Guide zum Multiplayer

Auf den nächsten Seiten, klären wir alle Freizeitsoldaten über die neuen Spielmodi im Multiplayer von Call of Duty: Ghosts auf, verraten euch was es mit den...

von GameStar-Team am: 07.11.2013

Tipps und Tricks für Neueinsteiger

Gerade in Call of Duty sind erste Gefechte im Multiplayer für Neueinsteiger von schnellen Toden, Flüchen und Tränen geprägt. Schließlich greifen viele Spieler jedes Jahr auf die Serie zurück und verbringen ihre Zeit fast ausschließlich in Online-Schlachten. Um nicht immer abgeschlagen am unteren Ender der Punktetabelle seine Runden zu drehen, solltet ihr Folgendes beachten:

Üben, üben, üben

Es ist halt, wie es ist. Wer nicht übt, wird sich nicht verbessern. Am wichtigsten ist es, ein Gefühl für die Waffen zu entwickeln und die Karten zu lernen. Nur so werdet ihr wissen, wo die Sniper lauern, hinter welcher Ecke meistens ein Gegner wartet und wo man schnell ein Schuss in den Rücken bekommt. Ihr müsst euch einprägen, wo man schnell rennen sollte und an welcher Stelle eher Vorsicht angebracht ist. Hinter welcher Deckung kann man sich verschanzen? Wo prallen die Kontrahenten immer aufeinander?

Lernt die Umgebung kennen

In den Vorgängern der Serie war es recht einfach, sich auf den Karten zurechtzufinden, da diese eigentlich immer rechteckig und mit drei Wegen auf die andere Seite aufgebaut waren. In Ghosts ist es nun noch etwas wichtiger, die Map zu studieren, da es nun deutlich mehr Wege gibt. So könnt ihr Feinden in den Rücken fallen, aber auch leichtes Kanonenfutter abgeben. Türen lassen sich aufschießen und geben zusätzliche Wege durch den Untergrund frei und es gibt Fahrstühle, mit denen die Ebene gewechselt wird. Versucht diese Pfade zu finden, damit ihr sie zu eurem Vorteil nutzen könnt. Lasst euch damit auch nicht zuviel Zeit, denn in einigen Wochen werden fast alle Spieler die Wege kennen und im Auge behalten. Derzeit könnt ihr aber noch echte Vorteile aus eurem Wissen schlagen und gegnerische Spieler überraschen.

Geeignete Spielmodi für Neueinsteiger

Es gibt einige Teammodi in Call of Duty: Ghosts, die sich gut eignen, um als Neueinsteiger erste Erfahrungen auf den Schlachtfeldern zu sammeln. Besonders empfehlen wir Domination, denn dort bekommt man in kurzer Zeit viele Erfahrungspunkte. Ihr könnt euch auch wunderbar an geübten Spielern orientieren, ihnen folgen, Basen erobern und Laufwege einprägen. Trotzdem wird es gegen Gegner in höheren Levelbereichen schwierig, Land zu sehen. Diese haben einfach bessere Perks, starke Waffen und natürlich auch mehr Erfahrung auf der Karte. Um diesen Nachteil zu kompensieren, hilft nur die Training, gegen die besseren Perks kann man aber zwei Modi wählen.

Infected und Hunted

Diese beiden Modi eignen sich ebenfalls sehr gut für Neueinsteiger, da alle Spieler gleichgestellt werden. Zwar bekommt ihr nicht viel EXP, könnt aber die Karten erkunden und trefft nicht ständig auf Spieler, die durch ihre Perks weit überlegen sind.

Erfüllt die Aufträge

Es gibt natürlich auch wieder Aufträge für den Multiplayer. So müsst ihr zum Beispiel mit dem Marathon-Perk fünf Meilen rennen oder ein Search & Destroy Match gewinnen. Alle Aufträge haben unterschiedliche Tiers, d.h. die Anforderungen steigen (nachdem ihr fünf Meilen rennen musstet, sind es dann zehn, 20 usw.) und geben euch bei Erfüllung einen Haufen Erfahrungspunkte. Anders als bei den Vorgängern könnt ihr nun aber nur noch fünf Aufträge gleichzeitig absolvieren. Man darf sie jedoch „abwählen“, indem man Punkte investiert und dadurch einen anderen Auftrag bekommt. Wenn ihr also nie bestimmte Perks benutzt und dafür einen Auftrag habt, wählt ihn ruhig ab, bis ihr eine für euch passende Aufgabe erhaltet. Die extra Erfahrung ist gerade zu Beginn nicht zu verachten.

