Riddick - Dark Athena

Hart, härter, Riddick, dass habe ich mir gedacht, als ich den sehr guten Vorgänger gespielt habe. Meines erachtens nach eines der besten Ego-Shooter Adventures...

von electric am: 31.05.2010

Hart, härter, Riddick, dass habe ich mir gedacht, als ich den sehr guten Vorgänger gespielt habe. Meines erachtens nach eines der besten Ego-Shooter Adventures aller Zeiten. Atmosphärisch, sowie spielerisch eine absoluter Killer. Natürlich muss ich daher den Nachfolger ebenfalls ausprobieren. Man möchte ja wissen, was nach dem Ausbruch alles noch so passiert. Hier also mein Review.

Eines vorneweg, es ist sehr lobenswert, dass die Entwickler den Vorgänger mit dazu gepackt haben und dazu noch grafisch aufpoliert. Wahnsinn und dass in der heutigen Zeit für 20 Euro, so viel kostet es nämlich mittlerweile (Stand: 24.01.10).

Vllt. war das aber auch nicht so schlau, denn wer den Vorgänger gespielt hat und Dark Athena gleich nachlegt, wird enttäuscht sein. Warum fragt man sich jetzt. Klar, an der Grafik gibt es nichts auszusetzten. Die ist immer noch der Wahnsinn. Was mich eher stört, dass das Gameplay zum Vergleich zum Vorgänger ein Rückschritt ist. Sehr selten muss man Gegner noch im Nahkampf töten. Am meisten noch am Anfang, wo man lediglich eine Haar-Nadel als Waffe besitzt. Ansonsten setzt das Spiel auf harte und grausame Ego-Shooter Action. Selten muss man sich durch Schatten schleichen oder Gegner andersweitig töten. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Vorallem muss man das Spiel in 2 Abschnitte unterteilen. Einmal die Flucht von der Dark Athena (ja, man muss mal wieder fliehen) und einmal den Endabschnitt auf dem Planeten. Auf der Dark Athena ist das Spiel atmosphärisch, wie der Vorgänger, der Oberhammer. Selten so kompromisslose Action erlebt. Mal muss man jemanden im Boxduell töten. Mal muss man irgendwo her Ersatzteile für ein Luftschachtwerkzeug bekommen. Sehr cool, abwechslungsreich, gefällt mir!
Und nu zum Planeten, da lässt die Atmosphäre und die Abwechslung deutlich nach. Erstens fehlt die Beklommenheit und zweitens ist es ab da nur noch geballer. Nichts mehr mit schleichen und die Aufgaben lassen auch deutlich nach. Schade, das raubt dem Spiel doch etwas die Faszination.

Soundtechnisch ist das Spiel natürlich der Hammer. Vin Diesel als Originalsprecher, dazu seine coolen Sprüche. Schüssen ballern aus den Boxen, als ob Opa den 2. Weltkrieg hört. Überall Klangeffekte, sauber, eine glatte Eins!

Storytechnisch ist das Spiel ebenfalls deutlich schlechter als der Vorgänger. Da wäre deutlich mehr drin gewesen, vorallem wegen den Dronen. Das hätte man besser aufklären und verarbeiten können. Wie werden sie erschaffen, warum machen die sowas grausames (nutzen keine Roboter), wie funktioniert es und vorallem, kann man es vllt. sogar unterbinden? Da hätte man sogar Horrorelemente unterbringen können, aber dass wurde kläglich versemmelt. Schade! Das schlimmste an der Sache ist, man hat zum Schluss kaum noch Motivation weiterzuspielen. Storytechnisch passiert nix mehr, die Gegner (vorallem diese Spinnendinger) werden nur noch nervig und diese blöde Superwaffe ist der Lacher der Spielgeschichte (selten eine sinnlosere Waffe erlebt).



Alles in allem bleibt ein guter Ego-Shooter, der extrem viel Potential verschenkt. Er hätte locker an den Vorgänger anknüpfen können, hätte man die Story etwas erweitert und den Planeten weggelassen. Technisch gibt es natürlich nichts zu meckern. Man wird ca. 10-12h (manchmal mehr, manchmal weniger) sehr gut unterhalten.

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Wertung
Pro und Kontra
  • Grafik: Schöne Texturen, Modelle und Schatten
  • Sound: Erstklassige Stimmen, Sounds und Waffen
  • Balance: Kaum Stellen, die man mehrmals spielen muss
  • Atmosphäre: Auf Dark Athena der Oberhammer...
  • Bedienung: sehr gute ego Shooter Steuerung
  • Umfang: Sehr gute Unterhaltung, leider...
  • Leveldesign: Auf der Dark Athena sehr stimmig und beängst.
  • KI: Sucht Deckung, ruft um Hilfe, agiert klug
  • Waffen & Extras: viele Fern- und Nahkampfwaffen...
  • Handlung: sehr coole Handlung, fesselt...
  • Grafik: gernerell veraltet
  • Sound: -
  • Balance: -
  • Atmosphäre: ...auf dem Planeten alles weg
  • Bedienung: -
  • Umfang: ...kurz geraten
  • Leveldesign: Auf dem Planeten nur noch geballer, langweilig
  • KI: manchmal Aussetzer
  • Waffen & Extras: ...welche man nur am Anfang braucht
  • Handlung: ...aber verschenkt Potential

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 10, weniger als 20 Stunden



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