MoH:W Multiplayer - Eine Hassliebe?

Immer wieder lese ich mir Kommentare zum neuen Shooter Medal of Honor: Warfighter durch, und schnell fällt auf: Die Einen lieben es, die Anderen wollen ihr...

von - Gast - am: 30.10.2012

Immer wieder lese ich mir Kommentare zum neuen Shooter Medal of Honor: Warfighter durch, und schnell fällt auf: Die Einen lieben es, die Anderen wollen ihr Geld zurück!

Für mich persönlich ist es der erste Teil der MoH-Serie. Aufgrund des Settings, welches sowohl an Battlefield 3 als auch an Call of Duty erinnert, warf ich einen Blick auf das Schlachtfeld und siehe da, seit 5 Tagen fesselt mich der Multiplayer an den Bildschirm. 

Neuerungen:

Ein bislang unbekanntes Spielelement ist das Buddy-System

Sollte man also während der Runde einen Blick auf seine Punkte oder K/D-Rate werfen fällt auf, dass sowohl die Eigenen, als auch die deines Buddy zu eurem "Fireteam" gewertet werden. Sprich: Ohne Teamplay schafft ihr es nur durch hervorragende Leistung an die Spitze der Tabelle.

Mit Hilfe eures Firebuddys könnt ihr euch Munitonsnachschub holen und eure Gesundheit auffüllen. Außerdem könnt ihr bei ihm spawnen (sofern er nicht unter Beschuss steht!)

Ein weiteres, erfrischendes Feature ist der Kampf um die Spitze im "Nationen-Kampf".

Am Ende jeder Runde erhaltet ihr sog. Tokens. Mit Hilfe dieser könnt ihr euer Land im Nationen-Kampf an die Spitze bringen. Zudem bringt es auch etwas Bonus-Erfahrung.

Zu den Klassen kann man sagen, dass es eine Mischung aus BF3 und CoD ist.

Statt den bekannten "Perks" aus CoD hat jede Klasse besondere Fähigkeiten und auch die Laufgeschwindigkeit variiert von Klasse zu Klasse. 

Ich persönliche schloss den "Angreifer" besonders schnell in mein Herz. Er ist der Standard-Soldat mit mittlerer Geschwindigkeit und Sturmgewehren. 

Desweiteren gibt es neue Klassen wie den "Späher" welcher besonders schnell die Map auskundschaften kann, und selbstverständlich auch altbekannte Klassen wie den "Sniper". 

Spielmodi:

Neben den bekannten Modi wie "Team-Deathmatch" und "Homerun (CTF)" gibt es Neuerungen wie z.B. den "Kampfeinsatz".

Der "Kampfeinsatz" hat sich schnell zu meinem Lieblingsmodus entwickelt. Es gibt 3 Ziele welche allesamt vom einem Team zerstört werden müssen. Das andere Team muss dies verhindern. Das angreifende Team hat dazu (standardmäßig) 75 Tickets zur Verfügung. Nach jeder Sprengung erhalten sie neue Tickets (allerdings keine vollen 75 mehr).

Das "Krisengebiet" ist ähnlich veranlagt. Hier gibt es 5 Ziele aus denen 3 in die Luft gejagt werden müssen.  Allerdings hat man hier für jedes Ziel nur ein paar Minuten Zeit, dafür gibt es unendlich Tickets.

Der "Homerun (Capture-the-flag)" Modus ist zum Standard ein wenig verändert worden. Es gibt 2 Flaggen, von denen eine in die eigene Basis gebracht werden muss. Bei diesem Modus gibt es keinen Wiedereinstieg!

Die Maps:

Acht Karten bekommen wir zu Anfang in MoH:W welche man nach ein paar Stunden alle gut beherrscht. Sie sind allesamt hübsch designed jedoch läuft man hin und wieder gegen eine unsichtbare Mauer oder bleibt an einer Kante hängen. 

Wem die Karten zu "schlauchartig" sind, sollte zu Spielmodi wie "Kampfeinsatz" oder "Krisengebiet" greifen, da es nur beim klassischen Team-Deathmatch auffällt.

Bugs:

Wie viele andere Spiele hat auch MoH:W einige Kinderkrankheiten nach dem Release-Tag. Einige größere Bugs wurden schon 5 Tage nach Release mit Hilfe eines Serverupdates behoben, dennoch gibt es für das Team einiges zu tun, um einen dauerhaften Spaßmacher zu liefern. 

So kann man z.B. das Team bzw. den Firebuddy nicht wechseln. Besonders in Gruppen von 4-6 Leuten macht es dies beinahe unmöglich, das Alle in einem Team sind. Desweiteren ist der Voice Chat total verbuggt und nahezu unbrauchbar. Bis zur Problemlösung hierbei unbedingt zu TS3 oder ähnlichem greifen!

Außerdem gehören Hit-Detection, Waffenschaden, Menüführung und Spiel-Stabilität überarbeitet. 

Fazit:

Medal of Honor: Warfighter liefert uns einen (meiner Meinung nach) sehr guten Multiplayer! Die Spielmodi machen Spaß, das "Buddy-System" fördert das Teamspiel und das Setting macht einfach Laune.

Das Anpassen der Waffen sieht sehr interessant aus, wenn auch die Menüführung ein wenig kompliziert ist. 

Wer sich in das Abenteuer stürzt sollte unbedingt 5-10 Stunden gespielt haben bevor ein Urteil ausgesprochen wird! Wie viele Andere habe auch ich erst nach ein paar Stunden richtig Spaß gehabt und es wird mit jeder Stunde besser! Also nicht gleich wieder zur Seite legen, wenn es nicht von Anfang an gut läuft, denn die gelegentlichen Bugs und das fehlerhafte Match-making für größere Gruppen lassen manchmal eine kleine Hassliebe entstehen.

Viel Spaß!

 

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Wertung
Pro und Kontra
  • Buddy-System
  • Nationen-Kampf
  • Viele Klassen
  • Sounds
  • Vielfalt an Anpassungen
  • Gelegentliche Bugs
  • Einige matschige Texturen
  • Menüführung
  • Fehlende Features wie Teamwechsel, Buddywechsel..

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Häufiger, unregelmäßig

Spielzeit:

Mehr als 20, weniger als 40 Stunden



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