Zum Thema » Fallout 4 - Hype Vorgänger verkaufen sich gut » Vaporware: Van Buren Das wäre Fallout 3 gewesen Fallout 4 ab 14,94 € bei Amazon.de Fallout 4 für 29,99 € bei GamesPlanet.com Endlich ist die Katze aus dem Sack: Bethesda macht Fallout 4! Einen ersten Trailer zu Fallout 4 gibt es auch schon, und damit erste Infos. Wir haben alle Fakten gesammelt, die bislang zum Spiel bekannt sind. Und wir haben einen Blick in die brodelnde Gerüchteküche geworfen und analysiert, was uns geleakte Casting-Dokumente über die mögliche Handlung des Spiels sagen können.

  • Fallout 4 wird der Nachfolger zu Fallout 3 und Fallout: New Vegas und soll für PC, Xbox One und PS4 erscheinen. Ein konkretes Releasedatum gibt es noch nicht, allerdings führte der Bethesda-Store ursprünglich ein vages »2015« als erwarteten Liefertermin. Inzwischen wurde diese Information aber entfernt.

  • Bislang gab es nur einen Trailer und eine Handvoll Screenshots zu sehen. Weitere Infos sollen auf Bethesdas E3-Event am 14. Juni ab 04:00 Uhr morgens gezeigt werden.

  • Schauplatz des neuen Fallout ist diesmal die postakokalyptische Massachussetts-Region an der amerikanischen Ostküste, vor allem die Stadt Boston. Der Trailer zeigt einige Bostoner Sehenswürdigkeiten wie das Massachusetts Statehouse oder das Segelschiff »USS Constitution«, ausgerüstet mit neuen Antriebsdüsen.

  • Das Video zeigt einen Mann in einem typischen Vault-Anzug und seinen treuen Hundebegleiter. Ob es sich dabei tatsächlich um den Protagonisten handelt und ob der Hund eine spielerisch bedeutende Rolle einnehmen wird, steht allerdings noch nicht fest. Falls es sich bei dem Mann tatsächlich um unsere Spielfigur handelt, ist das vor allem in einer Hinsicht bemerkenswert: Der Typ spricht! Damit wäre er die erste vertonte Hauptfigur in der Fallout-Geschichte.

  • Auf dem Rücken seines Anzugs prangt die Nummer 111, passend zur im Video gezeigten Vault 111. Die kam bislang in keinem bisherigen Spiel vor. Jede dieser Bunkerkammern schützte ihre Bewohner nicht nur vor dem nuklearen Weltuntergang, sie führte auch ein eigenes Experiment durch und sollte untersuchen, wie Menschen sich unter bestimmten Bedingungen verhalten. Wozu Vault 111 gedacht war, steht noch nicht fest.

  • Neben der neuen Vault sehen wir aber auch viele alte Bekannte im Trailer wieder, darunter die Augenbots der Enklave, ein Pipboy und eine Powerrüstung in der Werkstatt. Vielleicht ein Hinweis auf Crafting-Mechaniken, mit denen wir an einer solchen Rüstung schrauben dürfen?

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Leaks und Gerüchte

  • Wie gehabt erkunden wir eine postapokalyptische Welt, nachdem ein nuklearer Krieg im Jahr 2077 den Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Der Trailer springt allerdings immer wieder zwischen der Postapokalypse und Szenen vor dem Krieg hin und her - möglicherweise werden wir also auch die Vorgeschichte des Weltuntergangs erleben.

  • Dazu passen Gerüchte, nach denen die Hauptfigur noch vor dem Krieg eingefroren wurde und später in der Postapokalypse wieder erwachte. In einem geleakten Casting-Dokument spricht der Protagonist darüber, dass er sich im Angesicht des bevorstehenden Krieges Sorgen um seine Familie machte. Auch im Trailer sehen wir in Rückblenden einen Familienvater, der die gleiche Person wie der später gezeigte Vaultbewohner sein könnte. Demnach müsste er bereits vor dem Untergang am Leben gewesen sein, bisherige Fallout-Teile spielten aber 100 bis 200 Jahre danach. Die geleakten Dokumente erschienen bereits Ende 2013 und wie viel davon stimmt oder inzwischen wieder verändert wurde, ist unklar - sie sagten allerdings bereits korrekt Boston als Schauplatz voraus. Ein geleaktes Bild der Hauptfigur sieht obendrein dem im Trailer gezeigten Charakter auffällig ähnlich.

  • Codename des Spiels war laut den Leaks »The Institute«. Das Institut ist eine mysteriöse Organisation, die in Fallout 3 erwähnt wird und über höchst fortschrittliche Technologie wie Androiden verfügen soll - und ihr Hauptquartier in Massachussetts hat. Sie könnten also eine wichtige Rolle spielen. Die Technologie für den Cryoschlaf könnte alternativ auch von Aliens stammen, im DLC »Mothership Zeta« für Fallout 3 gibt es ein Cryo-Labor an Bord des außerirdischen Raumschiffs.

  • Neben Schauspieler Ron Perlman, der wie in allen bisherigen Fallout-Spielen wieder als Erzähler auftreten wird, hat der englische Sprecher des Radio-DJs Three Dog bereits Anfang 2013 angekündigt, dass er an einem zukünftigen Fallout-Projekt beteiligt sein wird. Im März 2015 deutete er erneut an, dass Fans von Three Dog sich freuen könnten.

  • Die Leaks enthüllten weitere mögliche Figuren, darunter einen weiteren DJ namens Travis Miles und den Ingenieur Sturges, der eine Mischung aus Buddy Holly und Vin Diesel sein soll. In einem geleakten Dialog spricht die Hauptfigur mit einem Söldnerführer namens Preston Garvey.