Age of Empires Online : Das Strategiespiel Age of Empires Online benutzt auch deshalb ein Free-2-Play-Modell, weil es vor Raubkopierern schützt. Diese Meinung vertritt zumindest Microsoft Games Studios General Manager Dave Luehmann. Der stellte in einem Interview mit der englischsprachigen Internetseite MCV klar, dass ein Videospiel, dessen Bezahlmodell auf Mikrotransaktionen basiert, deutlich weniger Verluste durch Software-Piraterie hinnehmen muss.

Luehmann sagte gegenüber MCV: "Natürlich sind wir besorgt darüber, dass wir dank Hackern Verluste einstreichen müssen. Aber wenn man ein Download-Spiel produziert, kann man diesem illegalen Treiben sehr gut vorbeugen - besonders bei einem Free-2-Play-Titel." Der PC habe in diesem Markt eine Sonderstellung gegenüber den Konsolen, weil er eine so offene Plattform ist: "Auf den Konsolen ist Retail weiterhin stark und lohnenswert für Publisher. Dort wird auch Piraterie besser verstanden und es wird besser damit umgegangen. Auf einer offenen Plattform benötigt man allerdings ein Geschäftsmodell, dass vor Software-Piraterie besser geschützt ist."

Als Beispiel zieht Luehmann Spiele aus Asien und Co heran: "In östlichen Ländern haben Spiele mit Mikrotransaktionen sehr gut demonstriert, dass sie sicherer gegen Piraterie sind. Es macht also nur Sinn, dass wir im Westen in diesem Bereich aufschließen." Trotzdem sehe er den Retail-Markt für PC-Spiele nicht verschwinden, er sei einfach nur für bestimmte Produkte nicht geeignet.

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Age of Empires Online
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