Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Die besten PC-Upgrades - CPU, RAM und Mainboard Dezember 2017

Es muss nicht immer gleich ein kompletter neuer PC sein. Wir empfehlen CPU-Upgrade-Pakete zum Aufrüsten mit Intel Core i- oder AMD Ryzen-Prozessoren in verschiedenen Preiskategorien.

von Christoph Liedtke,
06.12.2017 12:12 Uhr

Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um Ihnen den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um Ihnen den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.

Update Dezember 2017:
Wir haben unsere Kaufberatung zu den besten CPU-Upgrades aktualisiert – mit gewissen Hindernissen. Denn einerseits sind Intels neue Coffee-Lake-Prozessoren mit bis zu sechs Kernen im Mainstream-Segment inzwischen offiziell erschienen, was das Empfehlen der grundsätzlich in Spielen immer noch flotten Kaby-Lake-Vorgänger mit maximal vier Kernen schwer macht. Andererseits ist die Verfügbarkeit der interessantesten Coffee-Lake-Modelle (Core i5 8400, Core i7 8700K) seit Release schlecht und die Preise liegen dementsprechend hoch.

Empfehlenswerte CPU-Upgrades gibt es dank AMDs gut verfügbarer Ryzen-Prozessoren aktuell dennoch, mit dem nötigen Kleingeld sind auch die Skylake-X-CPUs von Intel durchaus eine Option. Sobald die Coffee-Lake-Prozessoren von Intel aber besser und zu vernünftigen Preisen verfügbar sind, stellen sie für Spieler eine sehr attraktive Alternative dar.

Solange die Grafikkarte noch schnell genug ist, genügt es für einen Spiele-PC oft vollkommen, mit einem Upgrade-Paket aus Prozessor, Kühler, Mainboard und RAM den eigenen Rechner aufzurüsten. Denn häufig stecken im alten PC neben dem Gehäuse noch ein ausreichend leistungsfähiges Netzteil, Festplatten und Laufwerke, die ihr noch nicht ersetzen müsst.

Intels aktuelle Coffee-Lake-Prozessoren (Core i 8xxx) werden wie die Vorgänger Broadwell, Skylake und Kaby Lake im 14 Nanometer Verfahren gefertigt. Sie haben einen gesteigerten Takt und vor allem maximal sechs statt nur maximal vier Kerne zu bieten. Wie der Vorgänger setzt dabei auch Coffee Lake auf den Sockel 1151, bislang ist allerdings nur der relativ teure Z370-Chipsatz verfügbar (was sich Anfang 2018 ändern sollte).

AMDs Ryzen-Prozessoren sind seit März 2017 als Ryzen 7 mit jeweils acht Kernen erhältlich. Die R7-CPUs können 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Dazu kommen die Ryzen-5-CPUs mit vier bis sechs Kernen samt virtueller Kernverdoppelung sowie die Ryzen-3-CPUs mit jeweils vier Kernen und Threads.

Mit der neuen Prozessor-Generation hat AMD auch eine neue Plattform namens AM4 mit unterschiedlichen Chipsätzen veröffentlicht. Mainboards mit B350-Chipsatz sind dabei eine gute und günstige Wahl für Ryzen, wenn ihr zwar übertakten möchtet, aber kein SLI-Gespann aus zwei Geforce-Karten nutzt. Crossfire für Radeons wird dagegen von den meisten B350-Boards unterstützt. Nvidias SLI wird dagegen größtenteils nur auf dem teuren X370-Chipsatz angeboten. Wenn ihr ohne Taktanhebung auskommt und euch auch mit weniger Ausstattung zufrieden gebt, ist der A320-Chipsatz die günstigste Wahl für ein AM4-System.

Da AMDs Mitte 2017 erschienenen Threadripper-CPUs mit bis zu 16 Kernen erst ab mindestens 500 Euro zu haben sind, während für ein Modell mit mehr als acht Kernen sogar mindestens 720 Euro fällig werden, empfehlen wir sie an dieser Stelle nicht, zumal Spiele von einer so hohen Kernzahl (noch) nicht profitieren.

250-Euro-Paket

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Pentium G4600


Die Pentium-Prozessoren von Intel verfügen seit einiger Zeit über Hyperhtreading und die virtuelle Kernverdoppelung. Deshalb führt für Spieler, die ein eher kleines Budget haben kaum ein Weg an den Pentium-CPUs vorbei. Momentan ist dabei je nach Preislage der entweder der Pentium Gold G4560 oder der Pentium Gold G4600 die beste Wahl. Bei dem G4600 liegt der CPU-Takt 100 MHz höher, obwohl er teilweise genau so viel kostet wie der G4560. Über Intels Turbo-Boost für höhere Taktraten unter Last verfügen die Pentium-Prozessoren nicht, insgesamt bieten sie aber trotzdem zum kleinen Preis von etwa 65 bis 75 Euro eine ordentliche Leistung in Spielen.

