Bulletstorm - PC

Ego-Shooter  |  Release: 24. Februar 2011  |   Publisher: Electronic Arts
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Bulletstorm in der Vorschau

Brachialer Shooter von Epic und People Can Fly

Das Trio Epic Games, People Can Fly und Electronic Arts will uns mit dem Ego-Shooter Bulletstorm eines der Action-Highlights 2011 bescheren. Ob das Spiel mehr ist als eine brutale Gewaltorgie, lesen Sie in unserer Vorschau.

Von Petra Schmitz |

Datum: 04.05.2010


People Can Fly ist ein kleines Studio aus Warschau. PC-Spieler kennen die Entwickler durch die abgedrehten wie brachialen Ego-Shooter der Painkiller-Reihe. Dass People Can Fly aber auch an Epics letzten großen Hits Gears of War und Gears of War 2 mitgearbeitet hat, dürfte den wenigsten bekannt sein, immerhin ist Epic Mehrheitseigner des polnischen Studios. Beim Ego-Shooter Bulletstorm läuft es anders herum, da sind People Can Fly die Hauptverantwortlichen.

Bulletstorm war nämlich ursprünglich nur bei den Warschauern in der Entwicklung. Nachdem Epic aber eine Demo des auf der Unreal Engine 3 basierenden Spiels gesehen hatte, war die engere Zusammenarbeit gemachte Sache. Zu gut fand man bei Epic den Ansatz, nicht nur einen schnöden Shooter produzieren zu wollen, sondern einen, der Spieler dahingehend fordert, Gegner möglichst spektakulär um die Ecke zu bringen. Zum Entwickler-Duo gesellt sich zudem noch Electronic Arts in der Rolle des Publishers.

Bulletstorm : Auf dem Planeten Stygia tritt Grayson Hunt nicht nur gegen menschliche Gegner an. Auch die angriffslustige Flora reizt seine Kampfnerven. Auf dem Planeten Stygia tritt Grayson Hunt nicht nur gegen menschliche Gegner an. Auch die angriffslustige Flora reizt seine Kampfnerven.

Die Story

Wenn wir an Painkiller denken, dann denken wir an schräge wie gruselige Gegner, an schräge Waffen, aber sicher nicht an eine gute Story. Bei Bulletstorm wollen es People Can Fly anders machen. Und zwar mithilfe des Comic-Autoren Rick Remender, der auch schon an Dead Space mitgearbeitet hat. Remender soll Bulletstorm eine wendungsreiche Handlung verpassen. Und zwar in der Tradition der »pulp fiction« (Schundliteratur).

Bisher ist Folgendes bekannt: Held Grayson, einst bester Kämpfer für den Frieden in unserer Galaxie des 26. Jahrhunderts, wird vom charismatischen Föderationsgeneral Serrano beauftragt, einen vermeintlichen Bösewicht zu töten. Der Bösewicht allerdings stellt sich als das genaue Gegenteil heraus. Grayson fühlt sich verraten und verkauft, weigert sich, den Auftrag auszuführen, desertiert und verschwindet in die Tiefen der Galaxie.

Bulletstorm : Mit der entsprechenden Waffe kann Grayson Gegner in glühende Skelette verwandeln. Mit der entsprechenden Waffe kann Grayson Gegner in glühende Skelette verwandeln. Zehn Jahre später ist der ehemalige Held zu einem kleinen Dieb verkommen, der Frachter der Förderation überfällt und ansonsten besoffen rumhängt. An seiner Seite nur ein Cyborg namens Ishi Sato. Eines Tages treffen die beiden in ihrem kleinen Raumschiff auf den riesigen Kreuzer Ulysses, das Schlachtschiff von Serrano.

Nachdem der Raumkampf über Distanz klar zu Gunsten der Ulysses auszugehen droht, beschließt Grayson sich und dem Kreuzer ein Ende zu bereiten, indem er seine Weltraum-Nussschale in die Ulysses rammt. Grayson erwischt die Triebwerke und beide Schiffe stürzen auf den nahen Planeten Stygia.

Der entpuppt sich recht bald als eine Art verkommenes Paradies, wo sich die Menschen zu Gangs zusammen getan haben und sich gegenseitig bekämpfen, aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer. Neben den Humanoiden ist auch die Flora auf Stygia recht unfreundlich, wie Grayson und Ishi bald merken. Kurz nachdem die beiden auf eine Frau gestoßen sind, die sich den Schiffbrüchigen anschließt, wird Ishi von einer riesigen Pflanze wegschnabuliert, die sich anschließend aus dem Staub macht. Aber so ein Cyborg ist schwer zu verdauen. Ishi sendet ein Signal aus dem Bauch des Viehs, Grayson und die Begleiterin nehmen die Verfolgung auf.

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Avatar Brodkar
Brodkar
#1 | 04. Mai 2010, 14:01
Ich finde ein derart auf dem Moment des Tötens ausgelegtes Spiel geschmacklos.
"Kreatives töten"... und da soll man den Politikern erklären das Spiele nicht zu Gewalttaten inpirieren und anregen?
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Avatar Polarbear
Polarbear
#2 | 04. Mai 2010, 14:06
gekauft :)
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Avatar Fred DM
Fred DM
#3 | 04. Mai 2010, 14:15
Zitat von Brodkar:
Ich finde ein derart auf dem Moment des Tötens ausgelegtes Spiel geschmacklos.
Kreatives töten... und da soll man den Politikern erklären das Spiele nicht zu Gewalttaten inpirieren und anregen?


wenn du dich dadurch tatsächlich zu gewalttaten angeregt fühlst, ist dass wohl eher deine eigene schuld, und nicht die des spiels...
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Avatar bharg
bharg
#4 | 04. Mai 2010, 14:36
"Auf den Moment des Tötens ausgelegt..."
Wie melodramatisch.

