Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 02. April 2009  |   Publisher: Electronic Arts

C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand in der Vorschau

Preview: Addon-Schnellschuss von EA

Das ging schnell: Vier Monate nach dem Hauptprogramm erscheint bereits das erste Addon. Möglicherweise hätte sich Electronic Arts mehr Zeit nehmen sollen.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 22.02.2009


C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand : Die neuen Einheiten setzen auf Übermacht – »Spielspaß statt Balance«, so der Entwickler. Die neuen Einheiten setzen auf Übermacht – »Spielspaß statt Balance«, so der Entwickler.

Man sieht Amer Ajani die Begeisterung für sein Spiel an. Die Augen des leitenden Produzenten von Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand leuchten, als er mit einer Handvoll japanischer Truppen eine komplette Alliierten-Basis einäschert. Wir sitzen daneben und blicken ungläubig auf den Monitor - solche Aktionen waren im Hauptprogramm noch nicht möglich.

»Wir haben den neuen Einheiten eine ungeheure Macht verliehen«, erklärt Amer. »Da Uprising auf einen Mehrspielerteil verzichtet, müssen wir uns keine Gedanken über das Balancing machen, sondern können Alarmstufe Rot 3 komplett auf Spaß trimmen.« Eine Begründung, die auf wackligen Beinen steht. Denn der fehlende Anspruch schließt genau jene Zielgruppe aus, für die Erweiterungspakete eigentlich gedacht sind: die Profis.

Kleine Armeen

C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand : Die Tunnelpanzer der Russen buddeln sich hinter die feindlichen Linien. Die Tunnelpanzer der Russen buddeln sich hinter die feindlichen Linien. Der Aufstand setzt nach dem Finale der Alliierten-Kampagne des Hauptprogramms an und bietet 27 Missionen, neun für jede der drei Parteien. Zur Geschichte wollte Electronic Arts bislang nichts verraten. Dafür demonstrierte man uns ein paar der elf neuen Einheiten, etwa den Pacifier der Japaner, einen fliegenden Panzer, der mit Miniguns auf Infanteristen ballert.

Besonders abgefahren ist die japanische Giga-Fortress, ein riesiger schwebender Roboterkopf, der mit seinen Laserstrahlen ganze Basen in Sekundenbruchteilen niederreißt. Wie gewohnt besitzt jeder Truppentyp eine Sekundärfunktion. So verwandelt sich beispielsweise der Pacifier in ein stationäres Geschütz mit enormer Feuerkraft und Reichweite.

C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand :

Große Heldin

C&C Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand : Eigentlich reicht schon eine dieser fliegenden japanischen Festungen, um den Feind zu zerlegen. Eigentlich reicht schon eine dieser fliegenden japanischen Festungen, um den Feind zu zerlegen. Dann gibt es da noch Yuriko, die japanische Einzelkämpferin, die in Uprising eine eigene Mini-Kampagne spendiert bekommt. Ganz auf sich allein gestellt kämpft sich Yuriko in drei Missionen durch Untergrundbasen und darf mit vier Spezialtalenten allerhand Schabernack treiben. So schleudert die kesse Dame auf sie abgefeuerte Kugeln einfach zurück, überredet feindliche Soldaten kurzzeitig zu desertieren oder wirft jedi-mäßig mit Einrichtungsgegenständen um sich.

Das alles wirkt sehr cool und bringt Abwechslung ins Spiel. Anders sieht das beim neuen Modus Commander’s Challenge aus: Hier schalten wir in Deathmatch-Geplänkeln nach und nach 50 Karten frei, die sich nur durch ihre Startvoraussetzungen (etwa weniger Startkapital oder eingeschränkte Technologien) unterscheiden. Ob das dauerhaft motiviert, zeigt sich im März. Allerdings wird Uprising nicht im Handel erhältlich sein, sondern erscheint ausschließlich als kostenpflichtiger Download.

