Nvidia Geforce GTX 560 Ti

Grafikkarten   |   Datum: 25.01.2011
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Nvidia Geforce GTX 560 Ti im Test

im Test gegen Radeon HD 6950 & 6870

Im Test überzeugt die Nvidia Geforce GTX 560 Ti mit hoher Benchmark-Leistung und leisem Lüfter. Kann die GTX-560-Grafikkarte auch gegen die Radeon HD 6950 bestehen?

Von Daniel Visarius |

Datum: 25.01.2011


Nvidia positioniert die Geforce GTX 560 Ti mit einem Preis von 240 Euro gegen die ähnlich teure Radeon HD 6870 und als Wachablösung der Geforce GTX 470. Im Test prüfen wir Nvidias neue DirectX-11-Grafikkarte in unserem generalüberholten Benchmark-Parcours. Technisch soll die GTX 560 Ti von den gleichen Verbesserungen profitieren wie die übrige GTX-500er-Serie, also leiser und energieeffizienter arbeiten. Das Anhängsel »Ti« hat Nvidia nach zehn Jahren wieder ausgebuddelt: Ursprünglich trugen 2001 zwei Geforce-3-Karten diesen Namen, zum Klassiker wurde 2002 der Preis-Leistungs-Abräumer Geforce 4 Ti 4200. Nun verpasst Nvidia der Geforce GTX 560 den Zusatz »Ti«, um laut Hersteller außergewöhnlich viel Leistung fürs Geld zu symbolisieren. Ob das klappt, untersuchen wir im Test der GTX 560 gegen Radeon HD 6870 und Radeon HD 6950.

Mit Erscheinen dieses Tests sollten die ersten Geforce GTX 560 Ti von den einschlägigen Grafikkarten-Herstellern im Handel erhältlich sein. Die Preise beginnen bei rund 240 Euro. Da Nvidia den Herstellern diesmal keine Fußfesseln anlegt, kommen von Anfang an Karten mit anderem Lüfter oder höheren Taktfrequenzen auf den Markt.

Achtung: Dieser Test wurde bereits auf unser neues Grafikkarten-Wertungssystem umgestellt und ist deshalb nicht ohne Weiteres mit vorhergehenden Tests vergleichbar. Alle wichtigen Tests gleichen wir sukzessive an das neue Wertungssystem an.

Nvidia Geforce GTX 560 Ti : Die Geforce GTX 560 Ti startet für attraktive 220 Euro. Langfristig dürfte der Preis unter 200 Euro fallen. Die Geforce GTX 560 Ti startet für attraktive 220 Euro. Langfristig dürfte der Preis unter 200 Euro fallen.

Geforce GTX 560 Ti im Detail

Die Geforce GTX 560 Ti ist im Wesentlichen eine Geforce GTX 460 mit 384 statt 336 aktiven Shader-Einheiten und höheren Taktfrequenzen für Chip und Speicher: Mit 822/1.644/4.008 MHz läuft die Karte deutlich schneller als eine Standard-GTX-460 (675/1.350/3.600 MHz) und auf dem Niveau einiger weit übertakteter Varianten der 460. Das Speicher-Interface bleibt bei 256 Bit, aber die Speicherbandbreite steigt durch den höheren Takt um rund 10 Prozent von 115 auf 128 GByte/s. Vor allem in hohen Auflösungen oder mit Kantenglättung dürfte sich das geringfügig bemerkbar machen.

Zusätzlich will Nvidia wie bei den teureren Geforce GTX 580 und Geforce GTX 570 den Chip auf Energieeffizienz optimiert und zu diesem Zweck sämtliche Schaltkreise genau analysiert haben. Technisch gibt es somit keine wesentlichen Unterschiede: Die Geforce GTX 560 Ti unterstützt wie gehabt DirectX 11, GPU-PhysX in entsprechenden Spielen, die 3D-Technik Nvidia 3D Vision und im SLI-Verbund auch 3D Vision Surround mit drei Monitoren. Dabei verbaut Nvidia erneut zwei Dual-Link-fähige DVI-Ausgänge und eine Mini-HDMI-Buchse, für die Sie einen Adapter auf einen normalen HDMI-Stecker brauchen. Einziger Unterschied ist, neben der geringeren Leistung bei niedrigerem Preis, die Möglichkeit, die hochwertigen Soundformate Dolby True HD und DTS-HD Master Audio per Bitstreaming an entsprechende Heimkino-Hardware weiter zureichen. Das beherrschen bisher nur Geforce GTX 560 Ti, Geforce GTX 460 und Geforce GTS 450.

Nvidia Geforce GTX 560 Ti : Von oben: Geforce GTX 460, GTX 560, GTX 470 und Radeon HD 6870. Von oben: Geforce GTX 460, GTX 560, GTX 470 und Radeon HD 6870. Der 2-Slot-Kühler ähnelt äußerlich dem von Geforce GTX 460 und GTS 450, wobei die Platine mit 23 cm genau 2 cm länger ist. Statt zwei Heatpipes wie bei der GTX 460 schaffen bei der GTX 560 nun drei die Hitze vom Chip zum Kühlkörper. Weil die Platine lediglich einen SLI-Anschluss bietet, lassen sich maximal zwei Geforce GTX 560 Ti zusammenschalten, um die Rechenleistung zu steigern.

