Sehr gute Ideen, allerdings schlechte Umsetzung

The Crew 2 ist ein theoretisch gutes Rennspiel, allerdings hapert es in der Umsetzung.

von SNG am: 18.04.2019

The Crew 2 versucht Rennspiele, Wasser-Rennsport und kleine Flugzeuge zu verbinden.In der Idee klappt dies wunderbar.

Grafik

Die Grafik von The Crew 2 wirkt auf den ersten Blickt gut, allerdings wird immer wieder mit plötzlich auftauchenden Objekten enttäuscht.

Wenn man zum Beispiel in der Wüste herum fliegt sieht man in der ferne nur verwaschende Texturen .Diese werden erst schärfer, wenn man ganz nah heran fliegt.Dies äussert sich auch auf der Livekarte. Und sogar in einer Stadt sehen die Gebäude und Werbetafeln von weitem matschig aus.Ansonsten ist die Grafik zeitgemäss, allerdings auch keine Augenweide.Die Autos sind schön modelliert.Lizenzen sind vorhanden.

Open World

Die Open world ist eine kleine Version der USA, in der allerdings alle wichtigen Orte, Sehenswürdigkeiten und Städte enthalten sind.Auch Positiv ist, dass man die Schnellreisefunktion ohne Ladezeit funktioniert.Einfach auf der Live-Karte den gewünschten Ort auswählen.Es ist negativ anzumerken, dass viele Stellen sehr eintönig sind und dass es in der Welt keine besonderen Nebenaktivitäten, z.b Blitzer und Driftzonen in Forza horizon,gibt.Deshalb lohnt sich die Fahrt zwischen zwei Rennen auch garnicht mehr.Es dauert ca.eine Stunde in the Crew 2 von der Westküste zur Ostküste zu fahren, besonders spass machen diese Roadtrips mit Freunden im Multiplayer.

Story

Die Story ist eine typische Rennspielstory. Man ist ein neuer Rennfahrer, der sich in verschieden Disziplinen beweisen muss.Mann sammelt Follower(XP), um in den jeweiligen Renndisziplinen in der Stufe aufzusteigen, um so neue Rennen freizuschalten.Jede der vier Nations  hat mehrere Disziplinen, in denen man mit einen der drei Fahrzeugtypen(Auto,Boot,Flugzeug) Rennen fährt oder fliegt.The Crew 2 versucht verschiedene Personen mit einzubeziehen, dies funktioniert aber nur mässig gut.Eigentlich sind einen die Personen egal oder sie sind einfach nur nervig.

Gameplay

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Punkt bei Rennspielen.Die fahrphysik fühlt sich unrealistisch an, aber nicht so wie bei Need for Speed.Sie      liegt zwischen Need for Speed und Forza Horizon.Die Renne fühlen sich gut an, aber das was das gesamte Spiel zerstört ist die KI.Oder besser gesagt die Gummiband KI.Sie verzeiht überhaupt keine Fehler.Einmal in den Rennen die richtige Kurve nicht gesehen und zack, alle überholen ein und mann kann eigentlich das Rennen auch direkt neustarten. Und selbst wenn man an der Spitze ist und keine Fehler macht, teleportiert sich die KI regelmässig direkt hinter einem.Ein abhängen der Gegner ist also nicht möglich.Ausserdem gibt es keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad und keine Rückspuhlfunktion um Fehler auszugleichen, Neulinge müssen also viele Rückschläge akzeptieren.Manchmal hängt man Tagelang an einen Rennen fest und gibt dann doch verzweifelt auf.Die nahtlose Wechselmechanik zwischen Autos,Booten und Flugzeugen wurde in der Open World gut ausgenutzt.Man kann überall herumfliegen und fahren.In den normalen Rennen nutzt man aber ausschliesslich ein Gefährt.Das wirklich coole sind die Rennen der Live Veranstalltungsserie, in diesen wird automatisch zwischen den Verkehrsmitteln gewechselt.Das Tuning System ist klassisch für Arcade Rennspiele. Man sammelt Verbesserungskarten mit Werten, die kann eingebaut werden können.Es lässt sich also nicht viel falsch machen.Nur man kann ein Auto nicht auf einen Renntyp spezialisieren.

Technik

Auf meinem Testgerät, einer PS4 Pro, lief The Crew 2 flüssig.Allerdings mit den oben genannten Grafik-Problemen.

Endgame

Im Endgame können noch weitere 999 Stufen erreicht werden Und es lassen sich alle Rennen auf einer höheren Schwierigkeitsstufe spielen.

Fazit

The Crew 2 ist in der Theorie ein gutes Rennspiel, aber nicht in der Praxis.Die Mängel machen es zwar nicht unspielbar, aber nicht empfehlenswert.Man ist mit anderen Open World Rennspielen deutlich besser bedient.

 

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Wertung
Pro und Kontra
  • Grosse Open World
  • Technische Probleme
  • Gummiband Ki
  • Endgame

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher schwer

Bugs:

Nur sehr wenige

Spielzeit:

Mehr als 40, weniger als 100 Stunden



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