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Nvidia Geforce GTX 460M im Test

DirectX 11 für Notebooks im Test

Die beliebte Geforce GTX 460 findet ihren Weg in die Notebooks. Wie sich die Mobilversion Geforce GTX 460M von ihrem Desktop-Vorbild unterscheidet, erfahren Sie im Benchmark-Test.

Von Florian Klein |

Datum: 03.09.2010


Nach Einführung des mobilen Top-Modells Geforce GTX 480M vor knapp drei Monaten dehnt Nvidia die Grafikchips für Notebooks nun auch ins mittlere und untere Preissegment aus. Die leistungsfähigeren Chips tragen das GTX-Kürzel im Namen, die langsameren GT-Varianten sind voraussichtlich nur eingeschränkt spieletauglich. Für Spieler besonders interessant: die beliebte Geforce GTX 460 erhält mit der Geforce GTX 460M einen Mobilableger.

Allerdings besitzt die Geforce GTX 460M mit 192 statt 336 Shadern nur die Hälfte der Rechenwerke einer normalen GTX 460. Und nicht nur Nvidia betreibt bei der Namensgebung Augenwischerei, auch AMD spendiert den Mobilchips großzügig die Bezeichnungen der Desktop-Modelle, ohne die gleiche Leistung zu bieten. Daher haben wir in unseren Benchmarks die Mobilvarianten Geforce GTX 460M sowie Mobility Radeon HD 5870 ihren annähernd gleichnamigen Desktop-Pendants (GTX 460 und HD 5870, jeweils 1,0 GByte RAM) gegenübergestellt.

Nvidia Geforce GTX 460M : Asus G73 mit Mobility Radeon HD 5870 (links) und mit Geforce GTX 460M (rechts). Asus G73 mit Mobility Radeon HD 5870 (links) und mit Geforce GTX 460M (rechts).

Die Mobility Radeon HD 5870 ist gegenüber der Desktop-Variante Radeon HD 5870 ebenfalls um die Hälfte der Shader beschnitten und wird zudem von einem nur halb so breiten Speicher-Interface (128 statt 256 Bit) gebremst. Die Speicherkonfiguration der GTX 460M wiederum entspricht der 768-MByte-Variante der Desktop-GTX-460. Im G73-Notebook schließt Asus an das 192 statt 256 Bit (1,0-GByte-Variante der GTX 460) breite Speicher-Interface der GTX 460M mit 1.536 MByte aber doppelt so viel Speicher an.

Chip

Shader

Kerntakt

Shader-Takt

RAM-Takt (effektiv)

RAM-Interface

Band-
breite

RAM

GTX 460 / 1,0 GB

336

675 MHz

1.350 MHz

3.600 MHz

256 Bit

115,2 GB/s

1.024 / 2.048 MB GDDR5

GTX 460 / 768 MB

336

675 MHz

1.350 MHz

3.600 MHz

192 Bit

86,4 GB/s

768 / 1.536 MB GDDR5

GTX 460M

192

675 MHz

1.350 MHz

2.700 MHz

192 Bit

60,0 GB/s

768 / 1.536 MB GDDR5

Radeon HD 5870

320

850 MHz

850 MHz

4.800 MHz

256 Bit

153,6 GB/s

1.024 / 2.048 MB GDDR5

Mobility Radeon HD 5870

160

700 MHz

700 MHz

4.000 MHz

128 Bit

64,0 GB/s

512 / 1.024 MB GDDR5

Modellübersicht Geforce GT(X) 400M

Wenigstens die technischen Fähigkeiten der neuen Geforce-Mobilchips stehen den Desktop-Versionen in nichts nach: So beherrschen alle Geforce-400M-Modelle DirectX 11, Hardware-Beschleunigung für PhysX-Effekte, die Optimus-Technologie zum nahtlosen Umschalten zwischen dem Geforce-Grafikchip und einer eventuell vorhandenen Onboard-Grafik sowie die 3D-Technik 3D Vision (inklusive »3DTV Play« zur Bildwiedergabe auf 3D-Fernsehern). Aufschluss über die für die 3D-Leistung wichtigen Unterschiede zwischen den zahlreichen Varianten gibt die folgende Tabelle.

Chip

Shader

Kerntakt

Shader-Takt

RAM-Takt (effektiv)

RAM-Interface

Band -
breite

RAM

GTX 480M

352

425 MHz

850 MHz

2.400 MHz

256 Bit

76,8 GB/s

GDDR5

GTX 470M

288

535 MHz

1.100 MHz

2.500 MHz

192 Bit

60,0 GB/s

GDDR5

GTX 460M

192

675 MHz

1.350 MHz

2.700 MHz

192 Bit

60,0 GB/s

GDDR5

GT 445M

144

590 MHz

1.180 MHz

800 MHz (DDR3) / 2.500 MHz (GDDR5)

128 Bit (DDR3) / 192 Bit (GDDR5)

25,6 GB/s (DDR3) / 60,0 GB/s (GDDR5)

