Firefall - Reaktion auf Rechtsstreit: Webzen klagt zurück

Während sich die Firefall-Entwickler von ihrem Asien-Publisher Webzen trennen wollen und versuchen den Vertrag aufzulösen, zeigt Webzen nun Red 5 Korea wegen Vertragsverletzung an. Und der Kreis schließt sich.

von Christian Fritz Schneider,
18.07.2011 15:45 Uhr

Webzen und Red 5 würden ihre Streitigkeiten um Firefall wohl inzwischen auch gerne mit Plasmawaffen lösen.Webzen und Red 5 würden ihre Streitigkeiten um Firefall wohl inzwischen auch gerne mit Plasmawaffen lösen.

Was macht man, wenn man angezeigt wird? Zurückklagen! Dieser Anwaltsweisheit folgt jetzt auch der Publisher Webzen und erstattete Anzeige gegen Red 5 Korea, den asiatischen Ableger des Entwicklerstudios Red 5 Studios. Red 5 hatte vor wenigen Tagen eine Vertragsauflösung mit Webzen eingefordert, weil der Publisher angeblich nicht seinen Verpflichtungen nachgekommen war, den kommenden Multiplayer-Shooter Firefall angemessen im asiatischen Raum zu promoten. Webzen hält die Publishingrechte für Firefall in Asien, während Red 5 das Free2Play-Spiel in den USA und Europa selbst vertreiben will.

Webzen begründet die Vertragsverletzung von Red 5 Korea unter anderem damit, dass Red 5 einen Offline-Test von Firefall verzögert, das Fimenlogo des Publishers unrechtmäßig verwendet, Pressemitteilungen ohne Absprache verschickt habe und zudem den Shooter auf der anstehenden G-Star 2011 Messe in Korea unabhängig von Webzen präsentieren wollte, während Webzen die Präsentation von Firefall bereits geplant hatte.

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