Finde es etwas überflüssig, das Teil bei der USK einzureichen, und zweifele ehrlich daran, dass der Titel sonderlich erfolgreich wird.
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Avatar Brahlam
Brahlam
#5 | 04. Mai 2010, 15:14
Sehe das ganze sehr skeptisch, zumal mir Painkiller und Co (außer Serious Sam auf LAN Partys) bisher nichts geben konnten.

Das es mit dem Kampf/Belohnungssystem die PC-Spiele in ein schlechtes Licht rückt kommt noch dazu.

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Avatar Odradek
Odradek
#6 | 04. Mai 2010, 15:37
Wenn das kreative töten spielerisch Sinn hat ok. Die idee einen Menschen zwei Granaten umzuhängen, nur um ihn dann vor eine gefräßige Pflanze zu schuppsen die ihn und die Granaten verputzt, damit die Bombe wirksam im inneren der Pflanze hoch geht als in ihrem harten äußeren klingt lustig, spielerisch sinnvoll und logisch.

Aber umher zu rennen Leute immer nur in die Eier zu schießen und danach in den Kopf macht einfach keinen Sinn und ist letztlich auch langweilig. Schon SOF hatte ja verschiedene Trefferzonen und anfänglich war es ja cool ständig erst lässig in den Fuß zu schießen oder mal ganz gemein eine kostenlose vasektomie vorzunehmen, auf Dauer ödet solche Gewalt aber an und endete in gezielten Kopfschüssen. Furchtbar langweilig, wenn ich umherrennen muss und darauf achte:
erst fuß, dann eier, dann kopf, fuß-eier-kopf, fuß-eier-kopf... langweilig.

Ist es kreativ und sinnvoll aber gerne, wenn sie dahingehend genügend kreativität zeigen dann gerne. Möglich wäre ja:

- Einen Gegner nicht töten sondern nur anschießen, dass der zu seinen Jungs flüchtet, dabei jedoch mit seiner Blutspur alle möglichen Monster auf sich und die kumpels zieht
- Granatenidee wurde schon genannt
- Ein Monster zuerst blenden, damit es wild um sich schlägt und Chaos anrichtet
- Ein Typ mit einem Giftpfeil anschießen, der daraufhin in die Weintraubenpresse fällt, um einen guten Wein aus den Trauben und der Leiche herzustellen, denn 10 Jahre lang zu lagern um im Anschluss effektiv den Führungsstab zu killen, die ihre kannibalistische Natur feiern, dass sie gerne Rotweine mit Mensch vermischt trinken und.... ach nee man kann es auch übertreiben...

Man hat da genügend Mittel zur effektvollen Grausamkeit die dann noch spielerisch einen Sinn haben. Aber reine Jigsaw-Geilheit lässt mich gähnen.
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Avatar Bang!
Bang!
#7 | 04. Mai 2010, 15:57
Zitat von Fred DM:


wenn du dich dadurch tatsächlich zu gewalttaten angeregt fühlst, ist dass wohl eher deine eigene schuld, und nicht die des spiels...


Ich denke es geht mehr darum was Politiker dmit der Ankündigung eines Spieleherstellers einen Gegner auf zig Arten um die Ecke bringen zu können machen. Es wird mit sicherheit nicht dafür sorgen das solche Diskussionen abklingen.
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Avatar Dee-Jay
Dee-Jay
#8 | 04. Mai 2010, 17:16
CoDs Flughafenmission fande ich da schon schlimmer. Bulletstorm ist ja nie wirklich serioes gemeint.

Aber wie alle anderen PC Spiele waere das auch wieder ein co.uk Titel, da die Dinger dort gut 20 Euro weniger kosten.
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Avatar madprof
madprof
#9 | 04. Mai 2010, 18:53
Zitat von Brodkar:
und da soll man den Politikern erklären das Spiele nicht zu Gewalttaten inpirieren und anregen?


Warum sollte man Politikern überhaupt etwas in dieser Richtung erklären? Die ganze Debatte um das Killerspiel - Verbot war doch nichts als heisse Luft um von den tatsächlichen Ursachen abzulenken, de facto hat sich aus diesem Gesülze keine einzige ernstzunehmende Konsequenz herausgebildet.

@ Spiel
Naja, die Screens hauen mich nicht vom Hocker und wie dieses Kampfsystem im Endeffekt hinterher aussieht wird sich zeigen. Erstmal auf Videos warten, bevor man richtig beurteilen kann wie die ganze Idee umgesetzt wird.
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Avatar SethSteiner
SethSteiner
#10 | 04. Mai 2010, 18:59
Um ehrlich zusein, ich finde momentan die ganze Spielwelt und den Stil der Präsentation um ein vielfaches interessanter als die Gewalt.
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Details zu Bulletstorm

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 24. Februar 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: People Can Fly
Webseite: http://www.bulletstorm.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 149 von 4485 in: PC-Spiele
Platz 32 von 563 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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