Star Trek Online - Free2Play

Online-Rollenspiel  |  Release: 02. Februar 2010  |   Publisher: Perfect World
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Star Trek Online im Test

Nach-Test zum aktuellen Stand des Weltraum-MMOs

Cryptic nutzt die große Lizenz von Star Trek zu einem einzigartigen Internet-Abenteuer. Wir haben das Spiel im Test - auch in der aktualisierten Version nach Patch 1.1.

Von Michael Graf |

Datum: 18.05.2010


Vor drei Monaten haben wir die Cryptic Studios im ersten Test des Online-Rollenspiels Star Trek Online (Original-Test ab Seite 3) als die Ferengi der Spielebranche gelobt (beziehungsweise geschmäht – wer will schon klein und großohrig sein?).

Denn die Entwickler hatten einen beachtlichen Geschäftssinn bewiesen, als sie nach dem Konkurs des Entwicklers Perpetual dessen unfertiges Star Trek-Rollenspiel kauften, um daraus ein eigenes Online-Abenteuer zu stricken.

Seit dessen Veröffentlichung verhält sich Cryptic jedoch gänzlich un-ferengihaft und macht regelmäßig Geschenke – in Form von Patches sowie Zusatzinhalten für die Sternenflotten-Simulation. Die hat das freilich auch nötig. Im Test der ursprünglichen Verkaufsversion beklagten wir unter anderem den zu niedrigen Schwierigkeitsgrad sowie den Mangel an hochstufigen Inhalten.

Weil sich in beiden Punkten einiges getan hat, sind wir zum Kontrollflug in die Star Trek Online-Galaxie zurückgekehrt. Beachten Sie daher auch die Änderungen im Wertungskasten.

Star Trek Online : Die Raid-Episoden erzählen auch nette Geschichten. In »Das Khitomer-Abkommen« kommen wir einer verschwundenen Romulanerin auf die Spur. Kleiner Tipp: Die Borg haben etwas damit zu tun. Die Raid-Episoden erzählen auch nette Geschichten. In »Das Khitomer-Abkommen« kommen wir einer verschwundenen Romulanerin auf die Spur. Kleiner Tipp: Die Borg haben etwas damit zu tun.

Einstellbarer Schwierigkeitsgrad

Das bislang umfangreichste Update für Star Trek Online datiert vom 26. März und trägt den Titel »Staffel 1« – oder, weniger stilecht, Patch 1.0.

Star Trek Online : Der einstellbare Schwierigkeitsgrad versteckt sich im Menü (hier in der englischen Version). Der einstellbare Schwierigkeitsgrad versteckt sich im Menü (hier in der englischen Version). Doch darum kümmern wie uns später, wichtiger ist die Version 1.1 vom 29. April. Deren große Neuerung verbirgt sich im Optionsmenü hinter dem unscheinbaren (und nicht übersetzten) Punkt »Difficulty«, zu Deutsch »Schwierigkeit«.

Dort dürfen Sie nun zwischen »Normal«, »Fortgeschritten« und »Elite« wählen, um den Härtegrad des nächsten Auftrags zu bestimmen; in Gruppen richtet sich die Anspruchsstufe nach der Einstellung des Anführers. Während der Mission lässt sich die Wahl nicht mehr ändern; wer auf »Elite« feststeckt, muss erst eine Viertelstunde warten und danach auf einer niedrigeren Stufe von vorne beginnen.

Star Trek Online : Die neue Strafe fürs Sterben: Auf Sternbasen lassen wir Schiffsschäden reparieren. Die neue Strafe fürs Sterben: Auf Sternbasen lassen wir Schiffsschäden reparieren. Am einfachsten bleibt Star Trek Online auf »Normal«: Die Raum- und Bodenkämpfe sind anspruchslos, Tode werden nicht bestraft. Wenn Sie »Fortgeschritten« wählen, wird's schon kniffliger, weil die Gegner spürbar mehr Schaden austeilen und schlucken.

Bei Ihrem Ableben erleiden Sie häufig leichte Verletzungen (am Boden) oder Schäden (im All), die Ihre Charakterwerte minimal senken. Nach 30 Minuten verschwinden diese Nachteile wieder, Ungeduldige lassen sich auf Raumstationen kostenpflichtig kurieren oder kaufen Heilpäckchen von Händlern.

Auf dem höchsten Anspruchsgrad »Elite« werden die Feinde nochmals härter, gleiches gilt für die Strafen beim Tod: Schwere und kritische Wunden/Schäden verringern Ihre Kampfkraft erheblich und verschwinden nicht mehr automatisch. Also müssen Sie sich heilen lassen, was Unsummen kosten kann.

So wirken die Schwierigkeistgrade

In unseren Probeläufen wirkt sich der Schwierigkeitsgrad vor allem auf die Raumschlachten aus, bereits auf »Fortgeschritten« müssen wir häufiger taktische Winkelzüge austüfteln und etwa Feindschiffe mit Traktorstrahlen festhalten, um ihnen Torpedos in die schutzlose Flanke zu jagen.

Star Trek Online : Dickpötte wie dieses Jem'Hadar-Schlachtschiff sind auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kaum zu besiegen. Dickpötte wie dieses Jem'Hadar-Schlachtschiff sind auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kaum zu besiegen. Auf »Elite« bläht sich dann selbst ein mickriges Fregatten-Trio zur knüppelharten Herausforderung auf. Dicke Schlachtschiffe sind fast unbesiegbar, selbst wenn wir dank des überarbeiteten Kampfsystems alle Phaser und Torpedos automatisch feuern lassen, um uns auf Manöver und Spezialtalente zu konzentrieren.
Gefechte am Boden dauern auf den höheren Stufen zwar länger, weil die Feinde mehr Lebenspunkte haben. Mit einem gut gemischten Außenteam inklusive Sanitäter (heilt Verwundete) und Ingenieur (lädt Schutzschilde wieder auf) spielen sich die Schießereien aber weiterhin taktisch anspruchslos: Wir knien uns hin und feuern drauflos.

