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Special: Die Gewinner und Verlierer der E3 2013

Erfreut, enttäuscht, entgeistert

Die Electronic Entertainment Expo in Los Angeles war 2013 wie eine gute Seifenoper: Ein Wechselbad der Gefühle. Wir zeigen im Artikel die Hauptdarsteller dieses Dramas.

Von Patrick Mittler |

Datum: 18.06.2013


Die Gewinner und Verlierer der E3 2013 :

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Direkt im Anschluss an die E3 haben wir schon jene Spiele gelistet, die uns auf der Messe allgemein am besten gefallen haben und jene, die grafisch am meisten hermachen. Nun, mit einem Wochenende Abstand, werfen wir einen subjektiven Blick auf die prägenden Momente und Erlebnisse der Electronic Entertainment Expo – im Guten wie im Schlechten. Das soll vor allem als Diskussionsgrundlage dienen. Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare und Meinungen zu den folgenden Gewinnern und Verlierern der E3.

Update: Inzwischen hat Microsoft die DRM-Pläne zur Xbox One komplett gestrichen. Der Umgang mit Spielen soll stattdessen vergleichbar mit den jetzigen Standards auf der Xbox 360 sein.

So gewinnt man das Konsolenmatch...

PC-Zockern kam die Diskussion wohl schon bei den Ohren raus: Welche Next Gen-Konsole ist besser? Wer gewinnt das Konsolenmatch? Microsoft oder Sony? Die Xbox One oder die PlayStation 4? Aber keine Panik, nach dem Getöse auf der E3 ist die Debatte derzeit durch und die PS4 thront mit einem siegessicheren Grinsen über der Konkurrenz (siehe die Kolumne von André).

Zumindest was die momentan wichtigsten Argumente Kopierschutz, Onlinepflicht, Privatsphäre und Preis anbelangt: Der Handel mit Gebrauchtspielen wird nicht weiter eingeschränkt, als es mit DLCs oder diversen Online- und Season Pässen sowieso schon der Fall ist, die PS4 muss nicht ständig online sein, eine Kamera ist optional und nicht Pflicht und die PS4 wird 399 Euro kosten – momentan also 100 Euro weniger als die Xbox One.

Über weite Teile hat die träge Sony-Pressekonferenz zwar wie ein Schlafmittel gewirkt, doch im letzten Drittel haben die Japaner aber die richtigen Breitseiten auf die Konkurrenz abgelassen – allen voran die hämische Video-Anleitung, wie man PS4-Spiele teilt.

Die Gewinner und Verlierer der E3 2013 : Die PlayStation 4 kostet 399 Euro. Die PlayStation 4 kostet 399 Euro. Quasi als Draufgabe hat Sony angekündigt, sich beim sogenannten Self Publishing von Indie-Titeln so wenig wie möglich einzumischen.

Bleibt nur zu hoffen, dass Sony zu seinen Aussagen steht. In der Vergangenheit war das nämlich nicht immer der Fall. Wir erinnern uns beispielsweise an die abgewürgte Linux-Kompatibilität der PlayStation 3.

Was bei dem Gerangel aber vor allem klar geworden ist: Für viele Spieler werden Konsumentenrechte ein wichtiger Kaufgrund für ihre nächste Konsole. Womit wir bei Microsoft wären.

… und so verliert man die Partie

Microsoft hat auf der E3 vor allem versucht, unangenehme Themen auszusitzen. Dieser Schachzug ist retrospektive (besonders nach der Sony-Pressekonferenz) klar nach hinten losgegangen. Die Xbox One scheint derzeit teurer zu werden als die PS4, restriktiver was den Handel mit Gebrauchtspielen anbelangt, verwirrender im Bezug auf das Teilen von Spielen (Microsoft rück nur Stück für Stück mit Erklärungen zu den Share Groups raus) und auch bedenklicher in puncto Privatsphäre.

Anstatt diese offenen Fragen vieler verunsicherter Konsumenten zu klären, hat Microsoft im Umfeld der E3 sogar noch weitere Kritikpunkte geschaffen. Wir haben beispielsweise echte Gründe dafür vermisst, warum wir das allsehende Auge von Kinect in unser Wohnzimmer lassen sollen. Ebenso wie bei der Xbox 360 scheint es derzeit keine richtigen Kinect-Kracher für Core-Gamer zu geben, also keine Spiele, für die wir unbedingt die innovative Bewegungs- und Sprachsteuerung haben wollen.

