Zotac Geforce GTX 660 im Test
Günstige, schnelle und leise Geforce-Grafikkarte
Zotac spendiert der Geforce GTX 660 eine minimale Leistungsspritze und einen Doppellüfter. Wie sich die 200-Euro-Grafikkarte in den Benchmarks schlägt, untersuchen wir im Test.
Von
Hendrik Weins
|
Datum:
28.12.2012
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Zotac vertraut bei seiner
Zotac Geforce GTX 66
0 nahezu voll auf die von Nvidia vorgegebenen Spezifikationen. Lediglich den Chiptakt schraubt der Hersteller minimal von 980 auf 993 MHz hoch, womit auch der Boost-Takt der automatischen Übertaktung geringfügig von 1.033 auf 1.047 MHz steigt. Der 2,0 GByte große GDDR5-Videospeicher taktet weiterhin mit effektiv 6.008 MHz.
Neu ist aber der »Dual Silencer« genannte Kühler mit zwei 75-mm-Lüftern und zwei Heatpipes. Zotac verkauft mit der AMP-Version auch eine Karte mit gleichem Chip, aber höheren Taktraten von 1.046/6.608 MHz, die mit 220 Euro etwas mehr kostet als die hier getestete Geforce GTX 660 für 200 Euro. In unserem Test vergleichen wir die Zotac Geforce GTX 660 mit der Konkurrenz von AMD und Nvidia und legen besonders Wert auf die Relation zur mittlerweile ebenfalls nur noch knapp 200 Euro teuren
Radeon HD 7870
. Selbst deutlich übertaktete Modelle wie die
Powercolor Radeon HD 7870 PCS+
kosten kaum mehr als 200 Euro.
Update: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel
Die besten Grafikkarten.
Zotac hebt bei der Geforce GTX 660 die Taktraten des Grafikchips nur minimal an, spendiert der Karte aber einen Kühler, der laut Hersteller wesentlich leiser und effizienter arbeiten soll als die der Konkurrenzmodelle.
Testsystem
Unsere Testplattform besteht aus einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
mit 8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Max Payne 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir mit maximalen Details sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Benchmark-Tests
Hauptgegner der rund 200 Euro teuren Zotac Geforce GTX 660 ist die mittlerweile stark im Preis gesunkene Radeon HD 7870. Bei der Vorstellung der Geforce GTX 660 im September positionierte Nvidia die Karte noch gegen die günstigere, aber auch langsamere
Radeon HD 7850 – was damals schon schief war, weil die 7850 deutlich weniger kostete als die GTX 660. Da Zotac nur minimal an der Taktschraube gedreht hat, ändert sich auch nur die Leistung minimal. So liegt die Zotac-Grafikkarte mit einer Radeon HD 7870 mit Standardtakt gleichauf, übertaktete Modelle wie die Powercolor Radeon HD 7870 PCS+ oder die
Sapphire Radeon HD 7870 OC
laufen aber davon – allerdings ist der Vorsprung lediglich messbar, aber zu keinem Zeitpunkt spielrelevant.
Anno 2070 maximale Details