Dean Hall's Ion - Inspiriert von EVE Online, Minecraft und Space Station 13

Dean Hall hat weitere Details zu seinem kommenden Science-Fiction-Spiel Ion bekannt gegeben. Unter anderem wird es in der Spielwelt eine Föderation geben, deren Präsident Hall ganz im Stile von Lord British aus Ultima Online spielen wird.

von Tobias Ritter,
07.07.2015 13:33 Uhr

Dean Hall's ION wurde durch die Tekkit-Mod für Minecraft, EVE Online und Space Station 13 inspiriert. Dean Hall's ION wurde durch die Tekkit-Mod für Minecraft, EVE Online und Space Station 13 inspiriert.

Im Rahmen eines Interviews mit der englischsprachigen Webseite Polygon hat Dean Hall einige weitere Details zu seinem bisher noch äußerst unspezifischen Projekt ION bekannt gegeben. Das Spiel soll sich demnach an Titeln wie EVE Online, der Tekkit-Mod für Minecraft und Space Station 13 orientieren.

EVE Online möchte Hall jedoch nur an der Oberfläche ankratzen. Während sich Spiele wie das Weltraum-MMO, Elite: Dangerous und Star Citizen jedoch allesamt um das Fliegen von Raumschiffen drehen würden, wolle er etwas tiefer gehen, so Hall:

"Ich möchte in die Raumstation hineingehen, in einen Charakter und dann als dieser Charakter spielen."

Und hier kommt dann wohl Space Station 13 ins Spiel. Es handelt sich dabei um eine Art 2D-Top-Down-Rollenspiel, bei dem bis zu 50 Spieler eine Raumstation bemannen und unterschiedliche Aufgaben ausführen müssen. Nach zwei Stunden explodiert die Raumstation - und bis dahin ergeben sich laut Hall äußerst interessante Interaktionen mit den Mitspielern.

Die Tekkit-Mod für Minecraft wiederum ermöglicht es den Spielern, Maschinen wie beispielsweise einen Nuklear-Reaktor zu bauen. Hall geht das jedoch nicht weit genug: Er möchte nicht nur die Aufgabe haben, sondern auch einen Story-Kontext.

"Meine Freunde fragen mich immer wieder, ob wir nicht Tekkit spielen wollen. Lass uns einen Nuklerarreaktor bauen, sagen sie. Und ich antworte: Warum? Ich möchte einen Kontext haben. Ich möchte, dass das alles in einem weiteren Rahmen stattfindet. Und darum geht es bei Ion."

Allerdings ließ sich Hall offensichtlich auch noch von einer anderen Spiele-Reihe und ihrem Designer inspirieren: Ultima Online und Richard Garriott, der sich selbst als Lord British im Spiel verewigte. Hall wiederum wird der Präsident der Föderation in Ion sein, die wiederum von weiteren Entwicklern geführt wird. Die Spieler würden in sogar töten können, wenn sie sich geschickt anstellen, so Hall.

Zunächst werden sie aber wohl die notwendigen Fähigkeiten erlernen müssen. Den Spielern steht es dabei frei, ob sie etwa ein Ingenieur, Minenarbeiter oder Arzt werden wollen. Außerdem gibt es ein Reputationssystem, durch das die Charaktere sich in der Spielwelt einen Namen machen können.

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