HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo X im Test
Turbo-Radeon mit Fehlern
HIS schraubt die Taktraten der Radeon HD 7870 IceQ Turbo X in die Höhe und ersetzt den Radau-Lüfter von AMD durch ein eigenes Modell. Im Test muss sich die Karte beweisen.
Von
Hendrik Weins
|
Datum:
27.04.2012
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Die Standardtaktraten von 1.000/4.800 MHz erhöht HIS bei der übertakteten Radeon HD 7870 IceQ Turbo X in Höhe und so läuft der Grafikchip mit 1.100 MHz und der 2,0 GByte große GDDR5-Speicher mit 5.000 MHz. Neben den Anpassungen der Taktfrequenzen feilt HIS aber auch an der Kühlung der IceQ Turbo X und spendiert der Karte einen neuen Lüfter, der nicht nur leiser, sondern auch stärke sein soll als das AMD-Modell. Aber aufgepasst, im Test stellt sich das Top-Modell von HIS, die Radeon HD 7870 IceQ Turbo X. Neben dieser Variante hat der Hersteller noch zahlreiche andere, meist ähnlich klingende Karten im Angebot, die aber entweder mit niedrigeren Taktraten laufen oder einen anderen Kühler besitzen.
Im Test muss die 320 Euro
HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo X
beweisen, ob sie den Mehrpreis gegenüber Karten mit Standardtakt wert ist und vor allem ob sie die ebenfalls übertaktete
Powercolor Radeon HD 7870 PCS+
schlagen kann. Dazu testen wie die IceQ X in sechs Spielen und überprüfen Stromverbrauch sowie Lautstärke.
Update März 2013: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel Die besten Grafikkarten.
HIS spendiert der Radeon HD 7870 IceQ Turbo X höhere Taktraten und einen neuen Kühler.
Testsystem
Wie bei allen Grafikkartentests so verwenden wir auch im Test der HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo X unsere Testplattform mit einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
, 8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir mit maximalen Details sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Benchmarks
Im Test ohne Kantenglättung schlägt die HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo X eine normal getaktete
Radeon HD 7870
um durchschnittlich etwa sechs Prozent und liegt mit 65,5 fps nur knapp hinter der teureren
Radeon HD 7950
mit 65,6 fps. In Spielen merken Sie von der Leistungssteigerung aber nichts, dafür ist das Plus von sechs Prozent dann doch zu gering. Allerdings spielen Sie jedes von uns getestete Spiel problemlos in maximalen Details und Full HD. Im Konkurrenzvergleich mit Nvidia-Modelle liegt die Radeon HD 7870 IceQ Turbo X knapp vor der
Geforce GTX 580
, die mittlerweile ebenfalls knapp über 300 Euro kostet.
Anno 2070 maximale Details, Post-Processing: Hoch