Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 02. April 2009  |   Publisher: Electronic Arts
Seite 1 2 3   Fazit Wertung

Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand im Test

Taktikfreies Geballer ohne Balance

Das erste Erweiterungspaket Uprising für Alarmstufe Rot 3 schert sich nicht um Spielbalance, sondern ist auf weitgehend taktikfreies Geballer getrimmt. In unserem Test geht der Schuss nach hinten los.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 13.03.2009


Wir können uns noch gut an unsere Reaktion erinnern, als der leitende Produzent Amer Ajani bei der Präsentation von Der Aufstand mit breitem Grinsen verriet: »Das Spiel verzichtet auf einen Mehrspieler-Teil. Wir müssen uns deshalb keine Gedanken über das Balancing machen.« Wir waren - milde ausgedrückt - skeptisch, ob das ohne Alarmstufe Rot 3 lauffähige Einzelspieler-Addon dadurch überhaupt eine Herausforderung darstellen würde. Eines vorneweg: Das tut es. Electronic Arts ist damit aber weit übers Ziel hinausgeschossen.

Einfrieren

Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand : Brachiale Panzer-Rushes funktionieren nur selten. Wir helfen deshalb mit einem Magnetstrahl (links oben) nach. Brachiale Panzer-Rushes funktionieren nur selten. Wir helfen deshalb mit einem Magnetstrahl (links oben) nach. Der Aufstand setzt nach dem Finale der Alliierten-Kampagne des Hauptprogramms an und bietet für jede der drei Fraktionen eine Kampagne. Während sich Russland und Japan die Wunden lecken, entwickelt die ominöse Firma FutureTech im Auftrag der Vereinigten Staaten neue Waffensysteme. Klar, dass Laserstrahlen, die ganze Feindverbände einfrieren, im Osten auf wenig Gegenliebe stoßen, weshalb die verkrachten Parteien abermals einen Krieg vom Zaun brechen.

Das skurrile Szenario setzt Der Aufstand durch technisch hervorragende Zwischensequenzen gewohnt filmreif in Szene. Vor allem die Neuzugänge Malcolm McDowell (Uhrwerk Orange) und Jodi Lyn O'Keefe (Gretchen aus Prison Break) sorgen für frischen Wind.

Schade: Zwar gewann schon Alarmstufe Rot 3 keinen Preis für seine Handlung, Der Aufstand kommt aber noch dünner und vorhersehbarer daher. Der Grund: Die Russland-Kampagne ist nach vier Missionen vorbei, bei Japan und den Alliierten läuft sogar schon nach drei Aufträgen der Abspann.

Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand - Bilder aus der Testversion
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Avatar tim.bo
tim.bo
#1 | 13. Mrz 2009, 20:37
Also ich bin auch Fan seit dem ersten Teil und bedauere immer noch den Aufkauf von Westwood, aber wenn ich das hier so lese und fast nur negatives raushöre, frage ich mich woher die 71 Prozent kommen?!

Also entweder ihr seit ehrlich und gebt halt mal eine schlechte Note oder ihr gebt gleich 95%. Wenn ich als Laie den Test so lesen würde, hätte ich schon echt keine Lust auf das Spiel. Aber auf der anderen Seite sind 71 Prozent ja schon ziemlich gut. Und das nur für ein "Addon". Hm, sehr seltsam...
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Avatar Nebu24
Nebu24
#2 | 13. Mrz 2009, 20:48
Mal eine ehrliche frage an EA: "Wollt ihr uns verarschen??"

Was soll diese Geld abzocke?
Ich persönlich sehe in sowas nur eine Abzocke.
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Avatar CrazyWolf1981
CrazyWolf1981
#3 | 13. Mrz 2009, 21:37
Das is halt EA. Aufkaufen, gute Marken auslutschen bis sie endgültig kaputt sind und fertig, hauptsache Kohle machen. Was man da so hingeklatscht bekommt is schon traurig.
Erinnert sich wer an C&C 1? Westwood hat selbst die Installation zum Augenschmaus gemacht, heute wäre sowas undenkbar. Westwood brauchte auch keine 10 Patches um die Balance des Spiels einigermaßen hinzubekommen. Schade um die Serie, aber war abzusehn, als Generals nur des guten Namens wegen als C&C Spiel verkauft wurde. C&C ist Geschichte, leider.
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Avatar OnlyToast
OnlyToast
#4 | 13. Mrz 2009, 21:48
Ich ignoriere jetzt mal gekonnt die bestehenden und noch kommenden "EA macht alles kaputt!1!!"-Rufe, und sage, dass dann Uprising wohl geworden ist, als was es Apoc manchmal betitelt hat. Das klassische SP-C&C-Addon mit wenigen Missionen, die man aber brockenhart jenseits der MP-Balance gemacht hat. Und ein wohl doch spannender Challenge-Modus. Die Kritikpunkte treffen ja auf nahezu jedes C&C seit Anbeginn zu. Wenn der Entwickler es wollte, ob nun Westwood oder die Ehemals-Westwood-Abteilung bei EA, solche bösen Skript-SP-Missionen gab es immer, dass es durchwachsen vom Schwierigkeitsgrad und von der Story her noch gehaltloser als das Hauptspiel macht es dann eben doch zu einem recht guten (=> 7/10) Titel.
Nun ja, ich werde mir meine Meinung dann bilden, wenn ich es spielen kann. Und da es in absehbarer Zeit noch nicht bei Steam erscheinen wird, kann das dauern.
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Avatar Adanos221
Adanos221
#5 | 13. Mrz 2009, 21:49
Zitat von tim.bo:
Also ich bin auch Fan seit dem ersten Teil und bedauere immer noch den Aufkauf von Westwood, aber wenn ich das hier so lese und fast nur negatives raushöre, frage ich mich woher die 71 Prozent kommen?!

