Im Jahr 2002 ehrte man euch als ersten Kanadier mit einem Platz in der AIAS Hall of Fame, ein Tisch, welcher auch besetzt ist von unserem Lord Gaben und wurdet sogar 2008 für euer Lebenswerk ausgezeichnet. Doch auch ihr habt Rückschläge einstecken müssen, wie die finanzielle Krise eures ersten Unternehmens, aus der ihr aber gestärkt hinausginget, um euch zu noch größeren Dingen aufzumachen.
Oh großer Entwickler, die Community dankt für dieses Spiel, wird sich immer an eurer Kunst erfreuen und zukünftige Generationen davon profitieren lassen. Ihr konntet ein Spiel erschaffen, das die Zivilisationen überdauern wird
Das Erfolgskonzept
~Eine Runde Civ~
Am Anfang war ein Siedler. From the Bottom to the Top musst du jetzt eine Zivilisation aufbauen, die die Zeit überdauern wird. Soweit so gut die Regieanweisung.
Doch wie du damit umgehst, ist zum Glück absolut dir überlassen.
Denn das Spiel ist im Grunde genommen sehr einfach, dazu steht im Gegensatz, dass man auf so vieles achten kann (aber nicht muss), je aufmerksamer du bist, desto weiter kannst du vordenken.
Wie du spielst ist auch davon abhängig, ob du von Anfang an das Ziel hast, zu gewinnen oder alles auf dich zukommen lässt, was auch immer das ist. Zweiteres macht die Spannung aus, hier liegt auch der Wiederspielwert des Spiels, da jede Karte verschieden generiert wird; alle Zivilisationen ebenso. Spielt man 20 mal auf dem Kartentyp "Kontinente" ist doch kein Spiel wie das andere.
Ich empfehle auch daher immer, das Zufallsprinzip bei Kartengröße und Kartentyp einzustellen, andernfalls kann man sich m.M.n seinen Sieg im Vornherein zu sehr basteln.
Habe einmal "Unsterblich" ausprobiert im 1vs1, nach 30 Runden konnte ich eigentlich schon aufgeben, auf Siedler ist es aber andersherum. Das Spiel ist sehr ausgeglichen.
Auch auf die Gameplayelemente bezogen.
Im Stadtalltag muss man auf Zufriedenheit, Nahrung, Gold und Produktion achten. Dazu kommen die äußeren Faktoren Wissenschaft und Kultur.
Alles ist miteinander verworren, nichts kann ohne das andere, das eine zieht das andere im Ausgleich runter oder hoch. Das macht das Spiel einerseits so verständlich und andererseits so kompliziert. Man freut sich über alle Teile, die ineinandergreifen und hasst sich, wenn das Getriebe kaputtgeht und dann gar nichts mehr funktioniert.
Man pendelt teilweise zwischen Extremen, die Spannung ist oft auf dem Siedepunkt angelangt, gerade wenn dann irgendwann die Gegner ins Spiel kommen.
Die KI macht währenddessen gut mit, oft sind sie einem (im fortgeschrittenen Schwierigkeitsgrad) voraus, einer sowieso immer, wie bei uns der eine Chinese, der alles besser kann als du. Hier ist das zum Glück immer zufällig, der Start gibt zwar die Richtung vor, aber man kann letztendlich jede Situation retten, auch, wenn du im Eis- oder Wüstengebiet groß wirst. Irgendwann kommt die Zitrone, aus der du Limonaden machen kannst und alles wird gut.
Du musst das Spiel ausgiebig kennenlernen, um seine vielen Tücken kennenzulernen und zu nutzen. Jeder Schritt muss eigentlich geplant sein, wie bei einem Schachspiel, die Dame ist der Sieg, der Bauer eine Stadt, die für mehr Zufriedenheit geopfert werden muss. Opfer bringt man ohnehin. Civilization stiehlt dir eh schon genug deiner Zeit, du solltest sie auch nutzen. Oft wird es dir auch passieren, dass du ohne jeglichen Grund denunziert (öffentlich an den Pranger gestellt) wirst. Das mag auf den ersten Blick sinnlos wirken, doch die Gegenspieler verfolgen, genau wie du, einen Plan. Manchmal ist die Kriegserklärung nicht weit, doch manchmal möchten sie einfach nur, dass andere Staaten mitziehen oder weniger Geld für deine Güter zahlen. Alles wird von Allem beeinflusst, sowohl im Krieg als auch in der Wirtschaft, in der Kultur, in der Wissenschaft und im Tourismus.
Jede Partie Civ ist einzigartig und gefüllt mit Geschichte. Mit deiner Geschichte. Alles hat irgendwie etwas Eigenes, an das man sich gerne zurückerinnert, sei es aufgrund der Erfahrungen, die man gemacht hat oder Momente, die man einfach gefühlt hat.
Es ist so einfach und doch so schön. Die Karte ist wie das Schlachtfeld, der Schlachtplan, das Dorf vor deinem geistigen Auge. Man sieht alles, was man bewirkt, hört die Musik der gespielten Zivilisation, unterhält sich mit anderen Oberhäuptern, die alle mit Liebe zum Detail animiert und nachsynchronisiert sind, und findet das irgendwann selbstverständlich. Doch eigentlich erfüllt sich der ein oder andere (Geschichts-)Fanatiker damit den Traum einer Unterhaltung mit prägenden Figuren der Vergangenheit.
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