginnt in einem Vorort von London, in dem wir die grundlegende Steuerung lernen und uns mit den Hauptcharakteren vertraut machen. Die Spur der Templer führt nach London, also reisen die Beiden kurzerhand dorthin. 

Jacob und Evie Frye, unsere Spielbaren Charaktere, sind nun also in London des 19. Jahrhunderts. Als erstes wird man wohl bemerken, dass die Grafik ein wenig abgenommen hat. Doch das Spiel sieht keineswegs schlecht aus, sondern nur im Vergleich zum Vorgänger weniger atemberaubend.

Das Gameplay ist ordentlich und auch mit der Tastatur super spielbar. Der neue Enterhaken war mir erst ein Dorn im Auge, da ich ihn als "Kletterhilfe für Ungeduldige" erwartete, doch diese Befürchtung war wohl umsonst. Die Dächer von London sind so uneben, dass man zu Fuß wohl Stunden klettern würde. Außerdem sind die Straßen sehr breit, weshalb man ohne den Enterhaken nicht mehr von einer Seite der Straße auf die andere springen kann. Auch die Kutschenfahrten bringen sich super ins Spiel ein. Natürlich sind die Kollisionen mit anderen Objekten sehr unrealistisch, doch wenn ich mit dem hitzköpfigen Jacob eine Kutsche besteige und einfach mal die Straßenlaternen umfahre...

Der Schwierigkeitsgrad ist mal wieder etwas zu leicht geraten, auch wenn er schon angezogen wurde. Trotzdem habe ich nach relativ kurzer Zeit die nötigen Skills, um alle meine Feinde beim ersten Schlag umzuhauen. Am Ende habe ich mit Beiden Charakteren so oder so alle Skills, auch wenn jeder von Beiden seine eigenen Spezialisierungen hat. Doch die fallen nicht so sehr ins Gewicht, als dass ich die Charaktere bei jeder Mission ändern sollte.

Die Story ist nicht wirklich komplex, dafür aber durchweg souverän erzählt. Es geht hauptsächlich darum, mit seiner Gang, den Rooks, dem Bösewicht Starrick in den Arsch zu treten. Am Ende jeder Sequenz müssen wir dann immer einen wichtigen Templer umbringen. Das ist sehr frei gestaltet und man hat viele Möglichkeiten, doch man wird schon in die Richtung gedrängt den "richtigen" Weg zu gehen, da man sonst nicht immer die volle Synchronisation bekommt. Das große Finale ist ziemlich lustig gestaltet und man hat auch nach dem Ende des Spiels noch einige Missionen zu erledigen.

Die Nebencharaktere, so wie die dazugehörigen Nebenmissionen sind super gemacht und lassen mich eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

 

So, kommen wir zu meinen letzten Punkt, die Rooks. Die Rooks sind die Gang, die Jacob auf die Beine stellt, indem er die andere Gang halt immer weiter aus London vertreibt. Doch eine richtige Verbindung mit der Gang kommt dabei nicht auf. Mir ist es völlig egal, ob ich meine eigenen Leute bei einer Verfolgungsjagd mit einer Kutsche einfach wegramme oder sie von den Feinden getötet werden. Sie fühlen sich halt wie ein "Mittel zum Zweck" an.

 

 


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