Ebenfalls eine Option: Die Ryzen-3-Prozessoren von AMD. In Spielen sind sie meist ähnlich flott wie der Pentium, dafür verfügen sie aber über vier Kerne. Trotz fehlender virtueller Kernverdoppelung erreichen sie in Anwendung deshalb meist eine spürbar höhere Leistung als die Pentium-Prozessoren. Ihr Preis ist dafür aber mit ungefähr 100 Euro (Ryzen 3 1200) respektive 120 Euro (Ryzen 3 1300X) auch höher.

Für ein günstiges CPU-Upgrade stellen außerdem die neuen i3-Prozessoren von Intels Coffee-Lake-Generation (Core i3 8000) eine interessante Wahl dar. Sie besitzen wie die Ryzen-3-CPUs vier echte Kerne, allerdings liegt der Preis beim momentan günstigsten Modell mit 115 Euro klar höher als beim Pentium. Ein weiterer Haken: Noch gibt es nur recht hochpreisige Coffee-Lake-Mainboards mit Z370-Chipsatz (ab ca. 110 Euro). Andere Chipsätze zu niedrigeren Preisen erwarten wir erst für Anfang 2018 erwartet. Bis es soweit ist, fällt Coffee Lake damit zu teuer für das 250-Euro-Paket aus.

Intel Pentium G4600 bei Amazon holen
» Intel Pentium G4600 im Preisvergleich

• Prozessor-Kühler – Intel Boxed-Kühler

Beim günstigsten Upgrade-Paket verzichten wir aus Kostengründen auf einen separat erworbenen Kühler und verwenden stattdessen das beim Prozessor mitgelieferte Boxed-Modell. Wer etwas mehr Geld ausgeben kann, der greift aber besser zu einer leiseren Alternative wie zum Beispiel dem Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 für ungefähr 17 Euro.

Alternative: Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev. 2 bei Amazon holen
» Alternative: Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev. 2 im Preisvergleich

• Mainboard Sockel 1151 – MSI B250M Pro-VDH

Bei der Hauptplatine haben wir uns für das preiswerte MSI B250M Pro-VDH mit dem namensgebenden B250-Chipsatz entschieden. Für den Anschluss von SATA3-Festplatten stehen sechs Ports zur Verfügung, außerdem sind extern immerhin drei USB-3.0-Buchsen und sogar ein USB-Typ-C-Anschluss vorhanden. In Sachen Arbeitsspeicher werden maximal 64,0 GByte DDR4-RAM mit einer Taktrate von 2.400 MHz unterstützt, außerdem ist ein M.2-Port vorhanden, der mit vier PCIe-3.0-Leitungen angeschlossen ist.

Genügt euch die Performance des empfohlenen Pentium-Prozessors irgendwann nicht mehr, ist es außerdem möglich, flottere Prozessoren der Core i3 bis i7-Reihe der Kaby-Lake-Generation (Core i-7000-Modelle) nachzurüsten.

Entscheidet ihr euch stattdessen für eine Ryzen-3-CPU, empfehlen wir stattdessen das vergleichbar ausgestattete MSI B350 PC Mate für ungefähr 80 Euro.

MSI B250M Pro-VDH bei Amazon holen
» MSI B250M Pro-VDH im Preisvergleich

MSI B350 PC Mate bei Amazon holen

• Arbeitsspeicher DDR4-2400 – G.Skill NT Series 8,0 GByte Kit

Falls möglich sollten in einem aktuellen Spiele-PC 8,0 GByte RAM verbaut sein, auch wenn Arbeitsspeicher in letzter Zeit im Preis ansteigt, weil die Produktionskapazitäten weltweit stark strapaziert werden, da die Nachfrage von verschiedenen Seiten aus hoch liegt.

Die Taktrate des G.Skill-Speichers liegt bei 2.400 MHz, insgesamt bietet das Modul ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um später von 8,0 GByte auf 16,0 GByte aufrüsten zu können, bleiben außerdem zwei zusätzliche RAM-Slots frei.

Entscheidet ihr euch für die Ryzen-CPU samt der entsprechenden Hauptplatine, geben wir stattdessen das leicht hochpreisigere Vengeance LPX-Kit von Corsair als Empfehlung an (CMK8GX4M2B3200C16). Die Taktrate liegt mit 3.200 MHz spürbar höher, was Ryzen-CPUs vergleichsweise stark auf die Sprünge hilft, außerdem ist das besagte Kit auf der offiziellen Liste des unterstützten RAMs der Hauptplatine zu finden.

G.Skill NT Series 8,0 GByte Kit bei Amazon holen
» G.Skill NT Series 8,0 GByte Kit im Preisvergleich

Corsair Vengeance LPX 8,0 GByte Kit bei Amazon holen
»Corsair Vengeance LPX 8,0 GByte Kit im Preisvergleich

1 von 4

nächste Seite



Kommentare(23)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.