Ich habe euch fünf Hinweise gegeben, wie ihr mehr aus eurem Fernseher holt. Wenn ihr hauptsächlich die Bildqualität verbessern wollt, kommen jetzt fünf weitere Tipps.
5 Tipps für ein besseres Bild
1. Nutzt das Kino-Preset
So gut wie alle Fernseher kommen heute mit dedizierten Voreinstellungen für bestimmte Szenarien: Sprache, Sport, Spiele und mehr.
Das rundum beste ist der Kino- oder Filmmodus. Er besitzt die auf Filme am besten abgestimmte Farbwiedergabe. Zudem werden Schärfe und Bewegungsinterpolation direkt mit eingestellt.
Die wichtigste Komponente ist allerdings die Farbwärme. Im Kinomodus ist die Farbtemperatur höher eingestellt, wodurch das Bild nicht so steril wirkt und die Augen durch zu viel blaues Licht weniger beansprucht werden.
Hier seht ihr den Unterschied zwischen kalten und warmen Farben im direkten Vergleich. (Bildquelle: Bärbel - adobe.stock.com)
Wollt ihr selbst Hand anlegen, dann schaltet den Lichtsensor eures TVs einmal aus und wieder an. So passt er das Bild auf die Grundhelligkeit eures Raumes an und von dort aus könnt ihr loskalibrieren.
2. Verzichtet auf den Eco-Modus
Die Umwelt ist wichtig, keine Frage. Ich rate Filmfans allerdings nicht dazu, den Eco-Modus zu verwenden, denn in Sachen Bildqualität spuckt der euch ganz schön in die Suppe.
- Er reduziert die Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten.
- Er macht die Kontraste flacher.
- Er regelt Gammawerte energiefreundlicher.
- Er passt die Bewegungseinstellungen an, damit sie weniger Energie verbrauchen.
Unterm Strich sieht das Bild im Eco-Modus einfach stumpf aus. Es besitzt weniger Highlights und Farben deutlich weniger satt.
Um weniger Strom zu verbrauchen, könnt ihr stattdessen:
- Die Helligkeit manuell reduzieren.
- Den Bildschirm ausschalten, wenn der TV nur im Hintergrund läuft.
- Den TV bei Nichtbenutzung vom Strom nehmen.
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Habe ich die Zukunft gesehen? So sehr wie dieser TV hat mich noch nie ein neuer Fernseher begeistert
3. Schaltet das Licht aus
Ich weiß, ich weiß. Es klingt absolut banal, aber eine dunkle Umgebung macht das Bild für eure Augen tatsächlich besser.
Das menschliche Auge vor allem Kontraste wahr. Je dunkler die Umgebung, desto leichter fällt es uns, Kontraste zu sehen.
Hinzu kommt, dass der TV durch seinen Lichtsensor das gesamte Bild herunterdimmt. Dadurch kann er Highlights wie Sterne am Nachthimmel oder Autoscheinwerfer heller erstrahlen lassen – und das lässt das Bild kontrastreicher wirken.
Ja, womöglich reflektieren dann die Kerzen eures Adventskranzes mehr, aber das gehört zum Weihnachtsfeeling ja schon fast dazu.
4. Optimiert den HDMI-Eingang
Nutzt ihr einen Streaming-Stick oder eine -Box, checkt, ob der entsprechende HDMI-Eingang auf die beste Qualität eingestellt ist. Das macht ihr über die Einstellungen eures Fernsehers.
Viele wissen es, aber ich sage es trotzdem dazu: Überprüft, ob ihr das richtige HDMI-Kabel verwendet. Wenn ihr einen HDMI-2.1-Port für den Zuspieler benutzt, braucht es auch ein entsprechendes Kabel, das die Datenmengen transportieren kann
5. Habt einen TV mit exakt 120 Hz
Seit einigen Jahren gibt es Fernseher mit höherer Bildwiederholrate; Spielerinnen und Spieler reiben sich die Hände.
Doch auch Filmfans kommen auf ihre Kosten – vor allem, wenn das Display exakt 120 Hz verarbeiten kann.
Das ist die magische Zahl. Alle Framerates, auf die man beim Filme- oder Serienschauen stößt, passen in die Bildwiederholfrequenz.
- 24 (Filme und Serien)
- 30 (Sport)
- 60 (Spiele)
Dadurch wird Judder automatisch verhindert, weil so kein 3:2-Pulldown zum Einsatz kommen muss. Grob gesagt rechnet der weitere Frames beim Anzeigen des Ausgangsmaterials mit ein. Dadurch entsteht ein Zucken auf dem Bildschirm, der Judder.
Wenn ihr auch »Versprochen ist versprochen« schauen wollt: Den Weihnachtsklassiker mit Arnie gibt es sowohl bei Wow/Sky als auch Disney Plus. Ich habe den Streifen auf Blu-ray, weil ich sicher gehen will, dass ich mir jedes Jahr zuverlässig den Oneliner »Put that cookie down! Now!« (nur echt mit austro-englischem Akzent!) auch anhören kann.
Link zum YouTube-Inhalt
Auf Streaming-Dienste will ich mich da nicht verlassen. Außerdem bekomme ich durch die Disk auch bei einem 30 Jahre alten Film so das Quäntchen zusätzliche Bildqualität
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!
Verratet mir in den Kommentaren gerne euren liebsten Weihnachtsfilm. Und ja, »Stirb Langsam« zählt natürlich!
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