DDR3 / GDDR5

GT 435M

96

650 MHz

1.300 Mhz

800 MHz

128 Bit

25,6 GB/s

DDR3

GT 425M

96

560 MHz

1.120 MHz

800 MHz

128 Bit

25,6 GB/s

DDR3

GT 420M

96

500 MHz

1.000 MHz

800 MHz

128 Bit

25,6 GB/s

DDR3

GT 415M

48

500 MHz

1.000 MHz

800 MHz

128 Bit

25,6 GB/s

DDR3

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Avatar deadalus
deadalus
#1 | 03. Sep 2010, 09:00
Das mit der Namensgebung ist ein zweischneidiges Schwert denk ich mal. Zum einen habt ihr recht, wenn ihr sagt die Namen sind irreführend, weil sie die selbe Leistung suggerieren wie die Desktopvarianten. Andererseits find ich als Käufer irreführend, wenn die neuesten Karten für Laptops in Zeiten einer HD 5870 die Bezeichnung einer alten Karte haben (HD 5770).
Bei nem Laptop geht man meiner Meinung nach doch eh davon aus, dass die keine Desktopleitung bringen - egal wie die Komponenten heißen.
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Avatar Sriena
Sriena
#2 | 03. Sep 2010, 09:29
Ich finde es gut, das ihr nun auch so testet, wo es immer mehr Leute gibt, die mit Notebooks ihre Spiele spielen.
Ich finde, man sollte die wahre Leistung angeben, um dann auch bei den Verpackungen oder im Internet, zu schauen, ob die Grafikleistung für das Spiel ausreicht, das man spielen möchte.
Ich verstehe aber auch die Aussage der Hersteller und villeicht währe ein Kompromiss gut, so das man in Klammern die wahre, vergleichsweise, Leistungsidentische, Desktopgrafikkarte angibt.
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Avatar Morhaith
Morhaith
#3 | 03. Sep 2010, 09:29
ganz einfach: eigenes namensschema für die mobilen gpus... bei cpus gehts doch auch
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Avatar hawk2206
hawk2206
#4 | 03. Sep 2010, 09:43
Mir ist völlig unverständlich, warum man quasi zwei verschieden Grafikkarten (445M mit 128- bzw. 192-bit-Anbindung) unter dem selben Namen laufen lassen kann. Ist ja nicht so, dass der Name 440M schon vergeben wäre.
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Avatar Neumi
Neumi
#5 | 03. Sep 2010, 10:01
In meinem Lappy werkelt nach wie vor eine Geforce 6800Ultra :) Der hat aber auch schon einige Jahre auf dem Buckel, muss mal schauen, ob es das Format für die austauschbare GraKa überhaupt noch gibt.
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Avatar The One Avatar
The One Avatar
#6 | 03. Sep 2010, 10:20
Zitat von Sriena:
Ich finde es gut, das ihr nun auch so testet, wo es immer mehr Leute gibt, die mit Notebooks ihre Spiele spielen.
Ich finde, man sollte die wahre Leistung angeben, um dann auch bei den Verpackungen oder im Internet, zu schauen, ob die Grafikleistung für das Spiel ausreicht, das man spielen möchte.
Ich verstehe aber auch die Aussage der Hersteller und villeicht währe ein Kompromiss gut, so das man in Klammern die wahre, vergleichsweise, Leistungsidentische, Desktopgrafikkarte angibt.


Wo immer mehr Leute mit Notebooks spielen? Toll was du dir in deiner Vorstellung zusammenreimst. Oo

1. Handhelds
2. Konsolen
3. PC
4. Notebook

Jetzt mal rein vom Gaming gesehen!
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Avatar anyonehere
anyonehere
#7 | 03. Sep 2010, 11:48
Zitat von The One Avatar:


Wo immer mehr Leute mit Notebooks spielen? Toll was du dir in deiner Vorstellung zusammenreimst. Oo

1. Handhelds
2. Konsolen
3. PC
4. Notebook

Jetzt mal rein vom Gaming gesehen!

Nicht er reimt sich nicht was zusammen, du _willst_ da offensichtlich was missverstehen.
1. Stehen Konsolen und Handhelds nicht in direkter Konkurrenz zu Notebooks da eine andere Plattform mit anderen Anwendungsgebieten.
2. Wenn man sich mal in Kaufberatungsforen etc umsieht merkt man deutlich das in den letzten Jahren die Anfragen nach "Gaming" Notebooks _deutlich_ zugenommen haben. Das liegt vor allem daran das die Anforderungen der Spiele nicht wirklich stark steigen (unter anderem aufgrund der Konsolen), aber die Leistung im mobilen Bereich deutlich gewachsen ist und vor allem Notebooks in dem Segment mittlerweile (/endlich) auch für Normalsterbliche bezahlbar sind.
"Früher" war Zocken auf dem Notebook eben nicht wirklich uneingeschränkt möglich, heutzutage sieht das anders aus. Dementsprechend steigt auch die Nachfrage.

Es stimmt schon was da steht, aber wenn man will kann man natürlich alles falsch verstehen und erst mal rumstänkern...
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Avatar Wallenstein
Wallenstein
#8 | 03. Sep 2010, 11:50
Mit der 460er könnt man nun endlich mal ein wirkliches Allroundnotebook für Unterwegs bauen.

- Optimus für Batteriedauer
- Schnell genug für Spiele
- Kühlbar in schleppbaren 15" Noties

In der alten Serie schloss sich das noch aus.

Nu' macht auch, liebe Hersteller. :)
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Avatar JamesH78
JamesH78
#9 | 03. Sep 2010, 12:50
So jetzt bleibt nur noch abzuwarten ob Apple in Zukunft
den Nvidia GTX 460M im MacBook Pro verbauen wird, oder
nach der G92/G94 Schlappe, auf AMD Graphics setzen wird.

Hatt jemand dbzgl. schon was gelesen?
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Avatar Darmstadtium
Darmstadtium
#10 | 03. Sep 2010, 15:31
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