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Der Niedergang von C&C - Teil 1: Der Aufstieg des RTS-Messias

Nach der Einstellung des letzten Ablegers liegt Command & Conquer endgültig am Boden. Ein Loblied und – womöglich – ein Abgesang auf die einst größte Strategieserie.

von Michael Graf,
12.07.2014 14:43 Uhr

Am Nachmittag des 29. Oktober 2013 geht Command & Conquer den Weg von Arschgeweih und Baggy Pants: Ein weiteres Phänomen der 90er-Jahre scheint endgültig am Ende. Mit einer knappen Pressemeldung beerdigt Electronic Arts den jüngsten Free2Play-Spross der einst ruhmreichen Strategiereihe noch vor dem Betatest und feuert im selben Atemzug das ganze Entwicklerteam.

Es ist der neue Tiefpunkt eines langen Abstiegs, vielen alten Fans gilt C&C als Paradebeispiel für eine Serie, die zuletzt tiefer und tiefer ins Elend rutschte - und der nun womöglich die Totenglocke läutet. Anders als Sackhosen und Steißtattoos trauert C&C jedoch eine bis heute große Anhängerschaft nach, die den Sündenbock für den Niedergang längst ausgemacht hat: Electronic Arts, das die Strategieserie seit 1998 vertreibt.

Fragt sich natürlich, ob der Publisher eine derart beliebte Marke tatsächlich sterben lässt. Doch zu ihrer Zukunft schweigt EA derzeit eisern, auch ehemalige Entwickler möchten sich nicht offen äußern - bis auf einen: Wir sprachen mit Louis Castle, dem Mitbegründer des C&C-Mutterstudios Westwood und späteren EA-Kreativchef, über die Wurzeln der Erfolgsmarke und ihrer Misere, über verzettelte Designer und vertane Chancen. Über die Jahre fehlte der großen Strategieserie nämlich vor allem eines: die richtige Strategie.

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