Ubisoft : Ubisoft wird sich in Zukunft nicht ausschließlich auf Free2Play konzentrieren. Ubisoft wird sich in Zukunft nicht ausschließlich auf Free2Play konzentrieren. Auch für den französischen Publisher Ubisoft befindet sich die Spieleindustrie im Umbruch. Sich den neuen Trends und Gegebenheiten anzupassen, steht auch für den Ubisoft-Chef Yves Guillemot im Vordergrund. Im Interview mit der englischsprachigen Nachrichtenseite guardian.co.uk sprach er über die Zukunftspläne seines Unternehmens.

Dabei sieht er die neuen Vertriebsmodelle wie Free2Play nicht in Konkurrenz zu den etablierten. »Ich glaube, dass alle Modelle koexistieren und verschiedene Erlebnisse bieten werden. Free2Play funktioniert gut und wir nehmen uns dem an, weil es in einigen Ländern - vor allem in Asien - das einzige Modell ist, das funktioniert. Aber wir werden auch weiterhin Konsolen und High-End-PC-Spiele machen«, so Guillemot.

Zudem sieht er im »Crossplattform« eine Chance für die Industrie. Spieler würden nicht mit einem Spiel aufhören wollen, nur weil sie gerade in der U-Bahn sitzen. »Spieler sollten in der Lage sein, egal welches Gerät sie besitzen und wo sie sich gerade befinden, mit ihrem Spiel fortzufahren. Was ich für die Zukunft sehe ist, dass man PC und Konsolenspiele überall dahin nehmen kann, wo man gerade ist«, sagte Guillemot weiter.

Zudem glaubt er, dass die neuen Konsolen von Sony und Microsoft nicht nur sehr leistungsstark, sondern auch innovativ sein werden. Sie werden etwas wirklich neues bieten, das sehr interessant sei und dem Markt einen großen Aufschwung geben wird.

Der Ubisoft-Boss wurde auch gefragt, wie es um den Titel Beyond Good & Evil 2 steht. Guillemot sagte auf die Frage, ob es vielleicht als Download erscheint: »Man weiß ja nie, das könnte passieren.«