Was für Core-Gamer als fadenscheiniges Argument im Moment bleibt, ist eine Menü-Navigation per Kinect und selbst dabei verstehen wir nicht so recht, worin der Vorteil gegenüber einem Controller besteht. Stattdessen produziert Microsoft unfreiwillige Lacher, etwa für das etwas misslungene Kommando »Xbox, Go Home«.

Die Gewinner und Verlierer der E3 2013 : Microsoft verkauft die Xbox One inklusive Kinect-Kamera für 499 Euro. Microsoft verkauft die Xbox One inklusive Kinect-Kamera für 499 Euro. Und abschließend sind kürzlich auch Länderspezifische Restriktionen für die Xbox One aufgetaucht: Microsoft untersagt es Käufern der Konsole offenbar, das Gerät in anderen Ländern als dem Herkunftsland zu betreiben und wer in keinem der 21 Launch-Länder wohnt, kann die Konsole zum Start ebenfalls nicht betreiben. Langsam driftet die Xbox One-Diskussion in Richtung einer Gewissensfrage: Lässt man sich das als Konsument gefallen oder nicht?

Zwei Dinge muss man Microsoft aber zu Gute halten: Die Redmonder haben auf ihrer Pressekonferenz ein starkes Angebot an Exklusivspielen gezeigt und mit den Gratis-Titeln für Xbox Live-Mitglieder ein kleines Trostpflaster spendiert. Wobei dieses Geschenk eher für Neukunden interessant ist, denn wer schon lange eine Xbox 360 zu Hause hat, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit wohl auch hoch, dass die beiden ersten Gratis-Kandidaten Assassin’s Creed 2 und Halo 3 ebenfalls im Regal stehen.

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Avatar Sn0wblind
Sn0wblind
#1 | 18. Jun 2013, 18:02
Warum berichtet ihr eigentlich hier nicht vom Teaser Bild mit Peyj und die damit geschnürte Vorfreude auf eine Ankündigung seitens Ubisoft mit Beyond Good and Evil 2? War ziemlich lächerlich von Ubisoft ...
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Avatar Hetzer86
Hetzer86
#2 | 18. Jun 2013, 18:05
Schön DASS es euch gibt ;)
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Avatar Dark Magician
Dark Magician
#3 | 18. Jun 2013, 18:09
Ganz doll vermisst: Beyond Good and Evil 2.
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Avatar DragonDarknesx
DragonDarknesx
#4 | 18. Jun 2013, 18:16
Bei den Gratis-Titeln fehlt Fable III, welches gerade für nichts im XBL haben kann.

Außerdem hätte ich mir den Aspekt der Xbox-Familien hier auf jeden Fall gewünscht, da das wohl eines der Hauptargumente ist.
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Avatar Boogle24
Boogle24
#5 | 18. Jun 2013, 18:18
Zitat von Hetzer86:
Schön DASS es euch gibt ;)

*Schön, dass es euch gibt ;)

Und das mit Ouya ist ja echt genial :D
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Avatar Listigerlurch
Listigerlurch
#6 | 18. Jun 2013, 18:21
Jopp beyond good and evil 2 ebenso vermisst obwohl ich langsam nichtmehr damit rechne das es kommt bzw. es wie der nächste Duke Nukem Kandidat aussieht.
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Avatar Gamma
Gamma
#7 | 18. Jun 2013, 18:23
Der MS-Typ sieht aus wie Spenny von Kenny vs. Spenny. Verlierer-Typ halt.
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Avatar Progamer13332
Progamer13332
#8 | 18. Jun 2013, 18:30
Zitat von Gamma1:
Der MS-Typ sieht aus wie Spenny von Kenny vs. Spenny. Verlierer-Typ halt.


das is aber der don, der die haare schön hat :D
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Avatar Dark Magician
Dark Magician
#9 | 18. Jun 2013, 18:30
Zitat von Gamma1:
Der MS-Typ sieht aus wie Spenny von Kenny vs. Spenny. Verlierer-Typ halt.
Der Verlierer-Typ verdient im Monat vermutlich mehr als du in 10 Jahren. Wenn er eins nicht ist, dann ein Verlierer. Jaja, ich weiß: Geld macht nicht glücklich...aber es beruhigt. ;-)
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Avatar Abdullah7
Abdullah7
#10 | 18. Jun 2013, 18:31
Hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde aber einer von vielen gewinner war für mich EA. Allein schon wegen Star Wars Battlefront.
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