Der Asia-Grinder unter den Actionspielen

Einleitung und Grundsätze Hallo und herzlich Willkommen zu meinem nächsten Test. Heute geht es um Batman: Arkham City. Das Spiel wurde vom...

von meisterlampe1989 am: 11.02.2015

Einleitung und Grundsätze

Hallo und herzlich Willkommen zu meinem nächsten Test. Heute geht es um Batman: Arkham City.

Das Spiel wurde vom englischen Entwickler Rocksteady Studios entwickelt und im Jahre 2011 von Warner Bros. Interactive auf PC, Playstation 3 und Xbox 360 veröffentlicht, bzw. 2012 auf Wii U und Mac. Es handelt sich um ein Open-World-Actionspiel. 

Wenn man ein Spiel nachholt, das schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und dazu auch noch einen Test schreibt, gibt es etwas wichtiges zu beachten, was gerade bei einem Spiel wie Batman: Arkham City äußerst wichtig ist: Die Vorschusslorbeeren. Es gibt wenige Spiele, die so gute Kritiken bekommen haben wie Batman: Arkham City. Besonders im angelsächsischen Raum gab es von vielen Magazinen die höchste Wertung, wenn nicht dann nur knapp darunter. 100 von 100, 10 von 10, 5 Sterne von 5 Sternen etc.. Das habe ich immer wieder gelesen, als ich mich ein wenig über das Spiel informiert habe, bevor ich es mir gekauft habe. Auch bei den Fans kam dieses Abenteuer von Batman überwältigend gut an. Dementsprechend habe ich mich auch sehr gefreut dieses Spiel endlich nachholen zu können und dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen. Davor habe ich natürlich Batman: Arkham Asylum gespielt und war begeistert. Dass viele Arkham City für besser als Arkham Asylum halten, steigerte Vorfreude und Erwartungen nur noch mehr. Wie Ihr nun schon gesehen haben dürftet, weil die Wertung bei Gamestar ja schon neben der Überschrift des Tests steht, wurde ich enttäuscht. Warum möchte ich euch im folgendem Text nahebringen.
Auch hier noch einmal der Hinweis auf meine Art Tests zu schreiben: Ich bin der Auffassung, dass es keine objektiven Tests gibt. Videospiele sind genauso wie Filme und Musik absolute Geschmackssache und was der eine mag, findet der andere zutiefst langweilig. Jeder legt auf andere Dinge mehr wert, dabei gibt es kein Richtig und kein Falsch. Meiner Meinung nach ist ein Test wesentlich sinnvoller, wenn der Tester seine persönliche Spielerfahrung wiedergibt und der Leser dann entscheidet, ob der Geschmack des Testers dem eigenen Geschmack gleicht oder ob der Geschmack abweicht. Auf dieser Basis kann dann eine bessere Kaufentscheidung getroffen werden.

Dazu sei noch gesagt, dass ich kein Leser der Comics bin. Ich kenne Batman vor allen Dingen aus den Filmen von Christopher Nolan und Tim Burton (die Filme von Joel Schumacher möchte ich hier gar nicht erwähnen...) und ich habe in den 90ern die Animated Series gesehen, woran ich mich aber nur noch bruchstückhaft erinnern kann. Ich kannte das Universum von Batman also bis Arkham Asylum nur relativ oberflächlich. Da sich die Arkham-Spiele sehr an den Comics orientieren, muss man das auch im Hinterkopf behalten, wenn man meinen Test liest. Der "Comic-Fanboybonus", der einen bei jeder Anspielung, bei jedem Auftritt eines Bösewichts und bei jedem Insider aus den Comics freudig erregt seufzen lässt, entfällt jedenfalls bei mir. Ich muss aber sagen, dass auch die unbekannteren Bösewichte aus dem Batman-Universum äußerst interessant sind, aber dazu später mehr.

Ganz wichtig: Ich beziehe mich hier auf die GOTY-Edition in der alle DLCs enthalten sind, auch der in der Story eingebettete Catwoman-DLC. 

