Review: „Dirt 5 (PS4)“

Der neueste Teil der Rennspielserie haut ganz schön auf den Putz^^ und zwar nicht nur in Sachen Präsentation (die Grafik ist sehr stylisch gelungen) und...

von Brakus am: 10.11.2020

 In einem guten (alten^^) Arcade-Spiel – die Steuerung kommt Gamepad-n00bs^^ sehr entgegen – wird der geneigte Rennboliden-Fahrer in der ganzen Welt durch wunderschöne Landschaften rasen und dabei die unterschiedlichsten Rennarten absolvieren – bei Bedarf auch am Splitscreen mit Freunden.

Die diversen Modi lassen den Spieler stundenlang vor dem Bildschirm harren und die Renn-Atmosphäre aufsaugen. Ob es nun einfache Zeitrennen oder Karambolagen sind, Tricksprünge und Rasereien oder das Bauen eigener Strecken für die Punktejagd bei ausgefallenen Stunts – derlei Strecken (Zerstörungsparcours, Driftstrecken, „gegen die Zeit“, uvm.) können dann auch online geteilt werden.

Im hauptsächlichen Karrieremodus wird durch Absolvieren der vielen Strecken Geld verdient und das auch durch viele, kleinere Nebenaufgaben. Damit lassen sich dann immer weitere Autos kaufen und probefahren^^ sowie der Sammlertrieb (Volkswagen Baja Beetle, WS Auto Racing Mudclaw, Brenthel Industries Unlimited Truck, Citroën C3 R5, Ford Fiesta R5 MKII, Volkswagen Polo GTI R5, Ford Mustang GT Fastback Rally, Porsche 924 Carrera GTS Rallye, Lancia 037 Evo 2, Peugeot 205 T16 Evo 2, Renault Clio Williams Maxi, Aston Martin V8 Vantage GT4, Lotus Exige R-GT Rally, Audi S1 EKS RX quattro, MINI Cooper SX1, Sodicars Racing BV6, uva.) wunderbar befriedigen. Darüber hinaus sind die meisten Automobile auch relativ unterschiedlich zu fahren und das bedeutet nochmal so viel Spass.

Ein Feintuning gibt es allerdings nicht, es kann nur die Optik etwas verändert/angepasst werden, eine geräumige Garage zum Schrauben ist nicht integriert.

Dem Karrieremodus wird allein hinterhergefahren, eine richtige Hintergrundgeschichte oder weiterführende Storyelemente gibt es nicht wirklich. Die einführenden „Podcasts“ vor jedem Rennen und manches Showdown sind da dann die einzigen, relevanten Elemente. Wer sich daran nicht stört, erlebt eben satte Renn-Action pur, ohne großes Drumherum – abgesehen von der Optik^^.

Für PC-verwöhnte Spieler ist die Steuerung, wie oben erwähnt, noch im Rahmen, ansonsten bestens intuitiv, die optionalen Fahrhilfen ok und die Gegner-KI je nach Gewöhnung recht stark….einmal den Anschluss verloren, kommt man seltenst nochmal an die davonrasende Meute heran.

Angenehm ist, dass man zu nichts gezwungen wird. Nach dem Einführungsrennen, kann man beliebig wählen, was man mitfahren möchte und im Moment ungeliebtes ignorieren. Auch ist ein verlorenes Rennen nicht „verloren“, denn etwas Geld gibt es auch für den letzten Platz.
Die Abwechslung im Spiel, durch die vielen Rennvarianten und Landschaften sorgt für sich schon für reichlich Motivation, immer mal wieder zum Gamepad zu greifen und wer weiss, was evtl. noch via DLCs nachgeliefert wird :)!

Rundum also ein solides Action-Rennspektakel mit kleinen Schwächen, je nach Erwartungshaltung bzw. Erfahrungsgrad in Rennspielen – „Dirt 5“ ist keine Simulation!

 
Wertung:
Spielspaß: 5 von 6 Punkten.

Daten:
Plattform: PS4
USK: 6
Publisher: Codemasters

Screenshots: s.u.

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Wertung
Pro und Kontra
  • Präsentation
  • Renn-KI

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher schwer

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 10, weniger als 20 Stunden



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