Bei CoD nichts neues.

Bevor ich hier von irgendwelchen Fankid's verbal vergewaltigt werde, möchte ich genauer darauf eingehen, wieso ich dieses Spiel so abgrundtief schlecht...

von - Gast - am: 18.10.2013

Bevor ich hier von irgendwelchen Fankid's verbal vergewaltigt werde, möchte ich genauer darauf eingehen, wieso ich dieses Spiel so abgrundtief schlecht bewerte.

1.] (Subjektiv) Die Grafik ist beinahe identisch mit dem, was uns Acitivision schon 2007 mit Modern Warfare gezeigt hat. Es hat sich so gut wie nichts getan und wenn doch, sind die Veränderungen so gering, dass es nur auffällt, wenn man extrem penibel nachsieht. Ich weiss, dass die Grafik keine entscheidene Rolle in einem Spiel hat, da das Gameplay natürlich gewichtiger ist, aber dennoch sollte man nicht die Grafik bis in den Himmel loben, obwohl wie aussieht wie eine Backpflaume.

2.] Das Spiel ist ein typischer Fall von gekauften Reviewern. Ich möchte zwar Gamestar an dieser Stelle nichts unterstellen, aber ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie ein Spiel mit klaren Defiziten eine so hohe Bewertung erzielen kann. CoD hat schon mit Modern Warfare bewiesen, dass Cutscenes die Atmosphere in einem Spiel deutlich verbessern und einiges zum Spielspass beitragen können, aber nach einer Zeit, ist dieser Drops einfach gelutscht. Die Cutscenes sehen weder innovativ aus, noch fühlen sie sich so an. Eine übertriebene Explosion war beim ersten Mal sicher cool, aber dann hat man das doch schon irgendwo gesehen. Und wenn man sich dann auf der Gamestar-Seite etwas umsieht und feststellt, dass dieses Spiel die gleiche Bewertung wie Skyrim erhalten hat, wird der Unmut umso größer! Ich kann einfach nicht verstehen, wie man so bewerten kann. Sicherlich kann man die beiden Spiele in 1 zu 1 vergleichen, aber das ist mir dennoch ein Rätsel.

3.]
Der Singleplayer ist gewohnt langweilig, linear und bietet wieder das Gleiche, was die Vorgänger vorgemacht haben: Schlauchlevel, eine strohdumme KI, langweilige Missionen, langweilige Potagonisten und kaum taktisches Entscheidungspotential.
Wer dann mit dem Standartspruch, dass es sich eher um den Multiplayer drehe bringt,  liegt meiner Meinung nach auch nicht auf der sicheren Seite. Der Multiplayer hat sich kaum bis gar nicht weiterentwickelt, altes Prinzip: Leveln um an bessere Waffen zu kommen, trotz des hohen Kaufpreises. Unnötige und spielspaßraubende Killstreaks, ein paar OP-Waffen und kaum bis kein taktisches Potential. Darauf kristallisiert sich der klare Nachteil: schlechte, neue Spieler haben schlechtere Waffen und weniger Erfahrung, sind ergo klar im Nachteil. Denn der erfahrene Spieler, der Waffen freigeschaltet und Erfahrung mit den Maps gesammelt hat, tötet einfach ein paar Neulinge, ruft einen Pave-Low(obligatorisches Beispiel eines einfach dummen Konzepts) und tötet ohne dabei etwas beitragen zu müssen. Klares Defizit im Spieledesign.

Ich kann wie ich bereits gesagt habe abschliessend nur sagen, dass ich KEIN Fanboy von Skyrim, Battlefield o.ä bin und dies rein subjektiv begründet und mit Fakten untermauert habe. Ich würde dennoch gern wissen, wie diese Bewertung zustande gekommen ist. Ebenso möchte ich anmerken, dass ich logischer Weise (ich bin nicht ohne Grund hier angemeldet) nichts gegen Gamestar einwenden möchte. Ich finde es lediglich interessant, wie dieses Team die Punkte verteilt und wie sich die Meinungen mindestens einmal pro 3 Spiele komplett zu ändern scheint.

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Wertung
Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

zu leicht

Bugs:

Oft, regelmäßig

Spielzeit:

Weniger als 5 Stunden



Kommentare(6)

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