Story

Seit dem durch den Joker ausgelösten Aufstand in der Gefängnispsychiatrie Arkham Asylum auf Arkham Island ist mehr als ein Jahr vergangen. Das klingt nach einer relativ kurzen Zeit, wenn man bedenkt, welch einschneidende Veränderungen Gotham City erschüttert haben. Quinzy Sharp, der ehemalige Gefängnisdirektor von Arkham Asylum ist Bürgermeister geworden und mit seiner Zustimmung wurde ein Teil von Gotham City zu der Gefängnisstadt Arkham City, in der alle Insassen aus dem Blackgate-Gefängnis und aus Arkham Asylum zusammengelgt wurden. Ausgerechnet der Bösewicht Hugo Strange wurde von Quinzy Sharp höchstpersönlich zum Leiter von Arkham City gemacht. Im Gefängnis herrschen die Superschurken in ihren eigenen Bezirken bzw. Machtbereichen. Grob lässt sich Arkham City in drei Bereiche einteilen: Im Hafenberich herrscht der Joker, im Bereich um das Museum herum herrscht der Pinguin und in der Umgebung des alten Gerichtsgebäudes hat Two-Face das Sagen. So eine Konzentraion des Bösen und vor allen Dingen der Leiter dieser Gefängnisstadt, also Hugo Strange, kann Batman nicht gefallen. So kommt es, dass der eigentlich apolitische Bruce Wayne eine Kampagne startet, mit der er die Schließung von Arkham City erwirken möchte. Bei einer Kundgebung wird er jedoch während einer Rede von der Tyger Security, einer privaten Sicherheitsfirma, die für Hugo Strange arbeitet, überwältigt und verhaftet. Wenig später wacht er gefesselt an einem Stuhl auf. Vor ihm steht Hugo Strange, der ihm eröffnet, dass er nun ein Insasse von Arkham City ist. Außerdem erwähnt er ein mysteriöses Protocol 10. Bei der Überführung in die Gefängnisstadt kann Bruce Wayne entkommen und sich von seinem Butler Alfred per Luft seine Batman-Ausrüstung schicken lassen. In der Gestalt des dunklen Ritters muss er nun herausfinden, was in Arkham City vor sich geht. Besonderes Hauptaugenmerk liegt mal wieder auf dem Joker, der jedoch schwer krank ist. Warum er krank ist, werde ich hier nicht ausführen, weil das Batman: Arkham Asylum spoilern würde. Im Verlaufe der Hauptstory und den Nebenmissionen trifft Batman auf viele Feinde, aber auch einige Freunde.

Gameplay

Das Gameplay ist über jeden Zweifel erhaben. Das Free-Flow-Kampfsystem ist einfach pure Action, die sich durch tolle Animationen und wuchtige Soundeffekte unglaublich physisch anfühlt. Obwohl in 3rd-Person geprügelt wird, ist das unglaublich immersiv. Flink springen wir von Gegner zu Gegner und lassen unsere Fäuste auf sie einprasseln. Symbole, die in bestimmten Momenten über den Gegner aufleuchten zeigen uns an, ob wir Kontern müssen oder den Gegner finishen können. Erreichen wir eine Kombo von über 8x können wir eine Spezialfähigkeit einsetzen, von denen wir im Verlauf des Spiels mehrere durch Levelaufstieg freischalten. Für verprügelte Gegner gibt es Erfahrungspunkte, die nach dem Kampf auch unsere Gesundheit heilen. Neben Kombos schalten wir auch Gadgets und passive Fähigkeiten (z.B. mehr Schutz gegen Kugeln) frei. Zu den aus Arkham Asylum bekannten Gadgets wie dem Baterang, dem Line Launcher oder dem Exposiv-Gel gesellen sich einige neue Gadgets wie der Freeze Blaster, mit dem wir Gegner einfrieren oder Smoke Pallets, mit denen wir uns aus dem Staub machen können bzw. Gegner verwirren. Die Vielfalt dieser Gadgets ist wie Vorgänger äußerst beeindruckend. Die Fortbewegung in Arkham City ist genauso wie man es sich in einem Batman-Spiel wünscht: Mit dem Grappling Hook schießen wir uns an Gebäuden hoch und gleiten wie ein stolzer Adler über Arkham City. Wenn wir wollen, können wir uns per Knopfdruck aus der Luft auf Gegner stürzen.

