Star Wars: Rogue One - Gareth Edwards: Erste Fassung noch mit Intro-Lauftext

Bei Rogue One als Spin-off der Star-Wars-Saga wurde erstmals auf den legendären Intro-Lauftext verzichtet. Regisseur Gareth Edwards sprach nun über die überraschende Entscheidung. Auch gibt es neue Details zu den Nachdrehs und geschnittenen Szenen.

von Vera Tidona,
04.01.2017 15:00 Uhr

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Vor dem Kinostart von Rogue One gab Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy bekannt, dass man bei den geplanten Anthology-Filmen als Spin-offs der Star-Wars-Saga auf den legendären Lauftext verzichten möchte.

Rogue One: Erste Fassung noch mit Lauftext

Doch diese Entscheidung stand nicht von Anfang fest, bestätigte jetzt Regisseur Gareth Edwards in einem Interview mit Empire. So war die erste Drehbuchfassung des Films noch für einen klassischen Lauftext ausgerichtet, doch laut Edwards wurde die Idee dann wenige Monate vor Drehstart verworfen und das Skript musste entsprechend angepasst werden.

Der Gedanke dahinter ist, dass nur Filme der eigentlichen Saga einen Lauftext enthalten, wie schon die ersten Star-Wars-Filme von George Lucas und die neue Trilogie mit Episode 7: Das Erwachen der Macht, Episode 8 und Episode 9.

Auch Edwards wurde damit überrascht

Für den Regisseur kam diese Entscheidung recht überraschend, gab er zu und verriet auch seine erste Reaktion darauf: »Ehrlich gesagt, da war am Anfang sowas wie 'Waaaas?! Ich möchte den Lauftext'«.

Auch wenn Rogue One keinen Intro-Lauftext hat, bekräftigt Edwards, so übernimmt die Eingangsszene des Films die Aufgabe, die Zuschauer in die Geschichte einzufinden.

Gerüchte über Nachdrehs werden geklärt

Dass es auch hier einige Änderungen gab, die erst im Rahmen der Nachdrehs entstanden, bestätigte jetzt Editor John Gilroy gegenüber Yahoo Movies.

So wurden fertige Szenen wieder entfernt, um mehr von den anderen Charakteren zu zeigen, wie etwa Cassian (Diego Luna), Bodhi (Riz Ahmed) und die Einführung von Jyn (Felicity Jones). Welche Szenen dafür der Schere zum Opfer fielen, wollte er aber nicht verraten.

10 Minuten statt 4 Stunden geschnittene Szenen

Wer nun hofft, diese Szenen in einem möglichen Extended Cut zu Gesicht zu bekommen, wird enttäuscht sein. Laut Aussage von Gilroy wurden gerade einmal 10 Minuten rausgeschnitten, das Gerücht von vier Stunden nicht gezeigtes Filmmaterial entspreche nicht der Wahrheit.

"»Es war nicht sehr viel länger als der fertige Film. Ich denke, die erste Schnittfassung war recht nah an der gezeigten Kinofassung. Vielleicht 10 Minuten länger?! Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr so genau daran erinnern, es ist ja inzwischen ein Jahr her. Es gibt keine vier Stunden herausgeschnittenes Filmmaterial, das existiert nicht.«"

Ob diese Szenen schließlich als Bonusmaterial auf der Blu-ray enthalten sind, ist noch nicht bekannt. Klarheit wird wohl erst die Veröffentlichung des Films Rogue One auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D schaffen, die Gerüchten nach Mitte bis Ende April im Handel erscheinen.

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