Race Driver: GRID im Test
Purer Fahrspaß auf der Rennstrecke
Fazit der Redaktion
Heiko Klinge: Im Gegensatz zu Bobbycar-Daniel mag ich meine Rennspiele hübsch anspruchsvoll. Und ich war skeptisch, ob GRID den Spagat zwischen Spaßraser und Simulation wirklich hinbekommt. Umso größer jetzt die Begeisterung: Daniel fährt bevorzugt Driftrennen, ich brettere lieber mit Prototypen über den Nürburgring. Daniel hat mit seinem Gamepad und den Fahrhilfen alles unter Kontrolle, ich gebe mir mit meinem Lenkrad und der grandiosen Cockpit-Perspektive die volle Realismus-Packung. Jedem das seine, aber alle haben den gleichen Spaß. Und das ist abseits der ganzen (berechtigten) Grafik-Jubelei die größte Leistung von Grid.
Fahrspaß für alle
Daniel Matschijewsky: Mutig von Codemasters, Spielelemente zu beschneiden, die viele Rennsport-Fans nicht missen möchten: Leistungs-Tuning, Boxen-Taktik, Qualifying. Mich stört das überhaupt nicht. Im Gegenteil: Grid konzentriert sich einfach nur aufs Wesentliche. Solch dramatische Rennen habe ich noch in keinem anderen Spiel erlebt. Die KI kämpft verbissen um Positionen, das fantastische Streckendesign fordert mich dank raffinierter Schikanen immer wieder aufs Neue, das Geschwindigkeitsgefühl ist atemberaubend -- dagegen wirkt jedes Need for Speed wie lahmes Bobbycar-Geplänkel.
Was für ein Rausch!