In einigen Abschnitten des Spiels spielen wir Catwoman parallel zu Batman, die ihr eigenes Abenteuer erlebt. Sie hat ihr eigenen Gadgets, (z.B. eine Peitsche oder Bolas) und Fähigkeiten (z.B. eine Kratzattacke), die wir genau wie bei Batman durch Levelaufstieg freischalten können. Obwohl Catwoman nicht gleiten kann ist die Fortbewegung genauso flüssig, wie mit Batman. Anstatt den Grappling Hook zu benutzen nehmen wir hier die Peitsche in die Hand und erklimmen Gebäude mit einem kleinen Rhytmusspielchen.

Mit Vielfalt kommt aber leider auch Komplexität. Für mich persönlich war die Steurung zu komplex. Fast alle Knöpfe auf meinem Gamepad (ein Xbox360-Controller) sind doppelt bis dreifach belegt, was meistens davon abhängt, ob ich mich innerhalb oder außerhalb eines Kampfes befinde. Mit dem Steuerkreuz wähle ich Gadgets aus, mit den Sticks bewege ich mich, mit X schlage ich zu, mit Y kontere ich, A für Rennen, B für Stunnen. Wenn ich während des Rennens die rechte Schultertaste drücke, grätscht Batman. Mit Y+rechte Schultertaste finishe ich. Dann gibt es bestimmte Situationen in denen die Buttons kontextsensitiv sind. Wenn ich auf einem Gargoyle sitze kann ich mich mit X auf einen Gegner stürzen, oder mich mit der Schultertaste leise abseilen, oder den Gegner direkt vom Gargoyle aus ausschalten und ihn daran aufhängen (natürlich nur am Fuß, schließlich handelt es sich ja um Batman). Mit RB geht es in den Detektiv-Modus, mit dem man durch Wände gucken kann. Im Flug kann ich mit der rechten Schultertaste eine Divebomb machen. Dazu gibt es noch Schnellkombinationen für die Gadgets und Kombinationen für Spezialkombo-Fähigkeiten. Das hat mich überfordert und dazu geführt, dass ich nur die Häfte meiner Möglichkeiten genutzt habe. Allerdings werden bei den Spezialkombo-Fähigkeiten zur Hilfe die Tastenkombinationen eingeblendet, was mir jedoch in der Hektik eines Kampfes, bei dem man auf Symbole über den Köpfen der Gegner achten muss, auch nicht viel geholfen hat.

Eine Steuerung mit Tastatur ist möglich, fühlt sich aber wesentlich unnatürlicher an, als mit dem Gamepad. 