Tretet einem Clan bei

„Öööh, ich hab aber keinen Bock auf einen Clan…“, wird vielleicht der eine oder andere jetzt sagen. Macht es ruhig trotzdem, denn es schadet nicht. Ihr müsst nicht einmal mit den Clanmitgliedern große Unternehmungen starten und bekommt vielleicht trotzdem eine Menge Bonuserfahrung. Warum? Wegen der Clan Wars. In diesen nehmen Clans automatisch teil und treten gegen andere Clans mit vergleichbarem Level und ähnlicher Größe an. Allerdings müsst ihr gar nicht direkt gegeneinander spielen, sondern bekommt die Punkte in den normalen Spielmodi. Knapp alle zwei Wochen gibt es unterschiedliche Maps, Modi, etc., auf denen ihr Punkte für den Clan War bekommen könnt. Wenn ihr dort eh die meiste Zeit verbringt, helft ihr nicht nur eurem Clan sondern indirekt euch auch selbst, denn der führende Clan bekommt einen Erfahrungs-Boost von 25%. Natürlich könnt ihr auch gezielt auf die Jagd nach Punkten für die Clan Wars gehen, aber das machen wohl die wenigsten.

Wählt eure Klasse…

 …aber verwendet nicht zu viel Hirnschmalz in die Überlegung. Auf lange Sicht könnt ihr alles freischalten und die Kasse wird zur Nebensache. Sobald ihr einen Charakter erstellt, werdet ihr gefragt, welche Klasse ihr spielen wollt. Das ist am Anfang noch interessant, denn mit den Klassen kommen auch Waffen und verschiedene Perks. Schaut also einfach, wie ihr starten wollt begebt euch in die Matches. Nach kurzer Zeit werdet ihr euch aber eh eigene Klassen zusammenbasteln.

Die neuen Spielmodi

Neben den bekannten Modi sind ein paar neue hinzugekommen, darunter Varianten bereits bestehender Modi. Die Interessantesten sind wohl Cranked, weil es einfach nur herrlich übertrieben ist, und Search & Rescue, was einer taktische Variante von Search & Destroy entspricht. Cranked ist wie ein Team-Deathmatch aufgebaut, allerdings mit einer witzigen Besonderheit: Wenn ihr jemanden tötet, werdet ihr zur Bombe. Ihr habt dann 30 Sekunden Zeit, noch einen Kill zu landen, sonst explodiert ihr. Schafft ihr es nicht, wird der Timer zurückgesetzt und ihr habt wieder 30 Sekunden Zeit.

In Search & Rescue könnt ihr wiederbelebt werden, während in Search & Destroy jeder Spieler nur ein Leben hat. Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn der Feind euch bei der Rettungsaktion gewähren lässt.

Dein Squad und du

Ihr habt in Call of Duty: Ghosts die Möglichkeit, ein Squad aus bis zu zehn KI-Soldaten zu erstellen. Diese sammeln ebenfalls Erfahrung und lassen sich mit neuen Gadgets und Waffen ausrüsten. Sie passen sich auch der eigenen Spielweise an. Mit den Squads könnt ihr dann als Solist gegen andere Bots im kooperativen und im kompetitiven Multiplayer antreten. Mann darf auch gegen die Squads anderer Spieler kämpfen, wenn dieser offline ist, oder zusammen mit Freunden gegen Squads antreten.

Charakterentwicklung

Die Charakterentwicklung in Call of Duty: Ghosts ist deutlich ausgereifter als noch in den Vorgängern und bietet viel mehr Möglichkeiten. So könnt ihr nicht nur das Aussehen eures Soldaten bestimmen, sondern auch erstmals Geschlecht, Größe, Körperumfang usw. festlegen.

Ihr verdient euch in den Matches EXP und Tokens, mit denen weitere Waffen, Aufsätze und Ähnliches freigeschaltet wird. Man kann selbst festlegen, welche Perks und Streaks man nutzen möchte und darf sogar das Squad mit Upgrades ausbauen.

Die Call of Duty App

Die neue und überarbeitete Call of Duty App bietet natürlich weiterhin die beliebtesten Funktionen der Elite-App, wurde aber deutlich erweitert. Ihr könnt damit on the fly eure Loadouts und Perks verändern, Rollen zuweisen und Squads bearbeiten. Das Ganze geht auch live, d.h. man kann zum Beispiel ein Tablet beim Zocken bereithalten und direkt in den Matches zwischen den Respawns entsprechende Änderungen durchführen. Eine sehr gute Übersicht über die Features der App findet ihr im Video unter diesem Absatz.

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