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Arcania: A Gothic Tale - Es gibt noch viel zu tun

Auf der E3 hat Jowood eine spielbare Version des vierten Gothic-Teils gezeigt. Der aktuelle Stand von Arcania: A Gothic Tale ist nicht dazu geeignet, die Bedenken der Fans zu zerstreuen.

von Christian Schmidt,
07.07.2009 11:44 Uhr

König Rhobar III war ein guter Mann. Er saß im Knast, erkämpfte sich die Freiheit, vernichtete einen Erzdämonen, verhinderte eine Invasion der Drachen und beendete den Krieg mit den Orks. Außerdem fand er Xardas. Kurz: Er war mal der (damals namenlose) Held von drei Spielen namens Gothic, Gothic 2 und Gothic 3. Nun ist er König. Seitdem unterwirft er Länder, verwüstet Städte, führt Krieg. König Rhobar III ist kein guter Mann mehr. Und eine Menge Menschen in Myrtana fragen sich, wie es dazu kommen konnte. Einer davon hat gerade seine Heimat verloren, als Rhobars Soldaten das Fischerdorf einäscherten, aus dem er stammt. Einen Namen hat er nicht. Das prädestiniert ihn in der Welt von Gothic zum Helden. So zieht in Arcania – dem vierten Teil der Gothic- Serie – ein neuer Namenloser ins Abenteuer. Das zeigte der österreichische Publisher Jowood auf E3 in Los Angeles in einer aktuellen Version. Wir haben darin nach neuen Erkenntnissen über eines der wichtigsten deutschen Rollenspiel-Projekte gesucht.

Arcania: Gothic 4 - Screenshots ansehen

Bald Alpha-Status

Der neue namenlose Held in fortgeschrittener Montur, das aufgeräumte Interface und die Welt, wie sie sich auf der E3 zeigte: schön, aber noch teilweise leblos.Der neue namenlose Held in fortgeschrittener Montur, das aufgeräumte Interface und die Welt, wie sie sich auf der E3 zeigte: schön, aber noch teilweise leblos.

In einem beengten Konferenzraum präsentiert Jowood jede Menge Spiele für das Nintendo DS, in einer Ecke steht ein PC mit großem Fernseher. Darauf läuft eine Version von Arcania: A Gothic Tale, die laut Jowoods Marketing-Mann Markus Reutner kurz vor dem Alpha-Status steht. Das heißt im Branchenjargon: In Kürze sind alle Spielelemente eingebaut, die kreative Phase also abgeschlossen. Es folgen Monate des Feinschliffs und der Fehlerkorrektur. Umso mehr verwundert es uns, die Hauptstadt Setarrif auf Argaan, der größten Insel der Spielwelt, noch vollständig leer zu sehen. Die Häuser enthalten keinerlei Einrichtung, alle Einwohner fehlen. Die Personen und Gegner, die uns in der Präsentation von Arcania begegnen, zeigen keine oder nur rudimentäre künstliche Intelligenz, denn auch diese Programmroutinen fehlen. Einige Bedienungselemente, etwa das Talentmenü oder die Dialogfenster, machen noch einen sehr rohen Eindruck. Das ist im Pre-Alpha- Stadium nicht ungewöhnlich. Wenn die auf der E3 gezeigte Version aber tatsächlich einen einigermaßen aktuellen Stand des Spiels wiedergibt, dann drängt sich die Frage auf, ob die von Jowood offiziell angepeilte Veröffentlichung Ende 2009 nicht zu ehrgeizig angesetzt ist. Denn der Entwickler Spellbound hat noch eine Menge Arbeit vor sich. Mit der Alpha-Version beginnt die Arbeit der Qualitätssicherung, also die ersten Testdurchläufe außerhalb des Entwicklerteams. Bis dahin fehlt Arcania wohl noch eine Menge. Von da ab gilt ein Vorlauf von bis zu einem halben Jahr in der Branche als Standard.

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