Einsteiger-Guide zum Multiplayer

Große Schlachtfelder, viele Fahrzeuge und noch mehr Waffen. Im Multiplayer von Battlefield 4 gibt es für Neueinsteiger einige Dinge zu beachten. Um den Einstieg...

von GameStar-Team am: 07.11.2013

Mit der Steuerung vertraut werden

Bevor man sich auf eine der Multiplayer-Maps wagt, sollte man sich mit der Steuerung vertraut machen, besonders mit der Fahrzeugsteuerung. Setzt man sich hinter den Steuerknüppel eines vollen Helikopters, ist jedoch zuvor noch nie mit einem geflogen, läuft man Gefahr, alle mit ins Verderben zu reißen. Diese Situation sollte man vermeiden, denn das Verständnis für diese »Unfähigkeit« ist nicht besonders groß, auch wenn jeder irgendwann mal als Anfänger begann.  

Um sich mit der Fahrzeugsteuerung vertraut zu machen, sollte man also das Testgelände von Battlefield 4 aufsuchen. Alternativ kann es auch lohnenswert sein, sich durch die Kampagne von Battlefield zu kämpfen. So kann man auch ein rudimentäres Gefühl für die jeweiligen Waffen entwickeln. Außerdem hat man nach beendeter Kampagne den Vorteil, mindestens vier zusätzliche Waffen für den Multiplayer freigeschaltet zu haben - und die P90 kann den Einstieg in die Engineer Klasse dem ein oder anderen erleichtern.

Welche Waffen man wann, wie in der Solo-Kampagne erspielt, kann dem Multiplayer-Waffen in Kampagne freischalten Guide entnommenen werden.

Spielmodi für Einsteiger

Zu Beginn sollte man auch mit den Karten vertraut werden. Sich orientieren zu können und die eigenen Laufwege, sowie die der Gegner zu kennen, ist ein klarer Vorteil. Man sollte auf kleinen Karten mit weniger Spielern anfangen und sich dann langsam an die großen Versionen der Karten herantasten. Nach einer Weile wird man ein Gefühl dafür entwickeln, wann einem Gegner entgegen kommen und wo sich die Scharfschützen verstecken.

Zum Einstieg eigenen sich die Spielmodi Team Deathmatch, Domination und Squad Deathmatch. Diese Spielmodi sind leicht Verständlich und vor allem auf Infanteriegefechte  ausgelegt. Zudem liegt die optimale Spieleranzahl bei den genannten Modi bei 16 beziehungsweise 20 Spielern.

Klassen- und Waffen-Wahl

In Battlefield 4 gibt es die vier Klassen Assault, Engineer, Support und Recon. Da man als Einsteiger noch keine Waffen freigeschaltet hat, entspricht die Klassenwahl auch gleich der Waffen-Wahl.

Als Anfänger sollte man mit der Assault-Klasse einsteigen. Ihre Waffen sind für den Kampf auf mittlere Entfernung ausgelegt und besonders für Infanteriegefechte geeignet. Besonders nützlich wird der Assault mit seiner ersten Freischaltung, dem Defibrillator (11.000 Punkte). Mit ihm kann man gefallene Kameraden wiederbeleben. Aber auch bevor man den Defibrillator auswählen kann, sollte man immer daran Denken dem eigenen Team Medic Bags auszulegen. Hat man bereits die Kampagne durchgespielt und gegen Ende die entsprechende Entscheidung getroffen, steht einem neben der Standard-Anfangswaffe, dem AK-12, auch das Sturmgewehr QBZ-95-1 zur Verfügung.

Support, Recon und Engineer

Die Aufgabe des Engineers ist vor allem das Zerstören gegnerischer Fahrzeuge und das Reparieren der eigenen. Neben dem Raketenwerfer besitzt der Engineer aber auch Panzerminen. Diese sollte man daher auch einsetzen. Während des Auslegens sollte man auf die Untergrundfarbe achten. Je schlechter die Mine zu sehen ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch jemand darüber fährt.

Als Supports sollte man immer daran denken, Ammo Packs auszulegen. Auch die Claymore und das C4 sollten nicht vergessen werden. Während erstere sich gegen Personen richtet, können mit dem C4 auch Fahrzeuge außer Gefecht gesetzt werden. Mit seinem LMG ist der Support auch bestens geeignet Unterdrückungsfeuer zu leisten.

Der Recon erhält ab 5.000 Punkten einen Motion Sensor und ab 32.000 Punkten ein Radio Beacon. Durch das Auswerfen des Motion Sensors werden in der näheren Umgebung Gegner auf der Mini-Map kurzzeitig markiert und der Radio Beacon bietet Mitspielern einen zusätzlichen Spawn-Punkt. Ab 52.000 Punkten erhält man zusätzlich noch den aufstellbaren Bewegungssensor T-UGS. Dieser markiert bis zu seiner Zerstörung Gegner auf der Mini-Map. Man sollte sich also auch als Recon - besonders in den Spielmodi Rush und Conquest - an die Front wagen und nicht bloß nur von ferne aus snipern.

Squads, Support und Voice-Chat

Ein integraler Bestandteil des Multiplayers von Battlefield 4 ist das Zusammenspiel des Squads. Zwar wird dies auf Public-Servern regelmäßig vergessen, dennoch sollte man das im Hinterkopf behalten. Spielt man als Squad vernünftig zusammen, bringt man sein Team wesentlich weiter voran und steigert so die Siegchancen. Daher immer auf die Squad-Mitglieder achten. Nur weil man keinen Support spielt, heißt dass noch lange nicht, keine Unterstützung geben zu können oder zu müssen. Also Gegner spotten, Squad Ziele angreifen oder als Squad-Leader Ziele setzten und darauf achten, was die Mitspieler machen.

Um als Squad effektiv agieren zu können, sollte man den Voice-Chat nutzen. Dabei aber darauf achten, die anderen Mitspieler nicht durch »Überkommunikation« zu nerven. Auf Public-Servern wird man oft feststellen, dass man im Voice-Chat leider eher abgelenkt wird. In diesem Fall sollte man diesen Stumm schalten. Besonders praktisch ist der Voice-Chat, wenn man spontan dem Spiel eines Freundes beitritt und in dem gleichen Squad ist.

 

Mehr zu Battlefield 4:

» Guide: Maps: Dawnbreaker und Flood Zone in Battlefield 4

» Guide: Maps: Golmud Railway & Rogue Transmission in BF4

» Guide: Maps: Siege of Shanghai & Paracel Storm in BF4

» Guide: Maps: Lancan-Damm & Zavod 311 in Battlefield 4

Jetzt eigenen Artikel veröffentlichen

Schreib Deinen eigenen Artikel auf GameStar und tausche Dich mit anderen Lesern aus.

Eigenen Artikel schreiben

Kommentare(6)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.