Winner Winner...

Das Spiel Playerunknown´s Battlegrounds (kurz PUBG) brauch man eigentlich niemandem mehr zu erklären. Selbst meine Freundin, die Videospiele nicht...

von Jabo35 am: 31.01.2018

Das Spiel Playerunknown´s Battlegrounds (kurz PUBG) brauch man eigentlich niemandem mehr zu erklären. Selbst meine Freundin, die Videospiele nicht sonderlich reizend findet, sitzt Abend für Abend neben mir und schaut begeistert zu.

Aber dennoch kurz zum Spielprinzip:

100 Spieler treten gegeneinander entweder im Einzelkämpfer, als Duo oder auch bis zu 4 Spielern im Squad gegeneinander an. Vorab befinden sich die Spieler auf einer kleinen Insel auf der man auf den Beginn der Runde wartet. Währenddessen kann man sich an den "Grabbeltischen" bedienen und mit allerhand Waffen aus dem Spiel rumhantieren. Das endet, wer glaubt es , eigentlich jedes mal im Chaos. Rundherum wird herumgeschossen, sich geboxt oder rum gesprungen. Nach dem Warten startet jeder Spieler im Flugzeug, welches in jeder Runde anders über die Karten fliegt. Und hier beginnt das, was PUBG für mich und wahrscheinlich auf viele andere so faszinierend macht: die taktische Freiheit. Springe ich über großen Gebieten wie der Militärbasis oder der Schule ab , riskiere einen schnellen Tod, aber auch die Chance auf hohen Loot? Oder aber warte ich ab und springe am Rande der Map ab und suche mir kleine Orte auf in denen ich weitesgehend sicher bin, aber keinen zu starken Loot erwarten kann?

 

Ist diese Frage beantwortet und der Sprung aus dem Flugzeug geschafft beginnt direkt das nächste Problem. Die Zone..

 

Glück und Pech liegen oft nah beianander


Die Zone, am blauen Kreis im Laufe des Spiels zu erkennen, schrenkt in mehreren kurzen Zeitabständen den Spielbereich ein, in dem Spieler sich aufhalten sollen. Kommt man außerhalb dieser Zone erleidigt die Figur schaden.

Ist man anfangs sehr weit von der Markierten Zone entfernt beginnt das hektische Suchen eines Fahrzeugs, die es eigentlich massenweise gibt, in der Not aber selten da sind, und dem schnellen Zusammensuchen der nötigsten Ausrüstung. Es passiert allerdings nicht selten das man unter Zeitdruck gerät, kein Auto findet und dann über die halbe Karte laufen muss um in den Spielbereich zu gelangen. Dort, eventuell sogar gerade so, angekommen geht es eigentlich schon weiter, denn die Zone gewährt nur kurze Ruhephasen. Hinzu kommen dann natürlich noch die anderen Spieler die einen an den Kragen wollen, denn jeder will es... das Chicken Dinner am Ende..

 

Winner Winner Chicken Dinner! Der Traum jedes Spielers


Es ist ein einfacher Text am Ende der Runde für den Sieger der aber für große Freude sorgt. Die Rund 40- minütigen Runden sind geprägt vom ständigen Stressfaktor Feind und Zone. Hinter jeder Ecke kann der Gegner lauern. Auf jedem Hügel kann ein Scharfschütze liegen der nur darauf wartet das wir unaufmerksam sind. Und in jedem Raum eines Hauses kann ein Spieler samt Schrotflinte sitzen der uns mit einem gut gesetzten Schuss umbringt.

Doch ist es dann ein mal geschafft und die Spielerzahl sinkt unter die Top 10 und die Zone ist nur noch eine Handbreite groß beginnt noch einmal zusätzliche Anspannung.

Die Spieler können jederzeit irgendwo auftauchen und vor allem am Ende will man nicht kurz vor dem erreichen des Ziels noch das zeitliche segnen. Umso größer ist der Jubel wenn man seinen Chicken Dinner endlich einheimsen kann.

Und dann startet auch schon die nächste Runde und das ganze geht von vorne los...

 

Hakeliges Gameplay.. Spaßkiller?

 


So gern ich dieses Spiel auf mag: an der Steuerung und dem Gameplay an sich liegt es definitiv nicht.

Zwar befand sich PUBG bis vor kurzem noch in der Early Access Phase, dennoch merkt man dem Spiel an, dass die Mechanik nicht zum heutigen Zeitalter passt. Die Schießsteuerung ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Zwar erleichtert dieses auch Einsteigern den Einstieg, allerdings kann es auch oft frustrierend sein wenn man den Gegner genau anvisiert der Schuss aber wie durch Zauberhand sein Ziel verfehlt.

Die Steuerung der Autos kommt auch sehr steif daher, erfüllt für mich persönlich allerdings seinen Zweck. PUBG ist schließlich kein Rennspiel und die Autos sollen nur dabei unterstützen schnell von A nach B zu gelangen. Allerdings ist es störend das die Autos nur durch minimale Bodenveränderung die Haftung verlieren und nicht selten auf dem Kopf landen. Dann heißt es wieder laufen.

 

Auch hatte ich es einige Male das Gegner gar nicht angezeigt wurden, meine Teamkameraden mir aber durch Headsets praktisch lautstark gesagt haben wo dieser denn stehen sollte. Besonders am Ende wenn nur  noch 2 andere Leben ist dies sehr sehr ärgerlich.

Und da ist es für mich auch keine Entschuldigung einer Early Access dass das Spiel nicht reibungslos funktioniert. Für mich müssen auch in einer EA Phase Kernaspekte eines Spiels ohne wenn und aber in Ordnung sein.

 

 

Fazit:

PUBG ist nicht nur im Team sondern auch im Einzelspieler eine echte Herausforderung und immer wieder für eine Runde gut. Besonders die stetige Abwechslung der Runden und der ständige Druck machen das Spiel für mich zu einem Highlight.

Lediglich die Bugs im Spiel können frustrieren. Dennoch halten sie nicht davon ab direkt die nächste Runde zu starten. Sowohl Shooter Fans als auch Neulingen kann ich das Spiel nur ans Herz legen!

 

 

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Wertung
Pro und Kontra
  • Stetige Abwechslung
  • Sowohl Teambasiert als auch als Einzelkämpfer spielbar
  • Große Karten
  • Spielentscheidene Bugs
  • Grafik überholt
  • Schussverhalten meist fragwürdig

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher schwer

Bugs:

Oft, regelmäßig

Spielzeit:

Mehr als 40, weniger als 100 Stunden



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