Fazit

Daniel Matschijewsky: Ich verstehe einfach nicht, warum Electronic Arts ein auf Einzelspieler ausgerichtetes Addon nur online vertreibt. Und warum die neuen Einheiten so mächtig sind, dass ich die Missionen im Schlaf meistere und warum der im Hauptprogramm so coole Koop-Modus fehlt. Ausprobieren werde ich’s wohl trotzdem - immerhin möchte ich wissen, wie die Geschichte weitergeht.

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Avatar Cherti
Cherti
#1 | 22. Feb 2009, 11:11
Zitat von :
"Ausprobieren werde ich’s wohl trotzdem"


... und genau das is der fehler ^^

man darf sowas einfach nich durch gehn lassen, story hin oder her...

ich hab die idee.... lassts in der redaktion durchspielen und stellt die story online, hrhr....
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Avatar 6Uhr30
6Uhr30
#2 | 22. Feb 2009, 11:17
@ Daniel:

Dein Preview schmeichelt dem Spiel ja nicht gerade.
Aber ausprobieren willst du es trotzdem? Manchmal denke ich mir, dass ihr nicht ganz unabhängig seid bzw. schreibt.

Du spielst es doch kostenlos in der Redaktion, aber würdest du das Spiel auch kaufen?
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Avatar Stauber
Stauber
#3 | 22. Feb 2009, 11:42
Von wegen im Commander’s Challenge Modus schaltet man nur nach und nach Deathmatch-Karten frei. Jede dieser Karten hat eine Besonderheit, etwa riesige Bären. Wen es interessiert der sollte sich mal bei [url]http://www.commandandconquer.com/portal/s ite/cnc/videos/[/url] die "Commander's Challange"-Videos anschauen. Da erklärt ein Mitarbeiter von EA LA fünf verschiedene Karten.
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Avatar Zsinj
Zsinj
#4 | 22. Feb 2009, 11:48
Eigentlich sollte mich sowas ja nicht mehr wundern. Kommt ja schließlich auch von EA.

Und wenn ich schließlich sowas wie:
"müssen wir uns keine Gedanken über das Balancing machen"
lese, weiß ich warum in den ganzen EA Spielen, insbesondere CnC, das Balancing immer so miserabel war.
Ich frag mich auch wo da der Spielspaß sein soll. Mit übermächtigen Einheiten alles platt machen, ohne Hirn und Verstand, das hat doch nichts mehr mit Echtzeitstrategie zu tun. Und die Story ist sicher auch nicht der Hit. Das einzig ansehnliche sind noch die ganzen Sekretärinnen und so ;)

Ich bin nur froh das ich das im mir das Hauptprogramm nicht schon angetan habe. Ich will beim spielen auch eine Herausforderung haben. Also da gibt es wahrlich bessere alternativen die man für das Geld kaufen kann.
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Avatar uLu_MuLu
uLu_MuLu
#5 | 22. Feb 2009, 12:04
Im Hauptspiel war die "[I]Attack[/I] of the 50 Foot Samurai" auch net so der absolute Burner, deswegen verstehe ich die Argumentation des Dev´s auch net wirklich ;)

Zumindest finde ich es postitiv das EA zumindest einen höheren Abwechslungsgrad in RA3 eingebaut hat. Ich mag zwar klassische "Zerstöre Basis X"-Aufträge aber ab und an darf es ruhig komplexer zugehen...

Zitat von Zsinj:


Und wenn ich schließlich sowas wie:
"müssen wir uns keine Gedanken über das Balancing machen"
lese, weiß ich warum in den ganzen EA Spielen, insbesondere CnC, das Balancing immer so miserabel war.


Ist halt Massenmarkttauglicher. EA hat doch mal gesagt es sei kein Bug sondern ein Feature: Die Fehler mit unsichtbaren Units wurden dazu genutzt, Unsichtbarkeit in anderen Titeln für Einheiten zur Verfügung zu stellen.