Spieleleistung

Für die Geforce GTX 560 Ti und kommende Grafikkarten-Tests haben wir unseren Benchmark-Parcours modernisiert. Statt Colin McRae: Dirt 2 nutzen wir nun das auf der gleichen Engine aufbauende, aber technisch anspruchsvollere F1 2010 im DirectX-11-Modus. Den verwenden wir auch bei Metro 2033 sowie beim kostenlosen Battleforge. Die DirectX-10-Front wird von Crysis noch solange gehalten, bis Crysis 2 erscheint, Far Cry 2 und H.A.W.X. mussten ihren Posten verlassen. Auf vielfachen Wunsch nehmen wir mit Call of Duty: Black Ops und Mafia 2 wieder zwei DirectX-9-Spiele ins Programm. Auf H.A.W.X. 2 etwa, dass Tesselation aus DirectX 11 für besonders fein ausmodellierte Gebirgsketten nutzt, mussten wir verzichten, weil die Geforce GTX 570 hier je nach Einstellung um 50 Prozent schneller rechnet als die ähnlich teure Radeon HD 6970. Durch die exorbitanten hohen, absoluten Unterschiede hätte die Radeon bei der abschließenden Durchschnitts-Wertung nicht den Hauch einer Chance gehabt, selbst wenn Sie alle anderen Spiele mit einigen Frames Vorsprung für sich entscheiden hätte.

Unterm Strich kommt es durch die neuen Benchmark-Tests zu kleineren Verschiebungen im Leistungsgefüge zugunsten der Radeons. Ab Ende Februar werden wir dem, aber auch der zunehmend höheren Grafikkartenleistung im Allgemeinen, Rechnung tragen und unser Wertungssystem anpassen beziehungsweise ältere Karten abwerten. Auch die neuen Benchmarks installieren wir auf unserem etablierten Grafikkarten-Testsystem unter Windows 7 Ultimate 64 Bit, dass mit einem 3,2 GHz flotten Core i7 und 6,0 GByte Speicher noch immer schnell genug ist. Alle Platinen haben wir mit den neuesten stabilen Treibern getestet.

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Avatar Cromkor
Cromkor
#1 | 25. Jan 2011, 14:58
na endlich
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Avatar Lasstmichdurch
Lasstmichdurch
#2 | 25. Jan 2011, 15:16
Oben kostet die 560 240€...
Etwas weiter unten ist die 560 50€ billiger als die 270€ teure 6950....
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Avatar TimtheRipper
TimtheRipper
#3 | 25. Jan 2011, 15:18
Schade.. ist nicht die Preis Leistungs- Karte geworden die ich mir erhofft hatte :( naja, es gibt ja noch die 460 und ist ist ja immer noch verdammt schnell :)
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Avatar aForce
aForce
#4 | 25. Jan 2011, 15:24
Wenn die mit dem Preis noch etwas runter geht -und davon gehe ich aus- dann denke ich, ist sie ein würdiger "nachfolger" der 460.
Leistung hat sie jedenfalls!
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Avatar Cromkor
Cromkor
#5 | 25. Jan 2011, 15:24
Zitat von TimtheRipper:
Schade.. ist nicht die Preis Leistungs- Karte geworden die ich mir erhofft hatte :( naja, es gibt ja noch die 460 und ist ist ja immer noch verdammt schnell :)


die gtx 460 ist nachwievor nvidias beste bezüglich preisleistung!
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Avatar BudFan
BudFan
#6 | 25. Jan 2011, 15:25
Zitat von TimtheRipper:
Schade.. ist nicht die Preis Leistungs- Karte geworden die ich mir erhofft hatte :( naja, es gibt ja noch die 460 und ist ist ja immer noch verdammt schnell :)


Find dich auch! Hab mir vor zwei Monaten eine GTX 460 gekauft. Die ist schnell genug, somit würde sich ein Neukauf der GTX 560 Ti nicht sehr lohnen.
Wer sich aber jetzt erst eine DX-11-Karte kaufen will, sollte dann schon zur GTX 560 Ti statt der GTX 460 greifen.
Denn insgesamt ist die Geforce GTX 560 Ti eine gut überarbeitete und schnellere GTX 460.
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Avatar Premium Sycko
Premium Sycko
#7 | 25. Jan 2011, 15:34
Meine GTX 460 OC ist bei meinen 1680x1050 noch mehr als Ausreichend - trotzdem gute Karte die 560 ti.
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Avatar Justgaming
Justgaming
#8 | 25. Jan 2011, 15:43
Naja die Leistung haut mich jetzt nicht vom Hocker...da greif ich doch lieber zur radeon 6870 twin frozerr.
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Avatar Gotha Mora
Gotha Mora
#9 | 25. Jan 2011, 15:48
ich Glaube meine 8800 GT hat langsam ausgedient xD
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Avatar dr.
dr.
#10 | 25. Jan 2011, 15:52
Ich bin überrascht vom Abstand zur 460 und bin froh gewartet zu haben. jetzt müssen nur noch die 2048mb versionen rauskommen und dann hat man wohl eine sehr gute karte für die nächsten 5? jahre. die preise purzeln sicher auch noch, also nicht ungeduldig werden und einfach mal abwarten.
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