Lieblos ohne eigene Seele

Als begeisterter Spieler des guten alten Warhammer - Dark Omen, ist man zwar zu Beginn vom schönen Intro freudig gespannt was noch so alles kommen mag....

von darkmamba am: 19.12.2013

Als begeisterter Spieler des guten alten "Warhammer - Dark Omen", ist man zwar zu Beginn vom schönen Intro freudig gespannt was noch so alles kommen mag. Jedoch folgt die Ernüchterung schon sehr bald.

Lieblos & Lustlos

Zu lieblos wird einem von Anfang an die Story serviert, Zwischensequenzen sind derart schlecht animiert, dass man sich fragt, ob es sie nicht eher einer anfänglichen Machbarkeitsstudie entsprangen. Weiterhin lieblos sind sämtliche Dialoge, die scheinbar zusammenhangslos hingeklatscht werden. Die Sprüche auf dem Schlachtfeld hat man bereits im ersten Kampf satt.
Um zu erkennen, welche Einheiten da genau auf dem Schlachtfeld stehen, muss man schon manchmal näher hinzoomen. Alle eigenen Einheiten tragen nämlich haargenau das gleiche Banner. Der Verantwortliche gehört sich geteert und gefedert.

Bis zur 4. Mission hab ich mich schon fast zwingen müssen nicht auszuschalten. Ebenso Lustlos könnte auch die Entwicklung des Spiels damals vonstatten gegangen sein, möchte man meinen.

Lieber kämpfe ich mit aufgrund des Alters vorhandenen Installations- und Kompatibilitätsproblemen des guten alten Dark Omen als mir so ein derart schlechten und unmotivierten Abklatsch wie Mark of War zu geben. Die sehr positive Wertung von 79% hier auf Gamestar ist für mich jedenfalls nicht nachvollziebar.


Wertung
Pro und Kontra
  • Schönes Intro
  • Durchaus ansehliche Einheiten
  • Lieblose Story
  • extrem schlechte Zwischensequenzen
  • Dialoge
  • Sprüche
  • Einheintenidentifikation von weit oben
  • Spannungsbogen

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher leicht

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Weniger als 5 Stunden



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