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Gainward Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample - Beliebt und preiswert, aber auch schnell und leise?

Die Gainward Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample im Test in eine der gefragtesten und zeitgleich günstigsten GTX 1080-Modelle. Hat Gainward ein solides Gesamtpaket geschnürt?

von Christoph Liedtke,
01.06.2017 14:07 Uhr

Die Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample von Gainward ähnelt nicht nur zufällig den Modellen von Palit. Die Firma übernahm vor einigen Jahren Gainward.Die Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample von Gainward ähnelt nicht nur zufällig den Modellen von Palit. Die Firma übernahm vor einigen Jahren Gainward.

Die Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample von Gainward bereichert unser aktualisiertes Testsystem um ein Custom Design der Geforce GTX 1080. Wir haben uns bewusst für das Modell von Gainward entschieden, da es nicht nur zu den günstigsten Vertreter auf dem Markt, sondern auch zu den beliebtesten zählt.

Die Phoenix Golden Sample ist ab Werk um über 100 Mhz höher getaktet als die Referenz von Nvidia, der GP104-Chip kommt entsprechend auf 1.708 MHz (1.847 MHz Boost). Der 8,0 GByte große Videospeicher des Typs GDDR5X besitzt wie die Founders Edition einen effektiven Takt von 10,0 GHz.

Dabei handelt es sich also nicht um ein Custom Design samt GP104-410-Grafikchip, dessen Videospeichertakt 11,0 GHz beträgt. Modelle dieser Art sind wenig verbreitet und kosten mindestens 550 Euro.

Gainward setzt auf ein drei Slot hohes Kühldesign mit zwei 100 Millimeter großen Axial-Lüftern, die im Windows-Betrieb stillstehen. Eine auf dem Grafikchip aufliegende Kuperplatte leitet die anfallende Hitze über fünf Heatpipes an zwei große Aluminiumradiatoren mit vertikal ausgerichteten Lamellen weiter.

Mithilfe des Expertools von Gainward kann die RGB-Beleuchtung auf der Grafikkartenseite individuell angepasst werden. Darüber hinaus können Nutzer hier auch die Taktrate und die Lüfterkurve nach Belieben konfigurieren und auf verschiedene Profile abspeichern.

Die Phoenix Golden Sample kostet zum Testzeitpunkt rund 500 Euro und ist damit eines der günstigsten GTX 1080-Modelle auf dem Markt.

Technische Daten

Nvidia
1080 Ti FE

Gainward 1080
Phoenix GS

Nvidia
1080 FE

Nvidia
1070 FE

Grafikchip

GP102-350

GP104-400

GP104-200

Chiptakt (Basis/Boost)

1.480 /
1.582 MHz

1.708 /
1.847 MHz

1.607 /
1.733 MHz

1.569 /
1.683 MHz

Shader-Einheiten

3.584

2.560

1.920

TMUs / ROPs

224 / 88

160 / 64

120 / 64

Fertigungsprozess

16 nm FinFET

Videospeicher

11,0 GByte
GDDR5X

8,0 GByte
GDDR5X

8,0 GByte
GDDR5

Speichertakt (effektiv)

11,0 GHz

10,0 GHz

8,0 GHz

Speicherinterface

352 Bit

256 Bit

256 Bit

Speicherbandbreite

484 GByte/s

320 GByte/s

256 GByte/s

TDP

250 Watt

180 Watt

150 Watt

Ca. Preis

Testsystem & Benchmarks

Im aktualisierten Testsystem arbeitet ein Intel Core i7 7700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor wird dank des hohen Taktes seiner vier Kerne sowie dank der Fähigkeit, acht Threads gleichzeitig bearbeiten zu können erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Das ASUS ROG Maximus IX Hero mit Z270-Chipsatz ist mit 16,0 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill bestückt, den wir mit dem von Intel ausgewiesenen Takt von 2.400 MHz betreiben. Strom liefert ein be quiet! Power Zone mit 1.000 Watt. Softwareseitig setzen wir auf Windows 10 (64 Bit), die Anwendungen und Spiele sind dabei auf einer 480 GByte großen Crucial BX200 SSD installiert.

Für die Spiele-Messungen muss sich die Grafikkarte in vier DX11-, einem DX12- und einem Vulkan-Spiel beweisen (Battlefield 1, Doom, Rise of the Tomb Raider, Total War: Warhammer, The Witcher 3: Wild Hunt, Watch Dogs 2). Alle genannten Titel testen wir mit dem höchsten Preset samt Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, die Temperaturen ermitteln wir mit dem MSI Afterburner unter typischer Spielelast. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert.

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