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist sehr gut gelungen. Man fühlt sich wie in einem Comic. Das Artdesign ist unglaublich stimmig und vor allen die Interpretation der Superschurken ist wunderbar gelungen. Die Detailverliebtheit ist auch Bemerkenswert, so sind die Handlanger des jeweiligen Bösewichts eigens gestaltet: Beispielsweise sind die Leute von Joker so bekleidet, als wären sie aus einem Zirkus entlaufen, während die Schergen von Two-Face eine Gesichtsbemalung haben, welche muss ich wohl nicht erläutern. Musik und Soundeffekte passen und vor allen die Sprecher sind eine absolute Bank. Mark Hamill als Joker und auch Kevin Conroy als Batman sind überirdisch gut. Das Leveldesign ist wunderbar verschachtelt und bietet viele Einsatzmöglichkeiten für unsere Gadgets und Fähigkeiten.
Allerdings, und jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil meines Tests, der erklärt warum ich so dermaßen enttäuscht war, habe ich erhebliche Probleme mit dem Pacing gehabt. Das hat verschiedene Gründe. Der Hauptgrund war mit Sicherheit der Riddler bzw. die Challenges. Wie im Vorgänger Batman: Arkham Aylum hat der nämlich wieder ein paar Rätsel für uns und wir müssen Trophäen sammeln. Während es im Vorgänger dabei blieb, wird das in Arkham City auf die Spitze getrieben und wir müssen auch Kameras zerstören, Luftballons oder kleine Pinguine kaputt machen und Dämonenköpfe mit der Batclaw von der Wand ziehen. Es gibt auch ein Training bei dem wir durch Ringe gleiten müssen. Ebenso hat Catwoman ihre eigenen Trophäen, die nur sie aufsammeln kann. Diese sind meistens nicht weit von Batmans Riddler-Trophäen entfernt, also müssen wir den Ort verlassen, an einer bestimmten Stelle in Arkham City zu Catwomen wechseln und wieder zurückkehren nur um die Trophäe einzusammeln. Wohlgemerkt "müssen" und nicht "können", wer nämlich die Riddler-Mission komplett durchspielen möchte, muss alle Trophäen sammeln und alle Rätsel lösen (was immerhin mit Backstory belohnt wird). Für mich mich als jemanden, der Spiele vorwiegend wegen der Story und der Charaktere spielt und nicht auf Completion und Achievements steht ist das reine Folter. Ich kann es nicht besser ausdrücken. Ich finde es unfassbar störend in einem Actionspiel, während einer treibenden, spannenden Story, die ja in Arkham City durchaus geboten ist, nach kleinen grünen Fragezeichen zu suchen (oder im Falle von Catwoman, rote). Noch dazu muss man jetzt bei vielen Trophäen Schalterrätsel lösen um die Trophäen zu bekommen. Und schon gar keine Lust habe ich darauf, während ich gerade irgendjemanden in höchster Not retten soll, Luftballons oder Kameras kaputtzumachen.
Der zweite Grund für die Probleme beim Pacing war für mich die Catwoman-Kampagne. Während wir nämlich mit dem dunklen Ritter das Verbrechen bekämpfen, werden wir immer wieder von der Catwoman-Kampagne herausgerissen, in der es im Vergleich zu Batmans Abenteuer um etwas vollkommen banales geht. Die wenigen Begegnungen von Batman und Catwoman sind äußerst unbefriedigend.

Grinding, schwache Nebenmissionen und Charakter-Overkill

Wer nicht alle Trophäen und Rätsel selber finden möchte, was hunderte Stunden in Anspruch nehmen würde, muss tatsächlich Grinden und das in einem Actionspiel. Im Spielverlauf kommt man nämlich an eine Stelle an der man bestimmte, grün markierte, Gegner verhören kann, die uns dann ein paar Orte von Trophäen und Rätseln verraten. Davon laufen aber nicht haufenweise welche herum, sondern es gibt nur selten welche, die dann auch erst wieder spawnen, wenn wir das Gebiet verlassen. Wobei das reine Suchen von Trophäen in diesem Spiel eigentlich auch schon als Grinding zu bezeichnen ist. Ich sehe jedenfalls keinen Unterschied darin, in einem Rollenspiel Gegner zu kloppen um Erfahrungspunkte zu bekommen und im Level aufzusteigen um es so mit stärkeren Gegnern aufzunehmen oder wie hier Trophäen zu sammeln und Rätsel zu lösen, damit der Riddler mir neue Aufgaben gibt. Noch einmal: Das zerstört mir in einem Actionspiel das Pacing. Ich habe an einer bestimmten Stelle einfach die Nerven verloren und im Internet einen Guide gesucht.
Die Nebenmissionen sind immer nach dem gleichen Muster gestrickt: Wir besuchen einige Orte an denen wir Hinweise bekommen, die uns zu einem weiteren bestimmten Ort führen, an dem dann das, durchgehend unbefriedigende, Finale stattfindet. Außerdem gibt es auch in einer Catwoman-Mission eine Stelle, an der wir Grinden müssen, warum verrate ich wegen Spoilern nicht.
Das ist auch der Grund für den durchaus provokanten Titel: Die immer gleichen Nebenmissionen und das Grinding erinnern mich nämlich immer wieder an ein JRPG, wenn man böse will, eben einen Asia-Grinder. Das darf in einem Actionspiel meiner Meinung nach einfach nicht sein.
Außerdem wird man mit Superschurken nur so bombardiert. So werden zutiefst interessante Charaktere zu Stichwortgebern degradiert. Welche Charaktere werde ich hier nicht verraten, aber ich, als jemanden der die Comics nicht kennt, hätte über die ein oder andere Figur lieber viel mehr erfahren. Meiner Meinung nach hätte man sich auf einige wenige Bösewichte konzentrieren sollen.

