Der Letzte Sargnagel der Serie ?

  Gameplay Das Gameplay muss man stark zwischen Gelegenheitsspieler und Coregamer differenzieren. Im allgemeinen erst einmal ein paar Sätze zur...

von Philipp84 am: 15.10.2012

 

Gameplay

Das Gameplay muss man stark zwischen Gelegenheitsspieler und Coregamer differenzieren.

Im allgemeinen erst einmal ein paar Sätze zur allgemeinen Spielmechanik.

Das Spiel findet auf 3 Ebenen statt:

-Der Echtzeitstrategiekarte auf der sämtliche Dörfer aller Spieler, Truppen/Scout und Mönchbewegungen dargestellt werden, außerdem sind Rohstoffvorkommen, diverse KI befestigungen und die Territorialgrenzen und deren Hauszugehörigkeit zu sehen.

-Dem Dorfscreen, in dem man die einzelnen Dörfer aufbaut und verwaltet.

-Und last but not least die Burg zu jedem Dorf, in welcher man in einem quadratischen Bereich seine Festung hochziehen sollte.

Der Beginn

Man fängt als Bauerntölpel (Entschuldigung falls einige Begriffe nicht stimmen, ich spiele mit englischer texten) mit einem Dorf in einer Gemeinde an, baut Holzfäller,Steinbrüche und Apfelgärten, fängt an seine Burg anfangs mit Holzpalisaden später mit Steinmauern hochzuziehen. Sammelt Ehrenpunkte (neben Gold und Glaubenspunkten eine der 3 Währungen) durch das vernichten von KI anlagen, Beliebtheit in den Dörfern ansammeln Krankheiten in den Gemeinden bekämpfen oder einer der anderen möglichkeiten. Steigt im Level auf bis zum Prinz (lvl 22) um Forschungspunkte zu erhalten die man in den 4 verzweigten Forschungsbäumen Gewerbe,Militär, Landwirtschaft oder Bildung zu verteilen, um neue Gebäude, Truppen, Verbesserung der alten, oder die Möglichkeit mehr (maximal 15) Dörfer besitzen zu dürfen.

Das Reich erweitern

Neue Dörfer darf man sowohl kaufen (Gold) als auch erobern (Ehrenpunkte) , wobei sich die Eroberungskosten aus der lvl Differenz zwischen den Spielern ergeben, was dem Schutz von schwächeren dienen soll, aber im großen und ganzen nur bedingt funktioniert, da mit lvl20 eine Eroberung für 1-2 Millionen EP weitaus kostengünstiger ist als ein Dorf für 500000 Gold zu kaufen.

Gold sammelt man, wer hätte es erwartet, über Steuern und den Handel von Rohstoffen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die (momentan von vielen Spielern noch stark unbalancd empfundenen) Mönche, quasi der Magier von SHK, mit denen man Interdicten (Schützen), Krankheiten heilen, Beliebtheit heben/senken kann und einiges mehr.

 

 

Die Länderein

Die Interaktion zwischen Spielern fängt bei der Wahl des Vogts an, der über die Gemeinde (8-18 Dörfer) herrscht, die Steuern festlegt, und unterstützende Gebäude baut, die Vogts einer Grafschaft wählen den Sheriff (der dieselben Optionen für die gesamte Grafschaft hat), die Sheriffs wiederum wählen den Statthalter der Provinz und die Final wählen den König, bei 4 Ländern pro Karte.

 

Der Krieg

Die Kämpfe finden nicht in Echtzeit statt sondern sind eher im Bereich der Tower Defense spiele einzuordnen, allerdings aufgrund der quadratischen Karte auf der Mauern, Türme, Truppen Ballisten und Mörderlöcher frei verteilt werden dürfen, der Gegner darf im Gegenzug seine Angriffstruppen frei positionieren um die Angriffswellen haargenau abstimmen kann.

 

PvP für Bauern

 

SHK ist sehr PvP lastig, was für Gelegenheitsspieler zu einigen Problemen führen kann, da auch viele ehrlose Raubritter im Spiel unterwegs sind. Die einzige Schutzmöglichkeit sind Fraktionen die aber auch nicht zu „Bauernlastig“ sein sollten, da sie sonst schnell zu Opfern werden können.