EA hat meiner Meinung nach gute Programmierer, aber deren Qualitätsabteilung sollte man auf den Tisch hauen und sagen das es so einfach nicht geht. Zumindest wenn man ein RTS-Game über einen längeren Zeitraum als 6 Monate am Leben halten will!!
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Avatar masternuke87
masternuke87
#6 | 22. Feb 2009, 12:12
Hm, ich hätte von Gamestar mehr erwartet, aber ich kläre mal ein paar Irrtümer auf.

1.) Der Produzent heißt Amer Ajami ;)

2.) Der Pacifier FAV ist eine alliierte Einheit ;)

3.) Die Fakten über die Commanders Challenge sind hier absolut mangelhaft dargestellt. Alle genauen Infos dazu gibts auf der offiziellen deutschen C&C Community Page - http://www.cnc-inside.de/inhalt-page,AR3-Der-A ufstand--Commander-Challenge,2,3614.html

Achso, und noch ein vierter Punkt. AR3: Der Aufstand erscheint zunächst nur als Download ;)
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Avatar Husker
Husker
#7 | 22. Feb 2009, 12:31
Also AR3 war für mich jetzt das schlechteste Spiel im C & C Universum überhaupt bereue den kauf total. Ich dachte schlimmer als Generals geht nicht mehr aber da hatte ich mich getäuscht. Ich frage mich immer noch worum es in AR3 eigentlich ging ? Irgendwelche cheatenden Kis platt Rushen mit einer Einheitenübermacht ? Ich weiss es nicht ne Story hatte das Spiel eigentlich nicht nur so komische unzusammenhängende Videoschnipsel und warum sollte ich mir dann das Add on Runterladen und dafür bezahlen das ich nichts bekomme das auch noch so angeprisen wird ?
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Avatar Andy83
Andy83
#8 | 22. Feb 2009, 12:50
Zitat von :
Ich verstehe einfach nicht, warum Electronic Arts ein auf Einzelspieler ausgerichtetes Addon nur online vertreibt.

Damit habe ich kein Problem, ich finde es nur ärgerlich, dass es beim Marktführer noch nicht zum Vorbestellen erhältlich ist und man im Ungewissen gelassen wird, ob es überhaupt über Steam erscheint. (Wenn schon online, dann muss man es einer möglichst breiten Käuferschicht anbieten.)

Außerdem ist es absolut lächerlich, ein Spiel, dass ausschließlich online vertrieben wird, in den USA zwei Tage vor Europa zu veröffentlichen, welche Gründe soll es dafür geben? Damit provoziert man ja nur die ehrlichen Kunden.
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Avatar ERRORrothe
ERRORrothe
#9 | 22. Feb 2009, 13:23
ohman wieder typisches EAspiel. das Fazit stört micha llerdings diesmal auch extram - sorry aber nur wegen ner Story die bei C&C ja auch nun nicht sooooo überraschend und ausgefeilt ist ein Spiel zu kaufen was eigentlich in dem zustand nichtmal als Mod durchgehen würde ist doch wohl nicht dein ernst

ich glaube wenn ich mal die chance hätte und redakteur bei euch wäre würde ich bei so ner präsentation den EA-Leuten mal ordentlich erzählen was die für nens cheiss produzieren - danach würden die zwar bestimmtt nie wieder bei mir n Spiel vorstellen udn meinen Arbeitsplatz wäre ich wahrscheinlich auch los - das ist wahrscheinlich der einzige Grund warum ihr euch da so zurückhaltet - das hoffe ich zumindest insgeheim - anders kann ich mir die durchgehend NIE wirklich schlechten bewertungen udn Fazits zu EAspielen nicht erklären.
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Avatar Sempai02
Sempai02
#10 | 22. Feb 2009, 13:39
Der Onlinevertrieb ist mir auch schleierhaft.
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Details zu Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 - Der Aufstand

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 02. April 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Los Angeles
Webseite: http://www.redalert3.com
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
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