Challenge Maps und Bonus-Mission

Auch abseits des eigentlichen Spiels gibt es genug zu tun. So kann man Challenge Maps bewältigen, bei denen man Aufgaben in Leveln aus dem Hauptspiel erfüllen muss. Beispielsweise eine bestimmte Punktzahl erprügeln oder unerkannt durch ein Gebiet kommen. Diese Challenges können wir als Batman, Robin, Nightwing oder Catwoman spielen. Die können wir in verschiedene Skins stecken, was mit Batman auch im Hauptspiel geht, jedoch erst nach dem Ende der Hauptstory. So können wir Skins aus verschiedenen Comics oder aus der TV-Serie, die in den 60er Jahren gespielt hat, wählen. Oder wir nehmen die Zeichnung aus der Animated Series als Charaktermodell.

Robin spielen wir auch in einer etwa zweistündigen Bonusmission, die nach der Hauptstory spielt. 

3D-Charaktermodelle und Artworks kann man durch das Sammeln von Trophäen und das absolvieren von Challenges im Spiel freischalten.
Für absolute Fans ist also einiges geboten.

Technik und Spielzeit: 

Auch technisch wurde ich etwas geplagt, so gab es immer wieder Ruckler und auch Abstürze. Im ganzen Spiel gab es jedoch nur einen Glitch, als sich ein Handlanger von Two-Face dazu entschlossen hat einen Meter über dem Boden zu schweben. Zu der KI muss ich allerdings auch ein Wort verlieren, die liefert nämlich eine durchwachsene Vorstellung ab, so bemerken mich manchmal Gegner in Situation nicht, in denen sie mich eigentlich längst entdeckt haben müssten.
Die Grafik ist, wie gesagt, stimmig.
Um die Hauptstory durchzuspielen benötigt man etwa 15 Stunden, wer alle Nebenmissionen macht und auch Riddler-Trophäen sammelt, Rätsel löst und die Challenges im Spiel macht wird etwa 40 Stunden beschäftigt sein. Die Challenge Maps habe ich nicht angerührt, also muss man hier auch noch Spielzeit hinzurechnen. 
Hinweis: Ich habe mit Guide gespielt, also ohne wird die Spielzeit wesentlich länger sein. 

Fazit

Ich bin mit Batman: Arkham City einfach nicht warm geworden. Die interessante Prämisse (eine Gefängnisstadt mit Superschurken) und die spannende und auch wendungsreiche Hauptstory und das flüssige und abwechslungsreiche Gameplay wurden mir durch das für mich vollkommen missratene Pacing stark beeinträchtigt. Schwache Nebenmissionen und "Trophäen-Grinding", sowie das Bombardment mit Superschurken und die dadurch kaum vorhandene Charakterzeichnung haben meine Spielerfahrung negativ geprägt. Hier noch einmal der Hinweis darauf, dass das ein subjektiver Test ist und jemand der gerne die Dinge macht, die mir das Spiel ein wenig vermiest haben, wird sich wahrscheinlich wie im Paradies fühlen. Batman: Arkham Origins werde ich jedenfalls auslassen und Batman: Arkham Knight abwarten.

Ich hoffe euch hat mein Test gefallen. Mit freundlichen Grüßen Andreas.

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Wertung
Pro und Kontra
  • - Atmosphäre trifft Vorlage genau
  • - Detailverliebtheit
  • - Viele Gadgets
  • - Kampfsystem (Animationen und Physikalität bzw. Dynamik)
  • - Sprecher, besonders Mark Hamill (Joker) und Kevin Conroy (Batman)
  • - Zu viele Charaktere, daher zu oberflächlich
  • - "Trophäen-Grinding" und Catwomen-Intermezzo zerstören Pacing
  • - Komplexe Steurung
  • - Challenges wirken in dramatischer Story deplatziert
  • - Schwache Nebenmissionen, die nicht belohnen
  • - Ruckler, Abstürze und teilweise schwache KI

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Häufiger, unregelmäßig

Spielzeit:

Mehr als 40, weniger als 100 Stunden



Kommentare(3)

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