Star Trek Online : In einer neuen Flottenschlacht verteidigen wir Deep Space Nine gegen Cardassianer. In einer neuen Flottenschlacht verteidigen wir Deep Space Nine gegen Cardassianer. Dafür bringen höhere Schwierigkeitsgrade nicht nur zähere Feinde, sondern auch bessere Belohnungen. Auf »Elite« erbeuten wir mehr wertvolle Gegenstände sowie Fertigkeitspunkte, das Star Trek-Pendant zu Erfahrung. Auf Großgefechte (Raids) und Schlachten zwischen Spielern (PvP) wirkt sich der Schwierigkeitsgrad zwar nicht aus, normale Kämpfe gegen KI-Gegner werden aber endlich knackiger, zumindest im All.

Außerdem erfordern die Gefechte mehr Zusammenspiel, beispielsweise müssen Wissenschaftsoffiziere ihre Kameraden aufmerksamer heilen. Deshalb erhöhen wir die Balance- und Teamwork-Wertungen um jeweils einen Punkt.

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Avatar Maeldanus
Maeldanus
#1 | 11. Feb 2010, 17:16
War zu erwarten, ist ja bei Champions auch so. :,(
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Avatar Psychoschaaf
Psychoschaaf
#2 | 11. Feb 2010, 17:17
Kann mich der Meinung von Michael Graf nur anschließen. Cryptic hat noch viel zu tun, aber STO hat durchaus Potential. Aber selbst ich als Trekkie werde bei momentanem Stand der Dinge nach dem Free-Monat aufhören und vielleicht in 3 oder 6 Monaten nochmal reinschauen. Es sei den, in den kommenden 4 Wochen haut Cryptic massig Content, Handelssystem etc. rein.^^
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Avatar metzi-dns
metzi-dns
#3 | 11. Feb 2010, 17:25
Preis/Leistung: "Sehr gut"
stimmt dann aber wohl nicht, oder? ^^
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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#4 | 11. Feb 2010, 17:29
Naja, weiss jetzt nicht was an WoW soviel besser sein soll.
Als Star Trek Fan macht das Spiel 100 mal soviel Spaß wie andere Online RPGs.

Von daher sollte man als Fan trotz "Nur" 76% mal einen Blick drauf werfen!
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Avatar varg696
varg696
#5 | 11. Feb 2010, 17:32
Aion war 5 Jahre in Entwicklung? Zumindest hier zeigt sich dann dass die Entwicklungszeit nur bedingt etwas mit einem guten Rollenspiel zu tun hat!
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Avatar ActionNews
ActionNews
#6 | 11. Feb 2010, 17:33
Also ich kann der Aussage dass die Bodenkämpfe nur ein Draufballern wären nicht zustimmen! Die Heilfertigkeiten meines Alter Egos haben meinem Bodenteam schon Öfter das Leben gerettet (Und wäre ohne oft gar nicht weiter gekommen) und wenn man bei manchen Gegnergruppen nicht das Expose/Exploitsystem intensiv einsetzt ist man auch sehr schnell Geschichte.

Also mit einfach drauf los holzen kommt man die ersten Level vielleicht noch vorann, nicht aber wenn der Gegner plötzlich selber Taktiken wie Schieldrecharge usw intensiv einsetzt.
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Avatar Blubble
Blubble
#7 | 11. Feb 2010, 18:00
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Avatar Cardinal
Cardinal
#8 | 11. Feb 2010, 18:01
Insgesamt stimme ich diesem Test zu, auch wenn ich ihn etwas zu negativ geschrieben finde. Auch ich, als Fan, würde dem Spiel gerne mehr Punkte geben.. objektiv gesehen hat es sie aber (noch?) nicht verdient.

Das die Missionen so eintönig wirken liegt meiner Meinung nach vor allem daran, das sich die Planetensysteme alle so ähnlich sehen, und keinen Forscherdrang wecken.

Die Bodengefechte sind nicht nur zu einfach, ich finde die meisten Umgebungen an sich schon wenig einladend, um dort einw enig herumzulaufen und zu erforschen. Ich sehe einen Strand.. kann aber nicht hinlaufen.. AAh!!

Die Raumgefechte sind in der Tat relativ spannend, aber hier würde ich mir mehr Tiefgang (Subsysteme, Reparaturprioritäten etc.) wünschen.
Was das angeht, finde ich, ist immernoch das uralte Starfleet Academy ungeschlagen

Ich würde Cryptic nicht den Vorwurf machen, bewusst Spieler auszubeuten (was man ja tut, wenn man es mit den Ferengi vergleicht ;) ).
Ich denke Cryptic war einfach völlig unvorbereitet darauf, dass das Spiel SO viele Spieler anlocken würde.
Das zeigt die Masse an Patches, die nun noch nachkommt, und die Server, die immernoch nachgerüstet werden.

Das die Lokalisierung nichtmal annähernd fertig ist, und dort wo sie ist teilweise sogar falsch bis absurd ist, das halte ich aber für unverzeihlich.

Ich hoffe ebenfalls darauf, dass Cryptic noch vieles verbessern und erweitern wird.
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Avatar Blubble
Blubble
#9 | 11. Feb 2010, 18:04
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Avatar AndrewThrawn
AndrewThrawn
#10 | 11. Feb 2010, 18:17
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PROMOTION

Details zu Star Trek Online

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 02. Februar 2010
Publisher: Perfect World
Entwickler: Cryptic Studios
Webseite: http://www.startrekonline.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 71 von 5752 in: PC-Spiele
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