Also entweder ihr seit ehrlich und gebt halt mal eine schlechte Note oder ihr gebt gleich 95%. Wenn ich als Laie den Test so lesen würde, hätte ich schon echt keine Lust auf das Spiel. Aber auf der anderen Seite sind 71 Prozent ja schon ziemlich gut. Und das nur für ein "Addon". Hm, sehr seltsam...


Da fällt mir spontan Gothic 3: Götterdämmerung ein.
Bei GameStar bekommen schlechte Spiele mit guten Namen eben im schlimmsten Fall 70 ;)
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Avatar hagren
hagren
#6 | 13. Mrz 2009, 22:19
Nebu24: Geld-Abzocke? Während Soviet Assault nur 6 neue Missionen und zwei neue Karten bietet, die später auch dem Hauptspiel zugänglich gemacht werden, hat Uprising 13 neue Missionen, 50 Commander's Challenges, 30 neue skirmish maps, 11 neue Einheiten und neue Musik/Videosequenzen im Arsenal- Für den gleichen Preis. Also bitte nicht gleich in Flamen verfallen. Außerdem ist Uprising genau dass, was fans nach RA3 wollten- größere Herausforderung, mehr Hintergrundstory. Und genau das erhalten sie für einen mehr als fairen Preis.

tim.bo: Lass dich von der Wertung nicht abschrecken, das Spiel ist gut geworden. Außer du hast schon RA3 nicht allzu sehr gemocht :)
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Avatar Inexistiem
Inexistiem
#7 | 13. Mrz 2009, 22:56
@tim.bo und Adanos221: Zum einen ist eine Wertung von 71 % für einen großen Publisher alles andere als gut, da drunter liegen nämlich zumeist nur schlechte Billigproduktionen. Die Wetungen basieren nicht auf einem "Der Teil ist schlecht, also ist das Spiel auch schlecht"-Prinzip, sondern auf einer Aufteilung in 10 Grundbereiche, der jeder bis zu 10 Punkte bringen kann.
Bei einem Addon ist ja nicht davon auszugehen, das Grafik, Bedienung und Sound großartig geändert werden, jedenfalls nicht zum schlechteren, also sind in den Bereichen die 7, 10 und 9 Punkte ziemlich sicher. Der Kritikpunkt an der Kampagne war auch beim letzten Mal schon die Handlung, aber da sie wohl auch diesmal motiviert wieder 9 Punkte. Kartendesign sind wohl auch wieder die gleichen Leute, und auch die Grundatmosphäre wird ähnlich sein, ebenfalls die hohe Wertung aus dem Hauptspiel.

Haltet euch mal vor Augen, das das Grundspiel auf 86% Gewertet wurde, ein Abfall um 15 % ist ja wohl ziemlich schlecht. Das reicht noch nicht mal eine Balance von 0, um das auszugleichen. Das Wertungsprinzip von Gamestar erscheint jedenfalls mir ziemlich gerechtfertigt, und wenn man die subjektive Meinung der Redakteure wissen will, lese man den Text^^
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Avatar TheDrake
TheDrake
#8 | 13. Mrz 2009, 23:43
Zitat von CrazyWolf1981:
Schade um die Serie, aber war abzusehn, als Generals nur des guten Namens wegen als C&C Spiel verkauft wurde. C&C ist Geschichte, leider.


Ich versteh ehrlich nicht was die Leute immer gegen TibWars haben, dass dieser Teil nicht als akzeptable bis gute Fortsetzung der Serie gilt. Die Videos waren hochkarätig besetzt und gut geschauspielert (naja, für ein Spiel zumindest), die Missionen hätten stellenweise etwas mehr Abwechslung vertragen können, aber für mich zumindest wird das von der Story um Kanes "Master Plan" locker wieder wettgemacht. Oder waren es die Sci-Fi-Elemente die den Spielern der ersten Stunde (zu denen ich ja eigentlich auch gehöre) auf den Wecker gingen?

Mir fallen eigentlich nur zwei gravierende Kritikpunkte ein, nämlich dass die Tankrushs immer noch viel zu gut funktionierten (die Taktik leidet dadurch IMO zu sehr) und der frustrierende Cliffhanger am Ende der Kampagnen.
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Avatar hagren
hagren
#9 | 14. Mrz 2009, 00:35
Inexistiem: Mag wohl sein, jedoch mutet die massive Abwertung für CnC-typische Schwächen etwas inkonsequent an. Entweder man zieht für ähnliche Schnitzer ungefähr genausoviele Punkte ab, oder hält die Wertung bei. Warum zb. Uprising 14 Prozentpunkte schlechter sein soll als KW ist mir schleierhaft- Die Musik ist weitaus besser, genauso wie die FMVs, die Commander's Challenge ist wertvoller als der Welteroberungsmodus, die Einheiten einfallsreicher, die Karten abwechslungsreicher.
So kann ich das nicht ganz nachvollziehen.
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Avatar OnlyToast
OnlyToast
#10 | 14. Mrz 2009, 01:05
Zitat von TheDrake:
Mir fallen eigentlich nur zwei gravierende Kritikpunkte ein, nämlich dass die Tankrushs immer noch viel zu gut funktionierten (die Taktik leidet dadurch IMO zu sehr) und der frustrierende Cliffhanger am Ende der Kampagnen.

Wären auch so meine Kritikpunkte an C&C3. Ansonsten wirklich würdig, die Tiberium-Saga fortzusetzen. :yes:
Naja, und die Tankrushs gehörten ja immer zu der, insofern... :ugly:
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Details zu Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 - Der Aufstand

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 02. April 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Los Angeles
Webseite: http://www.redalert3.com
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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