 

PvP für Krieger

 

Die Königsdisziplin dieses Spiels, Wenn man Flügelkriege im eigenen Haus ausfechten und Meutereien unterdrücken muss, während man an der einen Front Kriege koordinieren muss und an der anderen gerade Friedensverhandlungen führt, die an fast unmögliche Bedingungen geknüpft aber Kriegsentscheidend sind müssen auch noch Intrigen gesponnen werden....puh, das erzeugt schon beim schreiben Spannung. Die Möglichkeiten die von den Spielern ausgehen sind nahezu unendlich. Aber genau hier erkennt man auch die andere Seite der Medaille, FF wirkt Momentan bestenfalls bemüht High Level Content zu liefern, was man an der meiner Meinung nach unsinnigen Anhebung der Dörfergrenze von 10 auf 15 erkannte. Überhaupt hängt für Coregamer eine Menge des Spaßes von der Qualität der Fraktion/Haus ab, aber zum Glück kann man diese auch halb demokratisch mitentwickeln.An dieser Stelle noch kriegerische grüße an die 4 A-Teams (im besonderen Van Helsing, Timingle, Stefan cel Mar, SantaSan und Klep) aus der Alpha4, wir haben gerockt. Da die wenigsten Spieler das Spiel auf dieser Ebene erleben werden gebe ich für alle die bereit sind Zeit, Arbeit und Nerven zu investieren eine Corewertung ab: 82

 

Grafik:

 

Die grafische Qualität schwankt zwischen nostalgisch Liebevoll (und trotzdem nicht zeitgemäß) und zweckmäßig.

Sowohl der Dorf als auch der Burg-screen wirken direkt wie aus SH1 entnommen nur mit höheren Auflösungen, was angenehme Erinnerungen an bessere SH tage bei so manchem Serienveteranen hervorrufen dürfte.

Die meisten Benutzeroberfläche sind dem mittelalterlichen Stils des Spiels angepasst und hübsch gestaltet.

Die Echtzeitkarte ist zwar grün in grün gehalten trotz alledem ist immer was los, und somit für ihre Verhältnisse doch recht ansehnlich.

 

Sound:

Meines Wissens nach sind sowohl Sounds als auch Musik vorherigen SH teilen entliehen, ich kann das aber nicht wirklich beurteilen da der Sound immer auf Mute läuft.

 

F2P,P2W ?

Es gibt verschiedene arten bei SHK seine Taler loszuwerden, entweder man holt sich ein mMn völlig überzogen teures Abo, welches einem Autoscouten/angreifen/handeln und eine Bau & Forschungsliste erlaubt, oder man holt sich Cardpacks bei denen man themenorientiert zufällige Karten bekommt, die etwa Bauzeit verringert, oder die Wirtschaftsbetriebe für eine gewisse zeit beschleunigt.

Man hört ingame öfter das man als freegamer keine Chance hat, das kann ich nicht bestätigen, ich habe nie bezahlt, und trotzdem habe ich einigen Card/Core playern das Spiel vermiest.

Dies hatt sich leider mit dem Update Anfang/Mitte Februar grundlegend geändert, als F2P Spieler hatt man kaum noch eine Chance da FF das Balancing der Cardpoints grundlegend geändert, und so die freikarten die jeder Spieler erhält wertlos gemacht. Auf dieser Grundlage basiert auch die finale Wertung, da ein unbalancierter F2P Titel, trotz allem Potential mist ist.

 

Fazit:

 

Seit SHC endlich mal wieder ein potentiel gelungener SH Titel, der es einem nicht einfach macht: „Schwierig zu lernen, noch schwerer zu Meistern“, doch leider kein versprochenes F2P.

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Wertung
Pro und Kontra
  • Starker PvP Charakter
  • Grafik nostalgisch hübsch...
  • ...aber bestenfalls zweckmäßig
  • P2W
  • Starker PvP Charakter (für "Solisten")

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher schwer

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 100 Stunden



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