Mass Effect: Andromeda - Studio-Manager entschärft »Softcore-Space-Porn«-Aussage

In der ESRB-Alterseinstufung für Mass Effect: Andromeda ist offenbar nicht mehr nur von partieller sondern von vollständiger Nacktheit die Rede. Der BioWare-Manager Aaryn Flynn nimmt das zum Anlass, um von »Softcore-Space-Porn« zu reden. Später rudert er zurück.

von Tobias Ritter,
28.02.2017 13:40 Uhr

»Bioware ist ein gebranntes Kind« - Warum Mass Effect: Andromeda ein Rätsel bleibt - GameStar TV PLUS »Bioware ist ein gebranntes Kind« - Warum Mass Effect: Andromeda ein Rätsel bleibt - GameStar TV

Update vom 28. Februar: Nachdem seine jüngsten Aussagen für reichlich Aufregung gesorgt haben, ruderte Aaryn Flynn nun in einer weiteren Twitter-Nachricht zurück.

Er entschuldige sich dafür, sollte er den falschen Eindruck erweckt haben, so der General-Manager von BioWare. Was er habe sagen wollen, sei einfach, dass Mass Effect: Andromeda über starke Charaktere, großartiges Gameplay, Romanzen und vieles mehr verfüge. Und das alles vor dem Hintergrund erwachsener Themen.

Seine ursprüngliche Aussage, dass Mass Effect: Andromeda ein »völliger Softcore-Weltraum-Porno« sei, habe er sarkastisch gemeint, so Flynn weiter. Das sei aber offensichtlich nicht so rüber gekommen.

Ursprüngliche Meldung: Im Vorfeld der Veröffentlichung von Mass Effect: Andromeda am 23. März 2017 spielen die Entwickler bei BioWare offenbar bewusst mit einem sexualisierten Image. Immer wieder gab es in der Vergangenheit entsprechende Andeutungen - zuletzt hieß es im vergangenen Januar, dass der neue Serienableger viel und »ziemlich guten« Sex enthalten werde.

Neuerlich in Gang gebracht hat das Thema nun der Generaldirektor des Entwicklerstudios, Aaryn Flynn. Auf Twitter teilte er zunächst mit, dass die Alterseinstufung von Mass Effect: Andromeda durch das US-amerikanische USK-Äquivalent Entertainment Software Rating Board keine »partielle Nacktheit« mehr ausweise - sondern »vollständige Nacktheit«.

Andromeda ist »Softcore-Space-Porn«

Nachdem diese Aussage unter Fans eine nicht ganz so ernst gemeinte Diskussion darüber auslöste, ob erwachsene Spieler Mass Effect: Andromeda nur spielen dürften, wenn ihre Kinder bereits im Bett seien, ging Flynn dann noch einen Schritt weiter. Er ordnete den neuesten Mass-Effect-Teil in die Kategorie »Softcore-Space-Porn« ein.

Auf die etwas ungläubige Nachfrage eines anderen Twitter-Nutzers, ob Flynn die Fans mit dieser Aussage wohl nur »trollen« wolle, verneinte dieser. Ob das alles jedoch tatsächlich ernst gemeinst ist oder nur ein ironisches Spiel mit der immer wieder neu von der Community aufgerollten und ausufernd diskutierten Sex-Thematik ist, bleibt wohl erst einmal offen.

Altersfreigabe ab 15 Jahren

In Australien hat Mass Effect: Andromeda übrigens eine Einstufung von MA15+ erhalten - ist also für Spieler ab 15 Jahren geeignet. Die Behörde spricht in ihrer Begründung von eindeutigen Sex-Szenen und Gewalt.

Die europäische PEGI und die deutsche USK haben das Spiel noch nicht offiziell eingestuft. Der Vorgänger Mass Effect 3 bekam Freigaben ab 18 (PEGI) und ab 16 Jahren (USK).

Mass Effect: Andromeda hat mittlerweile den Gold-Status erreicht und erscheint am 23. März 2017 unter anderem für den PC. Auch die Systemanforderungen sind mittlerweile bekannt.

Fünf Dinge, die sich geändert haben: Das ist neu bei Mass Effect: Andromeda

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